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Spielberichte siehe unten

 

HeimGastAnstoßTore HeimGastAnstoßTore
Sonntag, 02.08.2009    Sonntag, 15.11.2009   
SV NiedernhausenRSV Weyer15:00 6:1 RSV WeyerSV Niedernhausen14:30 2:1
Mittwoch, 05.08.2009    Sonntag, 22.11.2009   
RSV WeyerGerm. Schwanheim19:00 0:1 Germ. SchwanheimRSV Weyer14:30 1:1
Sonntag, 09.08.2009    Sonntag, 29.11.2009   
SV ErbenheimRSV Weyer15:00 3:1 RSV WeyerSV Erbenheim14:30 7:0
Sonntag, 16.08.2009    Samstag, 05.12.2009   
RSV WeyerTUS Dietkirchen15:00 3:5 TUS DietkirchenRSV Weyer16:00 2:4
Dienstag, 18.08.2009    Samstag 03.04.2010   
Türk. HattersheimRSV Weyer19:00 1:1 RSV WeyerTürk. Hattersheim15:00  3:1
Sonntag, 23.08.2009    Sonntag, 07.03.2010 SPIELFREI  
RSV WeyerSG Germania WI15:00 ann. SG Germania WIRSV Weyerann. 
Sonntag, 30.08.2009    Sonntag, 14.03.2010   
SG WallufRSV Weyer15:00 0:3 RSV WeyerSG Walluf15:00  7:0
Sonntag, 06.09.2009    Sonntag, 21.03.2010   
RSV WeyerFSV Winkel15:00 1:2 FSV WinkelRSV Weyer15:00  0:2
Sonntag, 13.09.2009    Sonntag, 28.03.2010   
SV WiesbadenRSV Weyer15:00 3:0 RSV WeyerSV Wiesbaden15:00  2:2 
Sonntag, 20.09.2009    Sonntag, 11.04.2010   
RSV WeyerSPIELFREI   RSV WeyerSPIELFREI  
Sonntag, 27.09.2009    Sonntag, 18.04.2010   
SG Hausen/Fussingen/LahrRSV Weyer15:00 2:0 RSV WeyerSG Hausen/Fussingen/Lahr15:00  3:2
Sonntag, 04.10.2009    Sonntag, 25.04.2010   
RSV WeyerSC Niederhadamar15:00 4:2 SC NiederhadamarRSV Weyer15:00  1:0
Dienstag, 20.10.2009    Sonntag, 02.05.2010   
Germania WeilbachRSV Weyer19:00 0:2 RSV WeyerGermania Weilbach15:00  1:1
Sonntag, 18.10.2009    Sonntag, 09.05.2010   
RSV WeyerTUS Hahn15:00 3:3 TUS HahnRSV Weyer15:00  3:0
Samstag, 24.10.2009    Sonntag, 16.05.2010   
RSV WeyerSG Orlen15:30 3:1 SG OrlenRSV Weyer15:00  3:4
Samstag, 31.10.2009    Sonntag, 23.05.2010   
Fvgg. Kastel 06RSV Weyer15:30 0:0 RSV WeyerFvgg. Kastel 0615:00  2:5
Sonntag, 08.11.2009    Sonntag, 30.05.2010   
RSV WeyerTura Niederhöchstadt14:30 3:1 Tura NiederhöchstadtRSV Weyer15:00  2:0

 

 


TuRa Niederhöchstadt - RSV Weyer 2:0 (0:0)

