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Letzte Aktualisierung: 02.06.2009

 

TuS Hahn – RSV Weyer 1:0 (0:0). Die erste Halbzeit ist schnell erzählt, null Torchancen hüben wie drüben. Die ersten schwachen Torschüsse kamen erst nach einer halben Stunde zu Stande. So stand es zum Seitenwechsel folgerichtig torlos. In Halbzeit zwei wurden die Gäste deutlich besser, die Einwechslung von Spielmacher Demaré wirkte sich positiv aus, dazu brachte die Beförderung von Marc Blasquez in die Spitze deutlich mehr Gefahr für die ohne fünf Stammspieler angetretenen Weyerer. So ergaben sich im fünfminütigen Abstand klare Chancen für Björn Enderich (46.), Marc Blasquez (53., 63. und 68.) und René Krämer (58.), von denen mindestens eine hätte verwandelt werden müssen. Hahn kam erst ab der 75. Minute wieder mal in die Nähe des zum letzten mal von Morawiec gehüteten Tores, konnte aber keine Gefahr heraufbeschwören. Als sich alle schon mit dem torlosen Unentschieden abgefunden hatten, begann die interessanteste Minute des Spiels. Einen Befreiungsschlag von Björn Meuer verlängerte Meik Schuh mit dem Kopf, ein Abwehrspieler strauchelte, so dass Spielertrainer Markus Schmiedl aus 25 Metern alleine auf das Tor zulief, aber dann unerklärlicherweise mit links vorbeischob. Im direkten Gegenzug wurde der Ball vor das Gästegehäuse geschlagen, der Schuss von S. Jude wurde abgeblockt, fiel aber dem gleichen Spieler wieder vor die Füße und dieser hatte keine Mühe, den Abpraller ins Netz zu dreschen.

Weyer: Morawiec, Glasner (70. Otto), Oster, Schallert, Meuer, Enderich, Röhrig, Krämer (80. Schmiedl), Blasquez, Schuh, Aaki (46. Demaré) – Tor: 1:0 Jude (90.) – Zuschauer: 50.


RSV Weyer - 1. FC Lorsbach 1:0 (0:0)

In einer zähen Partie bei hochsommerlichen Temperaturen gelang dem RSV nur ein knapper Pflichtsieg. Die Gäste aus Lorsbach hielten über die gesamte Spielzeit stark dagegen und kämpften aufopferungsvoll bis zum Ende. Aufgrund der spielerischen Überlegenheit aber ließ der RSV kaum nennenswerte Chancen zu. Halbzeit eins plätscherte nur so vor sich hin, ein herrlicher Schuss von Kaplan aus 25 Metern wurde vom Torhüter pariert, das war’s im ersten Durchgang. Die zweite Hälfte begann mit einer guten Chance von Andi Petri, dessen Schuss ins Toraus gelenkt wurde. Die fällige Ecke landete genau auf dem Kopf von Mike Schuh der einen Abwehrspieler zu einer ungewollten Handabwehr zwang. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Kapitän, der vor dem Spiel für seine langjährigen Dienste geehrt und in den fußballerischen ‚Stand By – Modus‘ verabschiedet wurde, höchstpersönlich und ziemlich sicher. Da die Gäste nun alles auf eine Karte setzen mussten, ergaben sich zwangsläufig Chancen für die Grün-Weißen. Alleine Andreas Petri hätte drei Buden machen können, beim Fallrückzieher von Kaplan gab’s Szenenapplaus und am Ende waren alle hochzufrieden mit dem Dreier und dass das Spiel bei diesem Wetter endlich zu Ende war. Neben Mike Schuh wurden noch Michael Morawiec, Björn Meuer und Tobias Glasner, sowie Zweite - Mannschafts – Kapitän Thomas Wagemann (in die SoMa) für Ihre Verdienste geehrt und verabschiedet.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Glasner, Schallert, Blasquez, Meuer, Enderich, Röhrig, Krämer (75. Schmiedl), Kaplan, Schuh (60. Aaki), Petri
FC Lorsbach: Soptil, akay, Westbeld, Buchalla (30. Klassin), Ghanem (80. Quintela), Mohamed Bouzachdat, Mustapha Bouzdachdtat, Doldo, Boecker, Almalqui, Günther

Tore: 1:0 Mike Schuh (51.)

SR: Irion (Viktoria Nidda) Zuschauer: 100


RSV Weyer - TSG Wörsdorf II 4:2 (1:1)

In einem abwechselungsreichen Fussballspiel sahen die Zuschauer aufgrund höherer Spielanteile einen verdienten Sieg für den RSV Weyer. In der flotten Anfangsviertelstunde gingen die Gäste aus Wörsdorf in der 6. Minute durch Dennis Hertel in Führung, welche allerdings nicht lange stand hielt. In der 10. Minute konnte Kapitän Björn Enderich nach Flanke von Andreas Petri und einer guten Ablage von Krämer den Ball aus 12 Metern unhaltbar ins rechte obere Toreck befördern. Im weiteren Verlauf konnte der RSV das Spiel kontrollieren, wurde in Halbzeit eins jedoch nur noch nach Eckbällen gefährlich. Die Kopfbälle von Meuer und Schallert fanden allerdings nicht den Weg ins Ziel. Nach der Pause zog sich der Gast aus Wörsdorf weit in die eigene Hälfte zurück, war aber bei Kontern gelegentlich noch gefährlich. Weyer tat sich schwer und kam erst durch einen an Demaré verschuldeten Foulelfmeter zum Torerfolg. Nebil Kaplan verwandelte sicher. Nur 10 Minuten später konnte der Gast jedoch ausgleichen, ehe im Gegenzug Mike Schuh einen Kopfball nach einem guten Freistoß ins lange Eck verlängerte. Weyer spielte nun besser und kam zu Chancen und Nebil Kaplan konnte in der 82. Minute erneut einen Foulelfmeter nutzen, um den Endstand herzustellen. Torhüter Ungermann hatte Schmiedl von den Beinen geholt. In der Folgezeit hätten die Grün-Weißen das Ergebnis noch ausbauen können, doch Petri und Demaré scheiterten aus aussichtsreicher Position. Ein höherer Sieg wäre auch des Guten zuviel gewesen.

RSV Weyer: Morawiec, Otto (46. Schuh), Glasner, Schallert, Meuer, Enderich, Röhrig (53. Demaré), Krämer, Blazquez (70. Schmiedl), Kaplan, Petri
TSG Wörsdorf II: Ungermann, Weimer, Freyer, Kettenbach, Wylezyk (69.Bornwasser (85.Belz)), Krasniqi, Signoriello (46. Bingoel), Eschenauer, Khismeyer, Hertling, Kant

Tore: 0:1 Dennis Hertling(6.) , 1:1 Björn Enderich (10.) , 2:1 Nebil Kaplan (67., Foulelfmeter) , 2:2 Maximilian Kettenbach (75.) , 3:2 Mike Schuh (76.) , 4:2 Nebil Kaplan (82., Foulelfmeter),

Schiedsrichter: Buhlmann (Usingen)


RSV Weyer - Germania Schwanheim 4:0 (0:0)

In einem einseitigen Spiel fuhr der RSV Weyer einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg ein. Die Gäste konzentrierten sich in der ersten halben Stunde vornehmlich auf die Beine der Grün-Weissen statt auf das Spielgerät. Unrühmlicher Höhepunkt war der Platzverweis für Björn Andres, der Nebil Kaplan ohne Not an der Mittelinie brutal umsenste. Zu diesen Zeitpunkt führte die Mannschaft von Markus Schmiedl bereits mit 1:0, da Kaplan einen Foulefmeter (Kern an Röhrig) bereits in der 5. Minute sicher verwandelt hatte. Leider verpasste man bei besten Möglichkeiten durch Petri und Röhrig frühzeitig den Sack zuzumachen. So mussten die Fans knapp 20 Sekunden in der zweiten Halbzeit warten, um das erlösende 2:0 zu sehen. Marc Blasquez zog die Verteidiger auf sich, spielte Kaplan über rechts frei und dessen Flanke verwandelte David Röhrig per Kopf. Kurz später die endgültige Entscheidung, wiederrum Blasquez steckte Andreas Petri im Strafraum den Ball zu, dessen Drehschuss krachte aus 12 Meter in den Torwinkel. Die Folgezeit glich einem Trainingsspielchen, Schwanheim nahm die Härte raus und Weyer konnte nach Belieben aufspielen, ohne jedoch noch mal zwingend zu werden. Den Schlusspunkt nach einer überzeugenden Mannschaftsleistung setze Björn Meuer nach einer Ecke per Kopf.
 

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Otto, Glasner, Schallert, Meuer, Enderich, Röhrig (58. Demaré), Krämer, Petri (78. Aaki), Blasquez, Kaplan
FC Germ. 06 Schwanheim: Kern, Andres, Testamichael, Kocksal, Reimann (55. Römer), Schiefke, A. Müller, Masurczak (34. S. Müller), Born, Kluge (58. Freitag), El Massouli

Tore: 1:0 Nebil Kaplan (5.), 2:0 David Röhrig (46.), 3:0 Andi Petri (54.) 4:0 Björn Meuer (90.) Zuschauer: 120 Bes. Vorkommnisse: Rot (30., Andres, Schwanheim, grobes Foulspiel)


   

Hart umkämpftes, aber faires Derby -

 Mike Schuh's Grätsche ist sauber

 

Meldete Robert Winkler bis zu dessen Auswechslung ab:

 Holger Otto

SG Hausen/Fussingen/Lahr – RSV Weyer 1:0 (0:0). Bereits in der 1. Minute setzte sich Mansel auf der rechten Seite durch, fand in der Mitte jedoch keinen Abnehmer. Weyer merkte man die Derby-Motivation ebenso an, und Kaplans Freistoß sowie eine Kombination über Röhrig und Krämer sorgten fur Unruhe im SG-Strafraum. In der Folge verlor die Begegnung etwas an Fahrt, und bis auf einen geblockten Schuss von Gröger (20.) sowie eine Hereingabe von Orendi, die Brennecke nicht erreichte (28.) auf Seiten der SG und einen überhasteten Torabschluss der Gäste aus kürzester Distanz (25.) gab es in der ersten Hälfte zunächst nicht viel zu bestaunen. Eine erwähnenswerte Chance verzeichnete schließlich noch der agile Kaplan (43.), als sein Schuss aus zehn Metern über das Tor strich. Die zweite Hälfte bot keinen begeisternden Fußball. Die Weyerer Offensive suchte immer wieder mit den quirligen Spitzen Kaplan und Petri den Weg in den Strafraum der SG (67., 75.), während der Gastgeber mit Schüssen aus der Distanz durch Winkler, Orendi und Mansel sein Glück versuchte. Nach Gross’ Kopfball (77.) und auf der Gegenseite einem Schuss aus halblinker Position von Kaplan (81.) schienen die Zeichen allmählich auf ein für beide Seiten gerechtes 0:0 hinzudeuten. Doch diese Rechnung wurde ohne Kamerher gemacht, der nach überlegtem Pass von Michael Schick mit einem satten Vollspannschuss dem Weyerer Keeper Morawiec keine Chance ließ. 

 

 

Hausen/Fussingen/Lahr: Holger Schick, Krekel, Gross, Michael Schick, Hillenbrand (46. Reitz), Orendi, Kamerher, Gröger, Mansel, Brennecke, Winkler (57. Ruckes)

Weyer: Morawiec, Otto, Glasner, Schallert, Meuer, Enderich, Röhrig (46. Demare), Krämer (83. Schmiedl), Kaplan, Schuh, Petri (50. Blazquez)

SR: Culjak (Weißkirchen)

Tore: 1:0 Kamerher (88.) – Zuschauer: 150.

   


 

 

      

Trainer Markus Schmiedl macht die Jungs in der Halbzeit noch mal heiß

 

Matchwinner René Krämer erzielte zwei Treffer

 

'Mora' hielt seinen Kasten dank der Mütze des Pressesprechers fast sauber

SV Erbenheim - RSV Weyer 1:3 (0:1)

Der Ausflug in die Wiesbadener Vorstadt hat sich für Weyer gelohnt. Aufgrund einer bärenstarken Defensive und einer pfeilschnellen Offensive brachte man die drei Punkte ungefährdet mit nach Hause. Allerdings begann das Spiel ziemlich zäh, die Gastgeber versuchten es mit ungenauen Fernschüssen, Weyer spielte flach und schnell, ohne wirklich gefährlich zu werden. Nach 20 Minuten nahm sich Nebil Kaplan, heute hinter den Spitzen Petri und Krämer, den Ball und spielte Andreas Petri mustergültig in den Lauf, dessen Schuss auf's lange Eck wurde von René Krämer zur Halbzeitführung reingegrätscht. Kurz nach dem Wechsel ging es für Erbenheim wieder zu schnell, die Kombination Petri - Krämer - Kaplan - Krämer -Tor war sehenswert. Nicht nur Dank seiner zwei Treffer war René Krämer der beste Mann auf dem Platz. Die folgenden wütenden Angriffe der Gastgeber wurden kompakt abgeblockt, wenn es zu brenzlig wurde, zeigte sich Morawiec - ausgestattet mit der Schirmmütze des Berichterstatters Roger Barthelmes - als Meister seines Faches. Ein Konter in der 76. Minute brachte die endgültige Entscheidung, Torhüter und Abwehrspiele waren sich nicht einig und Marc Blasquez spritzte dazwischen und spitzelte den Ball an den verdutzten Einheimischen vorbei ins Netz. Einzig ein Foulelfmeter in der letzten Spielminute brachte den Ehrentreffer für Erbenheim.

Aufstellung
SV Erbenheim: Schnell (46. Lippert), El Yassidi, Sönmenz, Fredrichson, Günag, White, El Bakkaoui, Celik, Sahli (67. Falliou), Kavaayak, Herr (75. Abu Young)
RSV Weyer: Morawiec, Otto, Glasner, Schallert (54. Schwarz), Meuer, Enderich, Röhrig (62. Demaré), Krämer, Kaplan, Schuh, Petri (68. Blasquez)

Tore: 0:1 René Krämer (20.), 0:2 René Krämer (53.), Marc Blasquez (76.), 1:3 El Bakkaoui (90., FE) Zuschauer: 95


RSV Weyer - SG Kubach/Edelsberg 2:2 (0:1)

Die Zuschauer sahen ein spannendes und am Ende hektisches Derby. In der ersten halben Stunde spielte der RSV Powerplay vom Feinsten und kam zu insgesamt 8 Torchancen, die allesamt mehr oder weniger fahrlässig vergeben wurden. Auch etwas Glück stand den Kombinierten zur Seite, als Nebil Kaplan bereits den Torhüter umspielt hatte und im Rasen hängenblieb oder der Schuss von Mike Schuh nach dem Innenpfosten quer vor der Torlinie trudelte. Dann passierte das Unvermeidliche, ein harmloser Schuss von Weber wurde so unglücklich abgefälscht, dass er sich über Morawiec ins Tor senkte. Danach war das Offensivfeuerwerk der Grün-Weissen zunächst vorbei und es ging mit Rückstand in die Halbzeit. Auch nach dem Wechsel startete Weyer stark, Kopfbälle von Schallert und Voss gingen vorbei, Mike Schuh's Kopfball wurde von der Linie gekratzt. Die Gäste waren nun bei ihren wenigen Chancen deutlich gefährlicher und erzielten nach 69. Minuten per Freistoss aus 40 Metern, der durch Freund und Feind sprang, das zweite Tor. Weyer mobilisierte nochmal alle Kräfte und brachte mit Schmiedl, Krämer und Blasquez weitere Offensivkräfte auf das Feld. Eine Maßnahme, die sich am Ende auszahlen sollte. Nachdem Daniel Drossard die große Chance zum 0:3 vergeben hatte, setzte sich Markus Schmiedl beim Kopfball nach der 14. Ecke durch und Mike Schuh staubte zum Anschluss ab. Nur fünf Minuten später wurde wiederrum Markus Schmiedl an der Strafraumgrenze gefoult und Nebil Kaplan konnte den fälligen Freistoss genau ins linke Tordreieck verwandeln. auch in den hektischen Schlussminuten gab es noch Chancen auf beiden Seiten, aber weder Drossard noch Schallert konnten die Möglichkeiten verwerten. So blieb es beim aus Ergebnissicht für Weyer ungenügenden, aber vom Spielverlauf her glücklichen, Unentschieden.

 

Weyer: Morawiec, Otto (53. Schmiedl), Glasner, Schallert, Schuh, Enderich, Voss (74. Krämer), Röhrig, Kaplan, Demaré (67. Blasquez), Petri

Kubach: Höhnel, Schwarzer, Caspari, Krämer, Henss (46. Drossard), Eigenbrodt, Weber (67. Hultsch), Kopp (78. Wirtz), T. Hardt, C. Hardt, Kiefer

SR: Kivanc

Tore: 0:1 Weber (29.), 0:2 Kopp (69.), 1:2 Schuh (78.), 2:2 Kaplan (83.)

Zuschauer: 80

Bes. Vorkommnisse: -


RSV Weyer - SG Orlen 2:2 (2:0)

Ratlosigkeit am Ende des Spiels, ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte? So recht wusste niemand etwas mit dem Unentschieden gegen 'Angstgegner' Orlen anzufangen. In der ersten Halbzeit war die Welt für die Grün-Weissen noch in Ordnung, man beherrschte Ball und Gegner und ging folgerichtig nach 13 Minuten durch einen Schönen Schuss von Björn Enderich in Führung. Andi Petri war glänzend aufgelegt und beschäftigte bis zur Halbzeit die Gäste mit schönen Soli, Dominic Voss versprühte Torgefährlichkeit. So wurde sein Treffer in der 27. Minute noch wegen Abseitsstellung abgepfiffen, aber noch vor dem Wechsel erzielte er von Linksaußen in den rechten Winkel das 2:0. Zu beiden Treffern leistet der dritte Offensive Nebil Kaplan die Vorarbeit.

Auch nach dem Pausentee hatte man zunächst die besten Chancen das Spiel endgültig zu entscheiden, aber Marc Blasquez und Björn Enderich verpassten es, den Sack zu zu machen. Nach gut einer Stunde war das Spiel der Hausherren wie abgerissen und Orlen kam zu den ersten Chancen. Nach dem Anschluss von Damian Maciol herrschte minutenlang das pure Chaos in der heimischen Abwehr und nicht mal 10 Minuten nach dem Anschluss fiel entsprechend auch der Ausgleich. Auch nach der Dezimierung der Gäste, Platzverweis wegen Meckerns, waren die Mannen von Markus Schmiedl nicht mehr in der Lage, das Spiel noch mal an sich zu reißen. Im Gegenteil, die Spielanteil blieben bis zum Schluss bei den Gästen und so musste man am Ende mit dem einen Punkt gegen 10 Mann sogar noch zufrieden sein.

Weyer: Morawiec, Otto, Glasner, Schallert (69. Krämer), Meuer, Enderich, Voss (75. Demaré), Röhrig, Kaplan, Schuh, Petri (46. Blasquez)

Orlen: Mager, Jeromin, Lauquili (64. Emmel), Schwall, Marquardt, Akkri, Jung (75. Schöneck), Lillig, Woitalla, Maciol, Baum

SR: Wiebe (FC Sulzbach)

Tore 1:0 Björn Enderich (13.), 2:0 Dominic Voss (40.), 2:1 Damian Maciol (63.), 2:2 Timo Jung (71.)