„Die Null muss stehen“, so die Parole von Weyers Trainer Markus Schmiedl nach den vielen Gegentoren in den letzten Spielen. Niederhöchstadt, das unbedingt gewinnen musste, konnte im ausgeglichenen ersten Durchgang die besseren Chancen für sich verzeichen und unterdrückte die spielerischen Vorteile seitens der Weyerer mit rustikaler Spielweise. Dies bekam vor allem Marc Blazquez zu spüren, der drei, vier Mal übelst gefoult wurde, ohne dass eine Verwarnung erfolgte. So war TuRa auf dem kleinen Kunstrasen das gefährlichere Team vor dem Wechsel, Weyer setzte auf Konter, die allerdings nicht zielstrebig genug vorgetragen wurden. Die Grün-Weissen hatten nach Wiederbeginn einige wenige gelungene Offensivszenen, ein Freistoß Nebil Kaplans von der Strafraumkante streifte um Zentimeter am Tor vorbei. Wie aus dem Nichts ging TuRa in Führung, als der gerade eingechselte Dominik Tünger einen Freistoß an Freund und Feind vorbei ins lange Eck zirkelte (61.), der überragende Ralf Heupel war in seinem Abschiedspiel für den RSV geschlagen. Fast im Gegenzug hatte Röhrig ebenfalls per Freistoss den Ausgleich im Visier, doch der Keeper fischte den Ball aus dem Winkel. Christian Scherer schließlich sorgte aus dem Gewühl für das vorentscheidende 2:0, dem allerdings ein klares, ungeahndetes Foul an Björn Enderich vorausgegangen war. Trotz aller Bemühungen kam Weyer kaum mehr zu nennenswerten Chancen, einzig Dominic Voss hätte nach einer Hereingabe von Kaplan noch verkürzen können, kam aber nicht an den Ball heran, der im Torraum parallel zur Torlinie vobeiflog.

Aufstellung
TURA Niederhöchstadt: Albrecht, Busch, Scherer A., Leistring, Castellino, Mansouri, Berger, Eckner (60. Tünger), Scherer C., Grati (86. Heil), Ziegler
RSV Weyer: Heupel, Otto, Ben Youssef, Schallert, Aaki, Enderich, Schneider, Röhrig, Blazquez, Voss, Kaplan

Tore: 1:0 Tünger (61.), 2:0 Scherer (75.) Zuschauer: 110 - SR: Mürrell (Hausen)


RSV Weyer - FVGG Kastel 2:5 (2:3)

Bei hochsommerlichen Temperaturen bekamen die zahlreichen Zuschauer vor allem im ersten Durchgang ein tolles Spiel geboten. Bereits nach drei Minuten flankte David Röhrig so scharf vors Tor, dass der Ball vom Verteidiger nur noch ins eigene Netz gelenkt werden konnte. Der Spitzenreiter brauchte ein paar Minuten, um sich zu erholen und dann mächtig zurückzuschlagen. Vor allem Kai Hofem bot den Grün-Weissen eine kostenlose Lehrstunde, dass gegen ein Spitzenteam jeder Fehler bestraft wird. So luchste er zunächst Lars Schallert den Ball ab und versenkte zum Ausgleich, bevor er beim nächsten Angriff schneller war als sein Gegenspieler und eine scharfe Hereingabe von links aus dem Lauf in die Maschen bugsierte. Weyer, zunächst noch ebenbürtig, glich mit dem schönsten Tor des Tages aus, Schneider überlupft mit der Brust einen Gegenspieler, legt genial in den Lauf von Dominic Voss, der seine Hereingabe so lange herauszögert, bis David Röhrig in Position war und in der Mitte einschieben konnte. Nach einer mißglückten Abseitsfalle der Heimmannschaft war es Daniel Otto der zunächst am Pfosten scheiterte, beim Abpraller stand wiederrum Kai Hofem bereit und markierte seinen dritten Treffer. Als derselbe Spieler unmittelbar nach Wiederanpfiff auf 2:4 erhöhte, war die Partie gelaufen, zumal Röhrig verletzt ausscheiden musste und Kaplan und Blazquez auch nur angeschlagen weitermachen konnten. So spielte Kastel sein Pensum runter und konnte per Foulelfmeter durch King noch auf ein etwas zu heftiges 5:2 erhöhen.

Aufstellung
RSV Weyer: Gleissner, Otto, Ben Youssef (58. Müller), Schallert, Schwarz, Enderich, Schneider, Röhrig (46. Aaki), Blazquez, Voss, Kaplan (88. Kohlhepp)
FVgg. Kastel 06: Hertlein, Lang D., Ruthard, Kurpilas (58. Lang C.) , King, Hofem (68. Chatar), Caliscan, Otto, Huynh, Addae, Neumann

Tore: 1:0 David Röhrig (3.), 1:1 Hofem (12.), 1:2 Hofem (20.), 2:2 Röhrig, 2:3 Hofem (28.), 2:4 Hofem (47.), 2:5 King Rot: Schwarz (Weyer, 63., Notbremse) Zuschauer: 150


SG Orlen - RSV Weyer 3:4 (2:4)

Wenn der RSV in der Offensive in Bestbesetzung antritt, ist er von kaum einem Team der Liga in den Griff zu bekommen. Blazquez, Kaplan und Röhrig jedenfalls spielten mit der SG-Abwehr Katz und Maus und erarbeiteten sich eine Hundertprozentige nach der anderen. Folgerichtig führte Weyer beim Absteiger, der ohne zu mauern versuchte ordentlich mitzuspielen, auch nach 26 Minuten schon mit 4:1. Typisch dabei der Treffer zum 3:1: Voss spielte rechts auf Kaplan, der flankte nach innen, wo Röhrig den Ball in die Maschen knallte. Nach dem vierten Treffer durch einen Kopfball von Lars Schallert im Anschluss an eine Ecke schraubte die Schmiedl-Elf einen Gang zurück und Damian Maciol schloss seinen dritten Versuch mit dem zweiten Orlener Tor ab. Bis zum Wechsel hätte es auch gut und gerne doppelt so hoch stehen können. In Halbzeit zwei traf zunächst Tobias Schneider nach hervorragender Vorarbeit des gut aufgelegten Kaplan noch den Pfosten, danach ging es dann weniger turbulent zu. Das Spiel war nach beiden Seiten offen, auch weil die Gastgeber defensiv disziplinierter als im ersten Durchgang auftraten. Orlen versuchte mehr Dampf zu machen, Weyer konterte teilweise sehr schön, scheiterte aber mehrmals durch Röhrig und Kaplan aus aussichtsreicher Position. Der Anschlusstreffer durch Maciol nach einer scharfen Hereingabe (73.) war daher durchaus verdient und am Ende waren die Grün-Weißen froh, den Sieg nach der Ampelkarte für Tobias Schneider noch glimpflich über die Zeit geschaukelt zu haben

Aufstellung
SG Orlen: Mager, Schreiner, Schwall, Jung, Diehl, Jung (83. Kobel), Emmel, Nogly, Maciol, Nüchtern (83. Baum)
RSV Weyer: Gleissner, Ben Youssef, Otto, Schallert, Schwarz, Enderich, Schneider, Röhrig, Blaszquez (53. Aaki), Voss, Kaplan

Tore: 0:1 Röhrig (3.), 0:2 Kaplan (11.), 1:2 Diehl (13.), 1:3 Röhrig (18.), 1:4 Schallert (26.), 2:4 Maciol (44.), 3:4 Maciol (73.) Zuschauer: 100. - SR: Haustein (Großen-Buseck) Gelb/Rot: Schneider (W, 87., Meckern)

 


TuS Hahn - RSV Weyer 3:0 (1:0)

Hahn überrollte in der Anfangsphase den stark ersatzgeschwächten RSV, der ohne Blasquez, Röhrig, Oster und Akcakaya antreten musste. Der Führungstreffer nach gerade einmal zwei Minuten spielte den Taunussteinern in die Karten: Werner hatte per Flachschuss für das 1:0 gesorgt. Ohne die offensive Flügelzange Röhrig/Blasquez vermochte sich Weyer kaum einmal aus der Bedrängnis zu befreien. Außer einem Drehschuss Schallerts (37.) verbuchte die Schmiedl-Elf – für die Grün-Weißen machte A-Junior Kevin Schönbach sein erstes und Reservespieler Felix Schmidt sein zweites Gruppenliga-Spiel – kaum eine nennenswerte Torchance und musste noch froh sein, zur Pause nicht noch höher zurückzuliegen, denn Dehmel (40.) hatte die Latte getroffen, und einem Kopfballtreffer (44.) hatte der Schiri wegen Foulspiels die Gültigkeit versagt. Die frühe Ampelkarte für Kevin Schönbach (wiederholtes Foulspiel/50.) sorgte dann dafür, dass alle Dämme brachen. Hahn verzeichnete eine hochkarätige Chance nach der anderen, die beiden Kopfballtreffer zum 3:0 von Hatamian (53.) und Kremer (65.) waren die logische Folge. Der RSV hatte im zweiten Durchgang keinen einzigen Torschuss zu verzeichnen. Auf der Gegenseite aber zeichnete sich Torwart Matthias Gleissner mehrmals aus und verhindete eine höhere Niederlage.