Zuschauer: 100

Bes. Vorkommnisse: Gelb/Rot für Mounaim Akrri (O, 75., Meckern)


RSV Weyer – Spvgg. Hadamar 0:2 (0:0)

Vor über 400 Zuschauern bei tollem Osterwetter waren die Weichen für ein interessantes Derby gestellt. Weyer konnte gegen die favorisierten Hadamarer lange mithalten, verlor aber aufgrund von Schwächen in der zweiten Halbzeit. In den Anfangsminuten gab es auf jeder Seite eine gute Chance, aber Görgülü und Röhrig schossen jeweils am langen Pfosten vorbei. Bis zur Halbzeit tat sich an Torchancen nicht mehr viel. Gefährlichste Aktion: Ein Lattenkracher von Görgülü in der 18. Minute. Ansonsten neutralisierten sich die Mannschaften bei hohem Tempo weitgehend. Das erste Ausrufezeichen setzte der Weyerer Andreas Petri in der 50. Minute. Dessen Linksschuss lenkte Torwart Krebs nur mit Mühe über die Latte.

Nach gut einer Stunden kamen die Gäste deutlich stärker auf. Man merkte: Dem RSV steckte das Spiel gegen Würges noch in den Knochen. Nach 65 Minuten rette Morawiec großartig gegen Jan Goller und hielt das Unentschieden fest. Fünf Minuten später hätte Dominic Voss mit einem Solo die Führung für den RSV erzielen können. Sein Schuss wurde jedoch in letzter Sekunde abgefälscht. Der vermeintliche Führungstreffer für die Gäste in der 73. Minute wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Neun Minuten vor Spielende konnte Goller nach Fehlversuch von Martin Klink die Führung erzielen. Weyer setzte alles auf eine Karte. Der Hadamarer Konter in der 93. Minute und das 2:0 durch Manuel Weser waren vielleicht etwas zu viel des Guten.

Weyer: Morawiec, Oster, Otto, Schallert, Meuer, Enderich (65. Glasner), Akcakaya (34. Petri), Schuh, Kaplan, Demaré (67. Voss), Röhrig – Hadamar: Krebs, Schlimm, Bukowiecki, Schenk, Weidenfeller (65. Klink), Alves, Weser, Horner, Goller, Görgülü (88. Phillipps), Trosch (82. Tsobanidis) – SR: Ova (Wehen) – Tore: 0:1 Goller (81.), 0:2 Weser (93.) – Zuschauer: 400.

 


 

SG Rauenthal/Martinsthal - RSV Weyer 1:3 (1:1)

Es war ein hartes Stück Arbeit, beim Tabellenletzten die drei Punkte zu entführen. Die Kombinierten steckten über die gesamte Spielzeit nie auf und kämpften aufopferungsvoll gegen die spielerisch überlegenen Gäste. Weyer startete sehr aggressiv und konnte bereits mit der zweiten Chance in Führung gehen. Andreas Petri war kurz zuvor gescheitert, aber Nebil Kaplan machte die Sache nur kurz später besser. Dass nicht alles den erwarteten Lauf ging, verdankten die Gastgeber einem Sonntagsschuss von Kayser, der umgehend den Ausgleich brachte. Bis zum Halbzeitpfiff tat sich nicht mehr viel, einzig ein Freistoss von Kaplan ging knapp am Tor vorbei.
Auch in Halbzeit zwei wurde das Spiel nicht wesentlich besser, ging aber deutlich in Richtung einheimisches Tor. RaMa kämpfte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und versuchte auf dem schwer bespielbaren Hartplatz mit hohen und langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Weyer seinerseites konnte die spielerische Überlegenheit nicht in Tochancen ummünzen und musste auf zwei Standards in der Schlussphase warten, um zu Toren zu kommen. Fünf Minuten vor Ende der erlösende Doppelschlag, zweimal konnte sich Serkan Acakaya nach Ecke Marcel Demaré im Kopfballduell durchsetzen. Zunächst konnte er noch unbedrängt direkt einköpfen, nur eine Minute später bedängte er den Abwehrspieler so stark, dass dieser den Ball ins eigene Netz beförderte. Somit kamen die Mannen von Markus Schmiedl zu einem hart erkämpften, aber verdienten Auswärtssieg, dem dritten Dreier in Folge.

Aufstellung
SG Rauenthal/Martinsthal: Knopp, Schäfer, Müller, Bruns, Sturm, Okaty, Kayser, Gebhardt, Bsullak, Meuser, Brox.
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Otto (80. Voss), Schallert (46. Röhrig), Enderich, Meuer, Akcakaya, Schuh, Kaplan, Demaré, Petri (70. Wlochowitz).

Tore: 0:1 Kaplan (15.), 1:1 Kayser (17.), 1:2 Akcakaya (85.), 1:3 Eigentor (86.) - Zuschauer: 100.


TuRa Niederhöchstadt – RSV Weyer 2:4 (2:3).

Es bedurfte eines Doppelschlags der Gastgeber, ehe Weyer wach wurde und im Laufe des Spiels mit einer ganz starken Leistung das Blatt noch wendete. Nach der schnellen Führung durch zwei Kopfballtreffer wechselte Markus Schmiedl taktisch bedingt den kopfballstarken Mike Schuh für den körperlich schwächeren Chakil Aaki ein. Dieser Schachzug brachte die Wende im Spiel. Schuh erzielte kurze Zeit später den Anschlusstreffer und räumte im Mittelfeld weiterhin gnadenlos ab. Kurz vor der Pause wurde es turbulent. Innerhalb von zwei Minuten konnten die Gäste das Spiel zur 3:2-Pausenführung drehen. Andreas Petri nach einer Ecke und Björn Enderich mit einem sehenswerten Schlenzer aus 23 Metern in den Torwinkel erzielten die Treffer. Nach dem Wechsel spielten nur noch die Grün-Weissen. Nebil Kaplan konnte nach gut einer Stunde mit dem vierten Treffer das Endresultat herstellen, indem er einen sensationellen Pass von Demaré instinktiv über den herausstürzenden Keeper spitzelte. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, aber erneut Kaplan scheiterte am Torhüter und Andreas Petri per Freistoss an der Latte. Auf Grund der sehr starken kämpferischen und spielerischen Leistung gab man den Gastgebern keine Möglichkeit mehr, das Weyerer Gehäuse in Gefahr zu bringen.

Weyer: Morawiec,Otto, Oster, Schallert, Meuer, Enderich, Akcakaya, Aaki (23. Schuh), Kaplan, Demare(85. Glasner), Petri (75. Wlochowitz) – SR: Faulhaber (Bad Homburg) – Tore: 1:0 Grati (13.), 2:0 Nollau (16.), 2:1 Schuh (32.), 2:2 Petri (42.), 2:3 Enderich (43.), 2:4 Kaplan (58.) – Zuschauer: 115.


RSV Weyer - Fvvg. Kastel 2:0

Aufgrund der Tatsache, dass die Gäste in den gsamten 90 Minuten nicht einer nennenswerte Torchance zustande brachten, geht der Sieg des RSV voll und ganz und auch in dieser Höhe in Ordnung. Die erste Hälfte verlief nahezu ereignislos, das torlose Remis entsprach den Geschehnissen auf dem Platz. Nach dem Wechsel sah man eine deutlich verbesserte Weyerer Elf, die Kastel nicht mehr zum Zuge kommen ließ. Bereits in der 47. Minute hätte Debütant Aaki Chakil die Führung erzielen können, sein Schuss nach Alleingang ging aber knapp am Pfosten vorbei. Nur zwei Minuten später konnte sich der physisch starke Lars Schallert (Foto) beim Kopfball durchsetzen, dieser wurde pariert, aber den Rebound donnerte er in den Torwinkel zur Führung. Weitere gute Chancen durch Schallert und Enderich blieben ungenutzt, ehe Nebil Kaplan einen Querpass abfing und zu Andreas Petri spitzelte, der nach seinem folgenden Alleingang dem Torhüter kenie Chance ließ und zm 2:0 Endstand einschob. Auch danach war von den Mainzer Vorstädtern nichts zu sehen, die Mannen von Markus Schmiedl spielten das Spiel souverän nach Hause. 

Weyer: Morawiec, Otto (29. Demaré), Oster, Schallert, Meuer, Enderich, Akcakaya, Chakil, Petri (87. Wlochowitz), Glasner, Kaplan

Tore: 1:0 Lars Schallert (47.), 2:0 Andreas Petri (78.)

Zuschauer: 130


FC Schlossborn - RSV Weyer 1:0

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hinterließen die Gäste einen taktisch hervorragenden und körperlich starken Eindruck. Gegen den haushohen Favoriten konnte das Spiel mehr als offen gestaltet werden, die Mehrzahl der Chancen lag sogar auf Weyerer Seite. Zwei Freistöße von Nebil Kaplan und Andreas Petri verpuften in der Anfangsphase allerdings wirkungslos. Ohne große spielerische Linie kam der Spitzenreiter erst in der 34. Minute zu seiner ersten Chance durch einen Freistoss von Zampach, der aber eine leichte Beute von Morawiec wurde. Weyer seinerseits hatte noch zwei gute Möglichkeiten nach Standards, aber sowohl Kaplans Volleyvesuch als auch Schallerts Kopfball kurz vor der Pause verpassten Ihr Ziel.

Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber den Druck enorm, so dass die Mannen von Markus Schmiedl fast ausschließlich in der Defensive zu finden waren. Mehre Chancen der Taunuself wurden vom gut aufgelegten Morawiec zu nichte gemacht, in zwei weiteren Sitationen stand das Glück den Grün-Weissen zur Seite. Wenige Minuten vor Schluss hatte Nachwuchsstürmer Daniel Wlochowitz die Konterchance, aber sein Schuss ging knapp am kurzen Pfosten vorbei. Drei Minuten vor Schluss gab es einen Freistoss aus dem rechten Halbfeld, der lang geschlagnee Ball wurde per Kopf in die Mitte befördert, wo Heiser nur noch uim Tor des Tages abstauben musste. Eine unglückliche Niederlage nach einem großen Kampf.

Aufstellung
FC Schlossborn: Schlossborn: Meyer, Ayonan, Petracca, Pilger, Terzic, Zampach, Arac, Mansouri, Da Silva, Bachiri, Heiser
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Otto, Enderich, Meuer, Schallert, Schuh, Akcakaya, Petri, Kaplan, Voss (68. Wlochowitz)

Tore: 1:0 Heiser (87.) Zuschauer: 85


SV Wiesbaden - RSV Weyer 2:2

Weyers Pressewart Roger Barthelmes sagte nach dem Spiel: „Wir können froh sein, gegen diesen bärenstarken Gegner in den ersten zehn Minuten eine 2:0-Führung vorgelegt zu haben. Wiesbaden hat bis zur letzten Minute der Nachspielzeit einen beinahe schon unmenschlichen Druck aufgebaut. Die Weyerer Spieler waren am Ende der Partie total platt. Mit dem Punktgewinn können wir trotz des späten Ausgleichs zufrieden in die Winterpause gehen.“ Weyer musste in diesem Spiel auf vier verletzte Stürmer verzichten: Andreas Petri, Nebil Kaplan, Marc Blazquez und Daniel Wlochowitz. Im Gegenzug hat sich jedoch Steffen Krämer nach seinem Muskelfaserriss und einer „Blitzgenesung“ zurückgemeldet. Er bildete gemeinsam mit Dominik Voss das Sturmduo, das sich auch gleich in Szene setzen sollte. In der dritten Minute fand sich René Krämer frei vor dem Tor und lupfte den Ball über den herausstürmenden Keeper Sascha Wittmer zum 1:0 ins Netz. Sieben Minuten später zog Dominik Voss vom linken Strafraumeck ab, und der abgefälschte Ball trudelte zum 2:0 ins langen Eck. SV Wiesbaden zwingt Weyer ungefähr 80 Minuten lang in die Defensive Danach zog sich Weyer zurück und verteidigte die Führung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Zwei erwähnenswerte Szenen gab es bis zur Pause noch: In der 30. Minute bewies RSV-Keeper Michael Morawiec seine Klasse, als er bei einem abgefälschten Schuss abtauchte und den Ball aus dem Toreck fischte. Auf der Gegenseite freute sich Lars Schallert bereits über den Treffer zum 3:0, der aber wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. „In der zweiten Halbzeit stürmte Wiesbaden mit Mann und Maus“, sagte Barthelmes. Die Gastgeber hatten Erfolg: Jörg Lubojanski erzielte nach einer Stunde Spielzeit den Anschlusstreffer. Weyer wurde am eigenen Strafraum eingeschnürt, nur Dominik Voss sorgte als Anspielstation und Ballschlepper im Mittelfeld ab und zu für Entlastung. In der 82. Minute brach das Defensivbollwerk: Torwart Michael Morawiec zögerte bei einer Freistoßflanke mit dem Herauslaufen, und der eingewechselte Hamadouche verlängerte den Pass ins Tor.

Aufstellung
SV Wiesbaden: Wittmer (46. Lubojanski), Sengün, Bilgen, Koleda, Melunovic, Küster, Reichardt, Voigt, Erdogan, Naciri, Bouhanad (77. Hamadouche). Weyer:
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Otto, Glasner (65. Birke), Schallert, Meuer, Enderich, Schuh, Demaré, Voss, Krämer (70. Schwarz).

Tore: 0:1 René Krämer (3.), 0:2 Dominik Voss (10.), 1:2 Jörg Lubojanski (60.), 2:2 Hamadouche (82.) – Zuschauer: 100.


RSV Weyer - SV Niedernhausen 2:1

Schiedsrichter Alparslan hätte gut daran getan, das Spiel wegen des mit Pfützen übersäten Hartplatzes gar nicht erst anzupfeifen. Es war von vornherein klar, dass technisch gepflegter Fußball zu kurz kommen musste, und Kampf Trumpf war. So entwickelte sich ein von Zweikämpfen geprägtes, überaus intensiv geführtes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Der RSV hätte bereits nach 3 Minuten in Führung gehen müssen, als Andreas Petri ein mustergültiges Zuspiel von Nebil Kaplan frei vor dem Tor vertändelte. Doch auch Michael Morawiec zeigte auf der Gegenseite, dass er sicher zu den besten Keepern der Liga zählt. In der 16. Minute fischte er einen Freistoß von Giuseppe Quintara aus dem Torwinkel und in der 42. Minute lenkte er einen Schuss von Christopher Ihm an den Torpfosten. Dazwischen lagen noch Torchancen von Nebil Kaplan und Björn Meuer, so dass das Remis zur Pause in Ordnung ging. Nach der Pause trat der RSV mit neuen (gelben) Trikots an und musste auch das Sturmduo auswechseln. Für die verletzungsbedingt ausscheidenden Nebil Kaplan und Andreas Petri kamen Dominik Voss, der bereits 90 Minuten in der 2. Mannschaft gespielt hatte, und Markus Schmiedl. Das Spiel allerdings ging so weiter, wie es in der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Niedernhausen war zwar leicht feldüberlegen, aber die besseren Torchancen hatte der RSV. Am nächsten an der Führung war noch Spielertrainer Markus Schmiedl, doch sein Schuss aus 16 Metern wurde von Torhüter Gregor Simmer an die Latte gelenkt. In den letzten 10 Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse und die Zuschauer bekamen das noch geboten, worauf sie 80 Minuten warten mussten: Tore, Hektik, Dramatik und Emotionen pur. In der 86. Minute schien die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen zu sein, als Giuseppe Quintara über die rechte Seite in den Weyerer Strafraum spurtete und zum 0:1 einschoss. Alle Proteste der Weyerer wegen eines vorangegangenen Foulspiels an Björn Enderich nutzten nichts. Doch der RSV schlug prompt zurück. Dominik Voss erzielte fast postwendend den Ausgleich. Es kam sogar noch besser als in der 90. Minute aus dem Gewühl heraus Markus Schmiedl für die 2:1 Führung sorgte. In der vierminütigen Nachspielzeit erhielten innerhalb kürzester Zeit Marcel Demaré, Björn Enderich und Markus Schmiedl die Gelb-Rote Karte. Doch auch mit sieben Feldspielern ließ die gute Defensivabteilung in der verbleibenden Zeit nichts mehr anbrennen und „halb“ Weyer lag sich nach dem Schlusspfiff in den Armen. Auf Grund der großen Energieleistung aller Spieler kam der RSV noch zu einem kaum noch für möglich gehaltenen, aber durchaus verdienten Sieg gegen eine starke Niedernhausener Mannschaft.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Otto, Glasner (ab 73. Min. Birke), Meuer, Enderich, Schallert, Schuh, Kaplan, Birke (ab 46. Min. Voss), Demaré, Petri , (ab 46. Min. Schmiedl),
SV Niedernhausen: Simmer, Schreiner, Zimmermann, Anand, ab 68. Wein), Herbst, Ihm, Rubbel, Gnoyke, Kalayci, Quintana, Neid (ab 46 Marx)

Tore: 86.. Min. 0:1 Quintara; 87. Min. 1:1 Voss, 90. Min.2:1 Schmiedl


Germania Weilbach - RSV Weyer 1:0

„Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, den Sack zuzumachen“, resümierte der Vorsitzende des RSV Weyer, Otto-Walter Eißmann, nach durchaus abwechslungsreichen 90 Minuten in der Weilbacher „Sandgrube“. „Aber wenn man keine Tore schießt, gewinnt man eben nicht“, sagte er. Möglichkeiten hatten sich der Elf von Markus Schmiedl durchaus zahlreich geboten, als die Grün-Weißen in der ersten halben Stunde mächtig Druck machten. Markus Oster etwa traf den Pfosten (23.), der Abpraller sprang dem Germania-Keeper in die Arme. Doch zwei Minuten später folgte die Ernüchterung in Form der Weilbacher Führung. Nach einer Ecke und anschließendem Strafraumgewühl zeigte der Linienrichter plötzlich zur Mitte, der Schiedsrichter schloss sich ihm an. Gesehen hatte man nicht viel, aber Remsberger hatte wohl ins Tor getroffen. Später versuchte Mike Schuh sein Glück. Den Abpraller bugsierte Andreas Petri über den Kasten. Weilbach hatte Blut geleckt und bestimmte das Spiel. Hätte RSV-Torwart Michael Morawiec nicht drei Mal sensationell pariert, hätte Weyer haushoch verloren. Nur in der Schlussviertelstunde wollte es der Gast noch einmal wissen. Björn Enderichs Freistoß vermochte der Schlussmann nur abzuklatschen, Dominik Voss ballerte das Leder aus drei Metern über den Kasten. Das war’s.

Aufstellung
Germania Weilbach: nicht übermittelt
RSV Weyer: Morawiec, Glasner, Otto (75. Voss), Oster, Schwarz, Schuh, Enderich, Petri, Kaplan, Schallert (85. Schmiedl), Akcakaya.