Aufstellung
TuS Hahn: Gapp, Werner, Przybilla, M. Menger (75. T. Menger), D. Kremer, R. Kremer (70. Heintz), S. Jude, M. Jude, Paschek, Hatamian (75. Lillig), Dehmel
RSV Weyer: Gleissner, Otto, Ben Youssef, Schallert, Schmidt, Enderich, Schneider, Schwarz, Schmiedl (23. Schönbach), Voss, Kaplan

Tore: 1:0 Werner (2.), 2:0 Hatamian (53.), 3:0 R. Kremer (65.) Gelb/Rot: Schönbach (W, 50.. wdhl. Foulspiel) - SR: Filges Zuschauer: 40

  


RSV Weyer - Germania Weilbach 1:1 (0:0)

In einer ruhigen, über weite Strecken ausgeglichenen Partie trennten sich der RSV und Germania Weilbach gerecht mit 1:1 Unentschieden. So dauerte es bis zur 18. Minute, als Akcakaya hellwach den Ball eroberte und mustergültig auf Blasquez flankte, dass ein Torwart ernsthaft eingreifen musste; Matthews Asmeron konnte den gefährlichen Kopfball reflexartig zur Ecke parieren. Bis zur 30. Minute kamen die Gäste stärker auf und Matthias Gleissner konnte sich in seinem ersten Spiel für den RSV als Vertreter von Ralf Heupel auszeichnen. Nachdem auch Marc Blasquez bei einer guten Gelegenheit der Ball noch vom Fuß genommen wurde, ging es torlos in die Halbzeitpause. Direkt nach Wiederanpfiff waren die Grün-Weissen sofort präsent, Akcakaya spielt auf Dominic Voss, der frei vor dem Torhüter die Nerven behielt und zur Führung einschob. Aus heiterem Himmel fiel nach 63. Minuten der Ausgleich, eine lange, eigentlich ungefährliche Flanke verlängerte Lars Schallert unhaltbar für seinen Keeper ins kurze Eck. Bei besserer Abstimmung der beiden Akteure wäre der Treffer sicher zu vermeiden gewesen. Ein Schuss von Dominic Voss, knapp am Winkel vorbei und ein Freistoss von Felix Rottenau, den Gleissner parierte waren bis zum Ende die Highlights in einer Partie, in der beide Seiten am Ende mit der Punkteteilung offensichtlich zufrieden waren.

 

Weyer: Gleissner, Ben Youssef, Otto, Schallert, Akcakaya, Enderich, Schneider, Schwarz, Blasquez (63. Schmiedl), Voss, Kaplan

Weilbach: Asmeron, Bernhardt, Neuheiser (46. Hame), Terrell, Gädtke, Wagner, Wrage (85. Engelhardt), Rottenau, Kalyoncu, Zellner, Phillips

SR: Durchmann (Wetzlar)

Zuschauer: 130

Tore: 1:0 Dominic Voss (46.), 1:1 Lars Schallert (63., ET)


SC Niederhadamar - RSV Weyer 1:0 (0:0)

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, die Gäste etwas mehr Zug zum Tor. Bei der ersten Tormöglichkeit scheiterte Voss an Klaus. Die erste Möglichkeit hatte Baydar, der von der Abwehr des RSV abgeblockt wurde. Kurz vor dem Seitenwechsel ging ein Schuß von Kierdorf am Tor vorbei und Kaplan scheiterte an SC N Keeper Klaus.

Nach dem Seitenwechsel führte der erste Angriff der Gastgeber zum Siegtreffer durch Perquku (Bild), der im 16 er von Kierdorf angespielt wurde. In der letzten halben Stunde gab es Chancen auf beiden Seiten. Ein Freistoß vonTatarenko wurde von Keeper Heubel entschärft. RSV Spielertrainer Schmiedel kam in der 80. Minute ins Spiel und der RSV versuchte mit drei Stürmer Druck zu machen.
Die Abwehr um Keeper Klaus und Tatarenko blieb standhaft und mit einigen Kontern blieb er SC N im Spiel. Letztlich brachte man somit den wichtigen Sieg verdient über die Runden.
SC Niederhadamar: Klaus, Hussong, Philipps, Leptien (55. M. Jung), Tatarenko, Kierdorf, Kaiser, T. Jung, Weser, Baydar
RSV Weyer: Heubel, Schedi, Otto (80. Schmiedl), Schallert, Akcakaya, Schneider, Röhrig, Blasquez, Voss (71. Enderich), Kaplan (60. Aaki), Schwarz.

Tore: 1:0 Behar Perquku (56.) – Zuschauer: 220 – gelbrote Karte: Lars Schallert (89., Weyer). - Schiedsrichter: Schnopp (Karben)


RSV Weyer - SG Hausen/Fussingen/Lahr 3:2 (2:2)

In einem in der ersten Hälfte hochklassigen und im zweiten Durchgang spannenden Derby konnte der RSV seine Serie fortsetzen und besiegte den starken Tabellenzweiten aus dem Westerwald knapp, aber verdient mit 3:2. Bereits in der ersten Minute setze Nebil Kaplan einen Freistoss an die Querlatte und auch weiterhin dominierten die Einheimischen die Anfangsphase ganz klar. Etwas überraschend dann die Führung der Gäste, nach einem langen Ball störte Holger Otto Robert Winkler regelwidrig bei der Ballannahme und Andre Schmidt verwandelte den fälligen Elfmeter sicher. Weyer ließ sich dadurch aber nicht verunsichern und konnte nach einem weiteren Aluminiumtreffer von Röhrig durch Voss zum Ausgleich abstauben (24.). Markus Schmiedl wechselte in der Manndeckung durch, der gelbbelastete Otto musste Marco Schwarz weichen, der in der Folge zusammen mit Schedi Ben Youssef Winkler und Schmidt bewachte. Dennoch gelang dem glänzend aufgelegten Winkler am langen Pfosten nach einer halben Stunde die erneute Führung.  Auch diesen Rückschlag steckten die Grün-Weissen weg und kamen nach einem Traumpass des in den letzten Spielen überragenden Serkan Akcakaya durch David Röhrigs Volley zum Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel etwas langsamer, aber durch zwei diskussionswürdige Platzverweise für Weyer keineswegs uninteressanter. Direkt nach dem Wechsel konnte Holger Schick einen Freistoss von Schneider noch parieren, aber nach einer Stunde sollte dann die Entscheidung fallen. Dominic Voss setzte sich auf rechts gegen drei Verteidiger durch, seine Hereingabe verwerte Kaplan, der an der guten Reaktion von Schick scheiterte, aber den Abpraller nahm wiederrum ‚Matchwiner‘ Vossi auf und netzte zum Siegtreffer ein. Alle weiteren Angriffe der Kombinierten blieben bis zum Schluss erfolglos und so baut der RSV Weyer seine Serie auf nunmehr 15 ungeschlagene Spiele, eine komplette Halbserie, aus.

 

Weyer: Heupel, Otto (21. Schwarz), Ben Youssef, Schallert, Akcakaya, Enderich, Schneider, Röhrig (77. Petri), Blasquez, Voss (87. Aaki), Kaplan

HFL: Schick, H. , Kreckel (85. Störzel), Hillenbrand, Gross, Schick, M., Haller, Doll (62. Orendi), Schmidt, Winkler, Schick, F., Linn

SR: Weickenmeier (SV Lämmerspiel)

Zuschauer: 300

Tore: 0:1 Schmidt (12., FE), 1:1 Voss (24.), 1:2 Winkler (28.), 2:2 Röhrig (43.), 3:2 Voss (62.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb/Rot Kaplan (W, 67. Schwalbe), Akcakaya (W. 84., Ball wegschlagen)


RSV Weyer - Türk Hattersheim 3:1 (2:0) 

RSV-Pressewart Roger Barthelmes war vom Auftritt seiner Elf begeistert. „Weyer hat eine Stunde lang ein klasse Spiel gezeigt. Der Sieg ist auch in dieser Höhe mehr als verdient. Hattersheim hätte ich als etwas stärker eingeschätzt, als sich die Mannschaft am Ende präsentierte“, sagte er. Die Gäste hatten nach der Winterpause alle vier Spiele gewonnen, unter anderem beim Tabellenzweiten SV Niedernhausen und beim Tabellendritten Fvgg. Kastel. Am Samstag jedoch schwächte sich Hattersheim durch zwei Platzverweise. Karaca sah bereits nach einer halben Stunde die gelb-rote Kartenkombination wegen wiederholten Reklamierens. Nach fast einer Stunde stellte Schiedsrichter René Schmidt (SpVgg. Bad Nauheim) dann auch noch Sahan wegen einer Tätlichkeit vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden. Nachdem Dominic Voss in den ersten zehn Minuten zwei Chancen ausgelassen hatte, brachte Nebil Kaplan (19.) seine Elf per Foulelfmeter in Führung. Tobias Schneider war nach einem Eckstoß zu Boden gerissen worden. In der 43. Minute entschied der Schiedsrichter hingegen auf Vorteil: Dominic Voss war elfmeterreif gefoult worden, doch Nebil Kaplan bekam die Gelegenheit, den Ball weiterzuspielen und zum 2:0 zu vollenden. In der 51. Minute spielte Tobias Schneider den Ball in den Rücken der Abwehr, Marc Blazquez bediente von der Grundlinie Dominic Voss – es stand 3:0. Weitere Tormöglichkeiten ließen Nebil Kaplan (50., Innenpfosten) sowie Kaplan/Betke/Voss (81.) aus, die mit drei Schüssen hintereinander an Torwart Deda scheiterten. Weyer ließ nach dem zweiten Platzverweis allerdings stark nach. Pascal Frimpong (83.) verkürzte nach einem Eckball auf 1:3.