Tore: 1:0 Remsberger (25.) – Zuschauer: 100

 


RSV Weyer - TuS Hahn 1:2

Als der Unparteiische die Partie abgepfiffen hatte, verstand man auf Weyerer Seite die Welt nicht mehr. Nach einer völlig überlegenen Partie gingen die Gäste als Sieger vom Platz. Bei insgesamt 14:3 Torchancen hätte man das Spiel nie und nimmer verlieren dürfen, aber wer am Ende die Tore macht, gewinnt, so einfach ist das. Bereits nach 15 Minuten hätte der RSV locker mit 3:0 führen können, aber weder Björn Meuer noch Nebil Kaplan oder Andi Petri vermochten den Ball im Netz unterzubringen. Bis die Gäste nach gut einer Stunde zum ersten mal vor das Tor von Morawiec kamen, war die Überlegenheit drückend, wurde aber auf dem schwer bespielbaren Platz leider nicht in Tore umgemünzt. So kam es, wie es kommen musste, der erste Ball in den Weyerer Strafraum führte per Kopf zum 0:1 durch einen Kopfball von Robin Kremer. Kurz später sahen die Zuschauer denselben Angriff noch einmal, Flanke von rechts und diesmal stand Simon Heintz völlig frei und vollendete ebenfalls per Kopf zum 0:2. Da aber Serkan Akcakaya im Gegenzug mit einem Schlenzer in den Winkel den Anschluss erzielte, konnte man durchaus noch auf den Ausgleich hoffen. Aber auch mit dem dritten Stürmer Markus Schmiedl kam man nur noch zu einer hochprozentigen Chance, die mit Akcakaya wiederrum ein Mittelfeldspieler hatte, aber sein Kopfball aus fünf Metern fand unerklärlicherweise nicht den Weg ins Ziel.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Glasner, Otto, Akcakaya, Meuer (36. Birke), Enderich (69. Schmiedl), Schwarz, Schuh, Kaplan, Demaré, Petri.
TuS Hahn: Gapp, Bloot, Werner, Menger, Przybilla (40. Kremer), Paschek, La Piotra, Heintz, Müller, Parossa, Dehmel.

Tore: 0:1 Robin Kremer (65.), 0:2 Simon Heintz (73.), 1:2 Serkan Akcakaya (75.) - Zuschauer: 80.


FC Lorsbach - RSV Weyer 0:2

In einer von hohen und weiten geprägten ersten Halbzeit waren Torchancen Mangelware. Die wenigen Chancen hatten es allerdings in sich. So streifte ein Schuss von Willi Klassin nach 10 Minuten nur die Latte der Gäste. Nach einer halben Stunde kam auch der RSV zu seinem Hochkaräter, nach Ecke von Marcel Demaré klatschte Dominic Voss‘ Kopfball an den Innenpfosten unbd wurde anschließend von der Linie geschlagen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte der RSV das Spiel im Griff und hätte in Führung gehen müssen. Nur kurz später erlief sich Nebil Kaplan einen zu kurzen Rückpass und konnte nur vom Torhüter, der reaktionsschnell den Winkel verkürzte, am Führungstreffer gehindert werden.
Die zweite Halbzeit begann wieder mit stürmischen, allerdings planlos vorgetragenen Angriffen der Lorsbacher, die jedoch die starke Defensive des RSV nicht in Bedrängnis brachten. Weyer trug seine Angriffe aufgrund der spielerischen Überlegenheit zielgerichteter vor, so dass man nach 65. Minuten zweimal in aussichtsreicher Position zum Freistoss kam. Während Kaplans Versuch noch in der Mauer hängen blieb, versenkte Demaré den zweiten Versuch in den rechten Winkel. Bevor die Gastgeber Luft holen konnten, setzte Nebil Kaplan noch einen drauf und erhöhte nur eine Minute später zum Endstand. Auch in der Phase der nun bedingungslosen Offensive der Gastgeber blieb das Chancenplus auf Seiten der Gäste, ein höheres Ergebnis wäre problemlos möglich gewesen. So scheiterte der lauf- und kampfstarke Dominic Voss mit 60 Metern Anlauf nur am Torhüter und auch alle weiteren Versuche landeten nicht im Ziel. Dennoch ist man natürlich nach zwei Auswärtssiegen in der vergangenen Woche in Weyer zufrieden und kann wieder nach vorne blicken.

0:1 Demaré (67.), 0:2 Kaplan (68.)


TSG Wörsdorf II - RSV Weyer 0:1

Die Wörsdorfer starteten stark und hatten sich mit einigen Hessenligaspielern verstärkt. Sehr ballsicher trugen sie ihre Angriffe vor und waren 45 Minuten lang die überlegene Mannschaft. Der RSV setzte Kampf gegen diese Dominanz der Gastgeber und sahen bei einigen Szenen nicht schlecht aus. Torchancen blieben indessen Mangelware, die Taktik von Markus Schmiedl mit einem ganz starken Björn Meuer als Libero ging voll auf. Dominik Voss war seitens des RSV der Führung noch am nächsten, dessen Schuss flatterte jedoch am Tor der TSG vorbei. Ähnlich erging es auf der Gegenseite Odisho (Außenpfosten) und Lustenberger. Eine Minute vor der Pause stockte dem RSV-Anhang der Atem, als der Ex-Weyerer Jura Groß mit einem Freistoß aus 18 Metern an dem Weyerer Torwart Michael Morawiec scheiterte.
Im zweiten Abschnitt spielte der RSV erheblich besser mit und hatte sogar ein Chancenplus. Schon vier Minuten nach Wiederbeginn wurde ein Volleyschuss von Nebil Kaplan von der Torlinie gekratzt und in der 58. Minute rutschte gleicher Spieler aus zehn Metern auf dem glitschigen Kunstrasen aus. Schon im Gegenzug zeigten die Hausherren, dass sie sich nicht unterbuttern lassen wollten und Bornwasser scheiterte mit einem Kopfball an die Latte. Bornwasser war es erneut, der Morawiec in der 70. Minute zu einer Glanztat zwang. Der Weyerer Schlussmann klärte mit Fußabwehr gegen den TSG-Angreifer. Der eingewechselte Andreas Petri war vier Minuten der Glücksbringer und erzielte mit einem Hammertor aus 25 Metern in den linken Winkel den Siegtreffer.
Aufstellung
TSG Wörsdorf II: nicht übermittelt
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Glasner, Akcakaya, Meuer, Enderich, Schuh, Voss (72. Petri), Kaplan, Demaré (87. Otto), Schallert

Tore: 0:1 Petri (86.) – Zuschauer: 50.


Germania Schwanheim - RSV Weyer 3:1

Der RSV begann stark und hätte schon nach zwei Minuten in Führung gehen können, doch Björn Enderich schloss etwas überhastet aus zehn Metern ab und scheiterte an Germania-Schlussmann Andre Kern. Weyer hatte die Partie in den ersten 35 Minuten klar im Griff. Folgerichtig fiel nach 27 Minuten - in der stärksten RSV-Phase - das verdiente 0:1. Einen abgewehrten Freistoß von Marcel Demaré schoss Björn Enderich im zweiten Versuch in die Maschen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verlor der Gast total den Faden. Rettete RSV-Torwart Michael Morawiec das 0:1 noch in die Pause, war er zehn Minuten nach Wiederanpfiff geschlagen. Nun spielte nur noch die Germania. Schlussmann Morawiec hielt seine Farben lange auf Remis-Kurs, doch das 2:1 (85.) fiel zwar spät, aber dem Spielverlauf der zweiten Halbzeit entsprechend verdient für Schwanheim. Mit seiner Einwechslung als dritter Stürmer setzte RSV-Trainer Markus Schmiedl alles auf eine Karte. Doch der Schuss ging nach hinten los. Mit dem 3:1 durch den kurz zuvor ebenfalls eingewechselten Sosa war die Partie gelaufen. „Wir haben zwar gut gekämpft, aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr nachgelassen, während Schwanheimer immer stärker wurde und letztlich auch verdient gewonnen hat“, meinte Weyers Berichterstatter Roger Barthelmes.

Aufstellung
FC Germ. 06 Schwanheim: Kern, Andres, Sesar, Müller, Tesfamicael, Tischler (88. Sosa), El Mastouili, Schiefke, F. Born, T. Born, Eisbrenner.
RSV Weyer: Morawiec, Glasner (70. Schwarz), Oster, Meuer, Akcakaya (86. Schmiedl), Enderich, Birke, Schallert, Kaplan, Demaré, Petri.

Tore: 0:1 Enderich (27.), 1:1 Schiefke (55.), 2:1 Eisbrenner (85.), 3:1 Sosa (88.) - Zuschauer: 40.


RSV Weyer - SG Hausen/Fussingen/Lahr 0:0

Nach einem von der Spannung lebenden Derby jubelten am Ende nur die Gäste und die zahlreichen mitgereisten Fans. Dennoch sahen die Zuschauer ein torloses Remis der besseren Art, boten doch beide Mannschaften recht ansehnlichen Fußball. Weyer war über die gesamte Distanz das spielbestimmende Team, H/F/L verdiente sich aufgrund einer sehr disziplinierten Defensivleistung den einen Punkt. Letztendlich müssen sich die Kombinierten jedoch bei ihrem Torhüter Alban Lanois bedanken, der die beiden größten Chancen des Spiels großartig zunichte machte. Zunächst hatte er im ersten Durchgang nach einem Gewühl im Strafraum einen Schuss von Steffen Birke aus 3 Metern reflexartig parieren können, ehe er nach 81 Minuten gegen den durchgebrochenen Markus Schmiedl geschickt den Winkel verkürzte und diesem somit die Chance auf das goldene Tor verwehrte. Chancen auf Seiten der Westerwälder waren kaum nennenswert zu verzeichnen, einzig Jan Ruckes vermochte etwas Torgefahr auszustrahlen, aber in der 14 Minute verzog er über das Tor und bei einem gefährlichen Konter fand er in Michael Morawiec seinen Meister (82.). Für das Highlight des vom umsichtigen Referee Richardson geleiteten Spiels sorgte Nebil Kaplan nach 70 Minuten, als er sage und schriebe fünf Rote im Strafraum umkurvte und sein Schuss am Ende nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbeistrich, der Torschrei erstarb auf den Lippen der jubelbereiten einheimischen Fans. Im Fazit waren es für den RSV zwei Punkte zu wenig, da die kommenden drei Auswärtsspiele in Folge bestimmt nicht leichter werden werden.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Glasner, Schallert (46. Meuer), Akcakaya, Enderich (80. Schmiedl), Birke, Schuh, Kaplan, Demaré, Petri (71. Voss)
SG Hausen/Fussingen/Lahr: Lanois, Linn (85. Wasselt), Hillenbrand, Gross, Schick, Gröger, Arnold (65. Röttger), Orendi (90. Wagner), Brennecke, Ruckes, Rohletter

Tore: Fehlanzeige


RSV Weyer - SV Erbenheim 3:1

In der ersten Halbzeit zeigte der RSV seine bislang beste Saisonleistung. Die Gäste aus Wiesbaden waren in allen Belangen unterlegen und so kam es zu einigen überharten Fouls, um den Mannen von Markus Schmiedl beizukommen, zwei Platzverweise waren die logische Folge. Bereits in der 3. Minute musste ein Abwehrspieler auf der Linie retten, ehe Nebil Kaplan nur kurz später einen Freistoss von Marcel Demaré volley ins lange Eck verwandelte. Björn Enderich (Bild) erhöhte nach nur 13 Minuten per Schlenzer in den langen Winkel auf einen beruhigenden 2- Tore-Vorsprung, der RSV brannte ein tolles Feuerwerk guter Möglichkeiten und Spielzüge ab. Bevor die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff zweimal gelb/rot kassierten, wurde Nebil Kaplan ein weiterer Treffer wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Das Spiel war aufgrund der Führung und der personellen Überzahl zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden und so ging man etwas ruhiger in den zweiten Durchgang. Auch Erbenheim spielte nun deutlich disziplinierter und wehrte sich mit allen noch zur Verfügung stehenden fairen Mitteln und machte damit dem handballähnlichen Spiel der Weyerer das Leben schwer. Als plötzlich nach einem Standard der Anschluss fiel, kamen kurze Bedenken auf, die jedoch Andi Petri im Gegenzug wieder ausräumen konnte, indem er zum Endstand von 3:1 abstauben konnte. Trotz aller Bemühungen war es den Gästen unmöglich, grün-weiße Chancen zu verhindern. Kaplan mit einem erneuten Abseitstor, zwei Alutreffer von Petri und ein guter Gästekeeper gegen Schwarz und Voss verhinderten ein Debakel.

Aufstellung
RSV Weyer: Müller, Oster, Schwarz, Schallert (22. Glasner), Akcakaya, Enderich, Birke, Schuh (79. Meuer), Kaplan, Demaré, Petri (76. Voss)
SV Erbenheim: Schnell, Khalid El Bakkaoui, Sönmenz, Friedrichson, Strieder, Karim El Bakkaoui, Falkou, Abu Yong, Guerba (74. Aksoy), Karaayak (Herr), Celik (81. Laicher)

Tore: 1:0 Nebil Kaplan (6.), 2:0 Björn Enderich (13.), 2:1 Simon Strieder (54.), 3:1 Andreas Petri (57.)- Gelb-Rot: Karim El Bakkaoui (Erbenheim, 43., wiederh. Foulspiel), Orel Sönmenz (Erbenheim, 45., wiederh. Foulspiel)


SG Orlen - RSV Weyer 3:1

Leider nahm der RSV erst am Spielgeschehen teil, als die Partie bereits entschieden war. Nach einer katastrophalen Anfangsviertelstunde lag man bereits mit 2:0 hinten und hatte Andre Arbes wegen einer Notbremse verloren. Den Führungstreffer hatte der agile Marcel Woitalla als Abstauber nach einem Pfostentreffer erzielt, den zweiten Treffer Monnaine Akrri per Foulelfmeter nach Arbes' Notbremse. In der Folgezeit kam der RSV in Unterzahl wesentlich besser ins Spiel und konnte die Partie eine Stunde lang mehr als offen gestalten. Nach einer halben Stunde hätte Lars Schallert den Anschluss erzielen müssen, jedoch wurde einen Meter vor der Torlinie noch abgeblockt. Nach dem Wechsel setzte Markus Schmiedl alles auf einer Karte und brachte mit Daniel Wlochowitz einen zweiten Angreifer für einen Manndecker. Zunächst schien die Rechnung aufzugehen, nach zwei guten Chancen durch Kaplan und Voss erzielte Björn Meuer per Kopf den zu diesem Zeitpunkt verdienten Anschluss. Als den dezimierten Gästen nach und nach die Luft ausging, kam Orlen seinerseits zu weiteren guten Chancen, die allesamt von Michael Morawiec vereitelt wurden. Lediglich Akrri konnte nach einer Ecke seinen zweiten Treffer erzielen, womit das Spiel auch faktisch entschieden war. Die Gäste waren in der weiterhin angespannten Personalsituation leider nicht in der Lage, die kurzfristigen Ausfälle von Petri, Schuh und Enderich wegzustecken, die Seuche klebt nach wie vor an den Grün-Weissen Stiefeln.

Aufstellung
SG Orlen: Mager, Jeromin, Nobbe, Schwall, Schöneck (83. Hassa), Akrri, Herzog (64. Jung), Emmel, Woitalla (77. Kobel) Maciol, Bender
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Glasner (46. Wlochowitz), Meuer, Arbes, Akcakaya, Schwarz, Schallert, Kaplan, Demaré, Voss

Tore: 1:0 Woitalla (08.), 2:0 Akrri (14., FE), 2:1 Meuer (63.), 3:1 Akrri (77.)


RSV Weyer - SG Rauenthal/Martinsthal 4:1

So viel ausgelassene Stimmung und Ovationen auf dem Weilersberg gab es schon lange nicht mehr. Der Jubel der zahlreichen Zuschauer galt nicht nur dem standesgemäßen Heimsieg gegen einen in allen Belangen unterlegenen Gegner, sondern der letzten Viertelstunde, in der Andreas Petri sein lange ersehntes Comeback geben durfte. Fast wie in besten Zeiten der letzten Saison wirbelte er im Einklang mit Nebil Kaplan die Gästeabwehr durcheinander und erzielte zwei Minuten vor dem Ende nach einem schönen Alleingang den Endstand zum 4:1. Nachdem Weyer zu Spielbeginn zwei Chancen vergeben hatte, gingen die Gäste nach acht Minuten früh in Führung und konnten diese auch über 25 Minuten erfolgreich verteidigen. Da der Ausgleich mit spielerischen Mitteln alleine nicht fallen wollte, bedurfte es nach über einer halben Stunde der Brechstange von Dominik Voss, der sich im Strafraum durchtankte und abschließen konnte. Als Marcel Demaré mit dem nächsten Angriff sogar die Führung erzielte, war der Bann gebrochen und die Blauen entsprechend schockiert. Nebil Kaplan hätte diese Unsicherheit wiederrum nur zwei Minuten später zur Vorentscheidung nutzen können, sein Versuch strich aber am langen Pfosten vorbei. In der Halbzeitpause stellten sich die Jugendabteilungen des RSV mit insgesamt 91 aktiven Weyerer Jugendfussballern dem Publikum vor und erhielten ebenfalls ihren verdienten Applaus. Die Zuschauer hingegen mussten sich noch bis zur 66. Minute gedulden, ehe der Gästekeeper eine Flanke fallen ließ und Björn Meuer zum 3:1 abstauben konnte. RaMa war nun bis auf einen abgefälschten Freistoss an den Pfosten nicht mehr zu sehen, beim Spiel auf ein Tor vergaben Voss, Petri und Arbes weitere gute Chancen, bevor die bereits beschriebene Schlussviertelstunde anbrach. In der Nachspielzeit durfte dann Ersatztorhüter Marcel Müller auch noch mal sein Können beweisen, in dem er einen fulminanten Schuss über die Latte lenken konnte.

Aufstellung
RSV Weyer: Müller, Oster, Glasner, Meuer, Arbes, Enderich (72. Petri), Schallert, Schwarz, Kaplan, Demaré, Voss
SG Rauenthal/Martinsthal: Knopp, Maurer, Sturm (46. Karle (81. Gebhardt)), Bruns, Brex, Sturm, Kaiser, Okaty, Merken, Bsullak, Schäfer

Tore: 0:1 Sönke Okaty (8.), 1:1 Dominic Voss (25.), 2:1 Marcel Demaré (28.), 3:1 Björn Meuer (66.), 4:1 Andreas Petri (88.) - Zuschauer: 180 .


SPVGG Hadamar - RSV Weyer 3:1

Gastgeber Hadamar hat den Tiefschlag vom Orlener Zugmantel, wo es die erste Niederlage setzte, verkraftet und am Abend einen verdienten Sieg eingefahren. Eine wenig ansehnliche Anfangsphase mit unbedeutendem Mittelfeldgeplänkel wurde durch Jan Gollers Pfostenschuss aus der Drehung zum Leben erweckt. Im Nachklang traf Jan Goller, heute die auffälligste Erscheinung im Hadamarer Ensemble, dann auf Kilic Görgülüs Zuspiel ins Schwarze und alles schien nach Plan zu laufen. Der Gast aus Weyer ließ sich offensichtlich dadurch wenig beeindrucken, wenn er auch das frühe Ausscheiden des fiebergeschwächten Keepers Michael Morawiec verkraften musste, den der junge Michael Müller gut vertrat. So hatte Nebil Kaplan in den nächsten 20 Minuten einige bemerkenswerte Szenen, unter denen die 20. Minute seinen heutigen Glanzauftritt brachte: der Dribbelkünstler schlug auf dem rechten Flügel mehrere Haken und spielte Martin Klink dabei schwindelig. Ein präziser Rückpass auf den lauernden Demaré, dessen fulminanter 18-Meter-Schuss für den hier machtlosen Krebs zum Ausgleich im Netz zappelte. In der Folge hatte die Schmiedl-Elf die beste Phase und hätte leicht in Führung gehen können (Voss setzt sich durch, allerdings unterlässt er den angesagten Rückpass, Kopfball von Voss wird geblockt, Eckball Demaré, Kopfball Glasner, Alves rettet auf der Torlinie). Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernimmt Duchscherers Team das Kommando und kommt früh durch Gollers Kopfball (Eckball Tatarenko) zur erneuten Führung. Mit dem 3:1 (Strafstoß Weidenfeller nach Foul Enderich an Kilic Görgülü) ist die Entscheidung gefallen. Weyer, das durch die Ampelkarte von Demaé dezimiert wird, versucht durch regelmäßige Vorstöße ohne entscheidende Abschlüsse noch etwas zu retten. Mit viel Glück halten die Weilersberger den Rückstand. Es hätte leicht zum Debakel werden können, hätten Weser (Zuspiel Böhm), Horner (Flanke Goller), Metz mit sehenswertem Schuss und gutem Reflex von TW Müller und ein weiteres Mal Metz mit Solo und einem aufmerksamen Müller etwas mehr Glück im Abschluss gehabt.
Fazit: Ohne Zweifel ein überzeugender Sieg Hadamars mit dem diszipliniert auftretenden Dirigenten Heiko Weidenfeller und einem stets für Unruhe sorgenden Jan Goller. In der Abwehr der Fürstenstädter vor der Pause gelegentliche Schwächen. Bei Weyer traten bis zu seinem Platzverweis Marcel Demaré und der bewegliche Kaplan besonders positiv in Erscheinung.

Aufstellung
SpVgg Hadamar: Krebs, Schlimm, Harmouch, Klink, Tatarenko, Alves, Görgülü (85. Weser), Horner, Goller, Weidenfeller, Metz (87. Böhm)
RSV Weyer: Morawiec (15. Müller), Schwarz, Schallert, Arbes, Akcakaya, Enderich, Birke, Glasner, Voss (46. Wlochowitz), Demaré, Kaplan

Tore: 1:0 Goller (10.), 1:1 Demaré (20.), 2:1 Goller (50.), 3:1 Weidenfeller (59.) 


RSV Weyer - TuRa Niederhöchstadt 2:3

Nach einer torlosen ersten Halbzeit wurde nach einer Stunde die Begegnung zwischen dem RSV Weyer und TuRa Niederhöchstadt erheblich lebhafter, wobei der Neuling mit 3:2 einen Auswärtssieg feiern konnten.
«Insgesamt sind diese drei Zähler vielleicht etwas glücklich, aber die Mannschaft hatte sie sich durch ihr Engagement in der Endphase verdient», zog Armin Nagel sein Fazit. Der Fußball-Abteilungsleiter berichtete über eine umkämpfte erste Halbzeit in der Gruppenliga-Partie mit vielen Zweikämpfen und einigen Blessuren. So musste Schuh vom Gastgeber nach einem Zusammenprall mit Haberl mit einer Kopfverletzung ausgetauscht werden. Direkt nach der Pause hätte Weyer führen können, doch Kaplan schoss an den Pfosten. Nach gut einer Stunde ging dagegen Niederhöchstadt in Führung: Schuster war an Torwart Morawiec gescheitert, und Busch beförderte im Nachsetzen den Ball mit einem Schrägschuss in die Maschen. Die beiden danach eingewechselten Brüder Christian und Andreas Scherer lieferten die Vorarbeit zum 2:0 durch Atmani. Die Gastgeber kamen durch Enderich heran und standen zehn Minuten vor dem Ende vor dem Ausgleich. Nach einem von Nagel angezweifelten Foul von Gemmerich an Kaplan parierte Torwart Giggel den stramm geschossenen Elfmeter von Birke. «Er hatte zum Glück die Ecke geahnt», freute sich Nagel. Nach einer Vorlage von Christian Scherer erzielte Heil bald danach das entscheidende 3:1. In der Nachspielzeit musste Gemmerich nach einem weiteren Foul mit der Gelb/Roten Karte vom Platz, abschließend köpfte Schmiedl nach einem Freistoß den Ball zum 2:3 ein.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec – Glasner – Schallert, Meuer – Arbes, Birke, Schuh, Kramer, Enderich – Kaplan, Blasquez (Otto, Voss, Schmiedl). SR: Höpp (Dauernheim).
TURA Niederhöchstadt: Giggel – Albrecht – Haberl, M. Gemmerich – Heil, Lang, Busch, Dogan, Stürmer – Schuster, Atmani (C. und A. Scherer, Fleck).

Tore: 0:1 Busch (62.), 0:2 Atmani (66.), 1:2 Enderich (68.), 1:3 Heil (85.), 2:3 Schmiedl (90.).


FVGG Kastel - RSV Weyer 4:2

Der RSV begann äußerst druckvoll und schien den Gegner förmlich überrollen zu wollen. So traf Nebil Kaplan bereits nach 2 Minuten mit einem Freistoß den Pfosten. In der 5. Minute machte es René Kremer besser, als er sich gegen zwei Abwehrspieler energisch durchsetzte und überlegt zum 0:1 einschob. Nur 5 Minuten später ging ein Kopfball von Serkan Akcakaya aus kurzer Distanz nur knapp am Pfosten vorbei. Nach dieser tollen Anfangsphase war es aber schnell mit der Herrlichkeit des RSV vorbei. Kastel übernahm das Kommando und erzielte folgerichtig in der 21. Minute den Ausgleich. Zweimal konnte Michael Morawiec im Weyerer Kasten noch abwehren, im dritten Nachschuss musste er sich aber doch geschlagen geben. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der RSV kurz vor der Pause noch einmal eine große Gelegenheit zur Führung hatte. Nebil Kaplan hatte sich auf der rechten Seite durchgespielt und sein Rückpass landete bei dem völlig freistehenden René Kremer, dessen Schuss aber noch abgeblockt wurde. In der zweiten Hälfte schienen die Grün-Weißen die guten Vorsätze, die sie zu Beginn des Spiels hatten, wohl in der Kabine vergessen zu haben, denn in den ersten 20 Minuten spielten nur noch die Gastgeber. Die Folge waren die Treffer zum 2:1 und 3:1, bei denen die Abwehrspieler des RSV mehr als schlecht aussahen. Es hätte noch schlimmer kommen können, wenn King in der 58. Minute nicht den Pfosten getroffen hätte und Michael Morawiec nicht einige Male glänzend pariert hätte. Als Nebil Kaplan in der 65. Minute einen Freistoß zum Anschlusstreffer versenkte, keimte noch einmal Hoffnung im RSV Lager auf. Doch nur drei Minuten später nutzte Hodzic einen kapitalen Querschläger von Mike Schuh im eigenen Strafraum zum entscheidenden 4:2. Der RSV hatte in der verbleibenden Zeit nicht mehr die Kraft, dem Spiel noch eine Wendung zu geben. Auch die drei Auswechslungen brachten nicht den bitter nötig gewesenen dritten Wind. So blieb es beim verdienten Sieg der Gastgeber gegen einen RSV, der insgesamt einen schwarzen Tag erwischt hatte.

Aufstellung
FVgg. Kastel 06: Hertlein, Lang, Bonss, Ruthard, J., Ruthard, M., King, Chatar, Thielen, Hodzic, Caliscan, Otto
RSV Weyer: Morawiec, Glasner, Akcakaya (ab 50. Min. Demaré), Oster, Arbes, Schuh , Birke (ab 50. Min. Voss), Enderich, Meuer, Kremer (ab 58. Min. Schmiedl), Kaplan

Tore: 5. Min. 0:1 Kremer; 21. Min. 1:1 Hodzic, 46. Min.2:1 King, 57. Min. 3:1 Otto, 65. Min. 3:2 Kaplan, 68. Min. 4:2 Hodzic


SG Kubach/Edelsberg - RSV Weyer 0:5 

Routinier Steffen Birker steuerte mit einem erfolgreich vollzogenen Strafstoß einen Beitrag zum deutlichen Sieg bei Kubach/Edelsberg bei. Das Derby begann temporeich, wobei zunächst beide Mannschaften gleich auf waren. Doch Mitte der ersten Hälfte zeigte sich, dass die SG-Abwehr dem pfeilschnellen Angreifer Marc Blazquez nicht gewachsen war. Nach einem Ballverlust der SG im Mittelfeld gelangte Wlochowitz an den Ball und legte ihn an dem herauslaufenden Torwart Peter Hofmann vorbei direkt ins Tor (31.). Kurz darauf vergaben Wlochowitz und sein Mitspieler Björn Enderich Möglichkeiten zum 2:0 (33. und 34. Minute). Einen erneuten Fehler der heimischen Hintermannschaft nutzte Marc Blazquez, um auf 2:0 (36.) zu erhöhen. Dabei ähnelte das 2:0 stark dem ersten Treffer. Die zwei Tore in der ersten Hälfte schienen der Heimelf das Genick gebrochen zu haben, denn der RSV Weyer kam in der Folgezeit zu etlichen Torchancen. Daniel Wlochowitz erhöhte in der 52. Minute auf 3:0. Kubach/Edelsberg bemühte sich weiterhin, nicht ein solches Debakel wie am vergangenen Sonntag zu erleben, doch gab es bei der RSV-Abwehr kein Durchkommen. RSV-Stürmer trifft dreimal Nach einem Freistoß für die Gäste lenkte ein in der Mauer stehender SG-Spieler den Ball mit dem Arm ins Seitenaus. Schiedsrichter Iaccarino entschied daraufhin auf Strafstoß. Diesen verwandelte Steffen Birke in der 75. Minute zum 4:0. In der 82. Minute entkam Marc Blazquez zum wiederholten Male seinem Gegenspieler und machte mit dem 5:0 seinen Hattrick perfekt.

Aufstellung
SG Kubach/Edelsberg: Hofmann, Schwarzer (46. Caspari), Würz (46. Hultsch), Henss, Lottermann, Eigenbrodt, Kiefer, Kopp, Keller, Arbes, Krämer.
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Glasner, Meuer, Akcakaya, Enderich, Birke, Krämer (53. Schwarz), Wlochowitz, Schuh, Blazquez (70. Abki).

Tore: 0:1 und 0:2 Marc Blazquez (31. und 36.), 3:0 Daniel Wlochowitz (52.), 4:0 Steffen Birke (75., Handelfmeter), 5:0 Marc Blazquez (82.) - Zuschauer: 180.


RSV Weyer - SV Wiesbaden 0:1

Aufgrund einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit musste Weyer die erste Saisonniederlage einstecken. Ohne die gesamte Kreativabteilung (Petri, Kaplan, Demaré und drei weitere Stammkräfte fehlten) konnte in der Offensive keine Akzente gesetzt werden, das Mittelfeld lief meistens hinterher und auch in der Abwehr hatte Markus Oster gegen den starken Harun Erdogan ungewohnte Probleme. Zur Halbzeit musste man durchaus froh sein, dass man nur mit einem Tor in Rückstand lag und daher in Halbzeit zwei noch mal die Chance hatte, wenigstens auf einen Punkt zu drängen. Exemplarisch für die Unterlegenheit waren die drei gelben Karten, die man schon vor dem Seitenwechsel kassierte. Bereits nach elf Minuten fiel das entscheidende Tor, Philip Reichardt spazierte durchs Mittelfeld bis auf Linksaußen, konnte ungehindert flanken und am langen Pfosten staubte Erdogan problemlos ab. Optisch konnte man die zweite Halbzeit durchaus überlegen gestalten, ohne jedoch zwingend zu werden. Nachdem zwei Freistöße von Markus Schmiedl (Bild), der aufgrund der Personalsituation noch mal persönlich eingreifen musste, verpufft waren, hatte der Spielertrainer auch die größte Chance zum Remis. Michael Morawiec schlug einen Freitstoß aus der eigenen Hälfte in den Strafraum, Schmiedl verlängerte mit dem Hinterkopf, aber Andreas Ries erwies sich als Meister seines Faches und lenkte den Ball um den Pfosten (86.). Mehr war an diesem Nachmittag leider nicht drin.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Glasner, Meuer (50. Schmiedl), Akcakaya, Enderich, Birke, Schuh, Wlochowitz, Voss, Blasquez
SV Wiesbaden: Ries, Sengün, Koleda, Bozan, Melunovic, Bilgen, Reichardt, Bouhamed, Lubojanski, Naciri (60. Draganovic), Erdogan (86. Benchallal)

Tore: 0:1 Harun Erdogan (11.)


SV Niedernhausen - RSV Weyer 0:0

Im dritten kräfte- und nervenaufreibenden Spiel binnen sechs Tagen gingen die Mannen von Markus Schmiedl erneut ungeschlagen vom Platz und feierten einen etwas glücklichen aber kämpferisch verdienten Punktgewinn. Nach einem starken Beginn seitens der Gäste ließen die Kräfte im Verlauf des Spiels immer mehr nach und der SV konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden. In der ersten halben Stunde vergaben die Grün-Weissen vier mehr oder weniger gute Chancen, Nebil Kaplan war nicht in den Griff zu kriegen und wurde mehrfach übel von den Beinen geholt. Die erste Chance für Niedernhausen resultierte aus der 35. Minute, als Kalayci eine Volleyabnahme über das Tor setzte. Nur fünf Minuten später blieb Morawiec Sieger gegen den durchgebrochenen Torjäger vom SVN. Mit dem Halbzeitpfiff wäre Björn Enderich fast noch der Führungstreffer per Freistoss gelungen, aber Gregor Simmer war auf dem Posten. Nach dem Wechsel spielte nur noch Niedernhausen, Weyer hielt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen und kam kaum noch aus der eigenen Hälfte. Neben zweimal Aluminium mussten Michael Morawiec und Serkan Akcakaya ein ums andere mal in höchster Not retten, falls die schwarz-roten Stürmer den starken Manndeckern Markus Oster (am Boden) und Lars Schallert (in der Luft) doch mal entwischen konnten. Nach einer Stunde wurde es dann richtig hektisch. Nebil Kaplan, der sich nach dem zwanzigsten Foulspiel lautstark zur Wehr setzte und beschwerte, wurde auf Eingabe des Assisstenten vom Platz gestellt, die Überlegenheit der Gastgeber wurde in der Folgezeit drückend. Als Michael Morawiec in der 95. Minute Savas Kalayci den Ball zwei Meter vorm Tor vom Fuß nahm, kannte der Jubel beim folgenden Schlusspfiff keine Grenzen. Die leicht chaotische Spielleitung des Unparteiischen in Halbzeit zwei gipfelte in den Platzverweisen von Lars Schallert und Hanns Herbst, weil Beide nach Spielende noch lautstark über die vergangenen 90 Minuten das Spiel diskutierten.

Aufstellung
SV Niedernhausen: Sinner, Schreiner, Zimmermann, Marx, Fraund, Ihm, Quintuna (56. Neid), Ynoyke, Kalayci, Arz, Herbst
RSV Weyer: Oster, Schallert, Meuer, Akcakaya, Enderich, Birke, Schuh, Kaplan, Demaré (69. Voss), Blasquez (42. Wlochowitz/84. Glasner)

Tore: Fehlanzeige


RSV Weyer - FC Schlossborn 1:1

Die Zuschauer sahen eine gute Partie mit spielerisch starken Gästen und einem kämpferisch dagegen haltenden RSV Weyer. Die Fans kamen dabei auch auf ihre Kosten, denn schon in der siebten Minute landete ein Abwehrversuch eines Schlossborners nach scharfer Hereingabe von Mike Schuh an der Latte. Auf der Gegenseite verbuchten die FC-Stürmer einige Chancen, doch zunächst Torhüter Michael Morawiec und wenig später hintereinander Morawiec, Markus Oster und Mike Schuh verhinderten auf der Linie das zur Halbzeit durchaus verdiente 0:1. Nach dem Wechsel hielten sich beide Mannschaften mit Mittelfeldspielchen auf, dies aber auf technisch hohem Niveau. Das erste Ausrufezeichen setzte dann wieder Weyers Nebil Kaplan. Dessen Schuss aus 20 Meter verfehlte den Gästekasten nur um einen halben Meter. Besser machte es auf der Gegenseite Ciftci. Der Mittelfeldspieler schnappte sich das Leder 40 Meter vor dem Weyerer Gehäuse, steuerte auf den RSV-Kasten und zog aus 18 Metern aus halblinker Position ab. Der Ball schlug noch gegen den Innenpfosten, ehe er von dort in die Maschen sprang. Die letzten Minuten gehörten dann nur noch der Heimelf. „Unsere Mannschaft kämpfte sich toll ins Spiel zurück, drückte Schlossborn in deren Hälfte und wurde sieben Minuten vor Schluss belohnt“, freute sich Berichterstatter Roger Barthelmes. Eine Kombination über Dominic Voss und Marc Blasquez fand Steffen Birke, der das Leder aus elf Metern aus vollem Lauf in das Tor wuchtete. „Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Punkt“, bilanzierte Roger Barthelmes.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Schallert, Oster (69. Voss), Meuer (46. Glasner), Akcakaya, Enderich, Birke, Schuh, Kaplan , Demare, Wlochowitz (56. Blasquez).
FC Schlossborn: Soptil, Petracca, Springhetti, Ciftci, Terzis, Zampach (46. Heiser), Arac (64. Seiter), Ajouoan, El Kalfioui, Bachiri, Mansouri (81. Amarzini).

Tore: 0:1 Ciftci (72.), 1:1 Birke (83.) – Zuschauer: 150.


RSV Weyer - Germania Weilbach 1:1

An den Reaktionen nach Spielende war abzulesen, mit welch unterschiedlichen Erwartungen man in die neue Gruppenliga-Saison gestartet war. Während die Gäste ihren verdienten Punkt feierten, war auf Seiten Weyers etwas Enttäuschung abzulesen. Nach einem furiosen Start der Grün-Weissen mit drei hochkarätigen Chancen in den ersten acht Minuten, Voss und Krämer vergaben, egalisierten sich die Mannschaften im Laufe des Spiels. Dennoch konnten die Hausherren in der 25. Minute in Führung gehen, nach einem schönen Pass von Steffen Birke erzielte Nebil Kaplan in typischer Manier mit einem platzierten Schuss ins lange Ecke die Führung. Leider hatte man aus der anfänglichen Überlegenheit nicht mehr Kapital schlagen können, so dass in der 38. Minute etwas überraschend der Ausgleich durch den agilen Sven Bernhardt hingenommen werden musste. Nur zwei Minuten später hatte man sogar Glück, als Heiko Konrad nur den Pfosten anvisierte. Mit dem Pausenpfiff vergab Mike Schuh per Kopf die mögliche Führung. Nach dem Wechsel verflachte die Partie etwas, Mathewes Asmeron rettete mit zwei spektakulären Paraden gegen einen Kopfball von Mike Schuh und einen Freistoss von Nebil Kaplan das Unentschieden. Auch nach der Ampelkarte gegen Sascha Behmüller gelang es Weyer nicht, den Abwehrriegel der Weilbacher zu knacken, so dass am Ende alle mit dem Remis zufrieden sein mussten.

Aufstellung
RSV Weyer: Morawiec, Oster, Schallert, Birke, Akcakaya (78. Enderich), Voss, Kaplan, Schuh, Krämer (36. Glasner), Demaré, Blasquez (70. Wlochowitz)
Germania Weilbach: Asceron, Dworschak, Bernhardt, Konrad, Gädke, Behmüller, Wrage, Rottenau, Balyoncu, Engelhardt, Antonelli

Tore: 1:0 Kaplan (25.) , 1:1 Bernhardt (38.)

 

 

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