Aufstellung
RSV Weyer: Heupel, Schwarz, Otto, Ben Youssef, Schallert, Akcakaya, Schneider, Blazquez (65. Aaki), Voss, Enderich (82. Betke), Kaplan.
Türk Hattersheim: Deda, Frimpong, Mahboubi, B. Arslan, Özbay (46. Ulas), Ebongollé, Sahan, Dogan, E. Arslan (65. Danismaz), Karaca, Akcakaya (57. Bulut).

Tore: 1:0 Nebil Kaplan (19., Foulelfmeter), 2:0 Nebil Kaplan (43.), 3:0 Dominic Voss (51.), 3:1 Pascal Frimpong (83.) – gelb-rote Karte: Karaca (Hattersheim, 30., wiederholtes Reklamieren) – rote Karte: Sahan (Hattersheim, 56., Tätlichkeit) – Zuschauer: 90. - Schiedsrichter: René Schmidt (SpVgg. Bad Nauheim) –


RSV Weyer - SV Wiesbaden 2:2 (1:1)

In einem sehr gutklassigen Spiel mit einer dramatischen Endphase trennten sich der RSV Weyer und der SV Wiesbaden auf Augenhöhe Unentschieden. Die lebhafte Anfangsphase verdeutlichte schon nach wenigen Minuten, dass es ein temporeiches Spiel werden sollte. Nach einer Viertelstunde konnte der SVW den Ball nicht klären, Dominic Voss erkämpfte mit unbändigem Einsatz den Ball und Nebil Kaplan konnte volley zur Führung abschließen. Jedoch zeigten sich die Hauptstädter unbeeindruckt und glichen nur kurz später nach einer Freistossflanke und einen Kopfball von Lubojanski aus. Wiedeerrum nur kurz später wurde es turbulent, Kaplan wurde im letzten Moment abgeblockt, auch 'Vossi's' Nachschuss und Björn Enderichs zweiten Versuch konnte der starke Andreas Ries abwehren. So ging ein intensiv geführtes Spiel ohne weitere Strafraumszenen in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang nahmen zunächst die Mannen von Markus Schmiedl das Heft auf dem durch den Pausenregen aufgeweichten Rasen in die Hand. Binnen Minutenfrist rettete zweimal der Pfosten für Wiesbaden, Akcakayas Schuss flutschte Ries durch die Hosenträger und landete am Aluminium und auch Kaplans Nachschuss nach Blasquez Fernschuss klatschte an den Innenpfosten. Wie aus dem nichts gingen die Gäste dann in Führung. Der beste Mann auf dem Feld, Salim Marzouki, startete über rechts, legte überlegt in die MItte, wo der freie Lubojanski seinen zweiten Treffer leicht erzielen konnte (65.). Fast im Gegenzug wäre Kaplan volley nach einer Freistossflanke der erneute Ausgleich geglückt, aber Ries konnte den Ball abwehren. Als schon alle Angriffsbemühungen umsonst gewesen zu sein schienen und der Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit anzeigte, kam der Auftritt von Dominic Voss. Einen Freistoss von Schneider, der im Strafraum nicht geklärt werden konnte, verwandelte er gedankenschnell zum vielumjubelten Ausgleich. Und um ein Haar wäre das noch nicht das Ende gewesen, zunächst kam Wiesbaden noch zu einer Großchance, den folgenden Konter spielte Voss auf Kaplan, der nach einer schnellen Drehung am überragenden Gästekeeper scheiterte (93.). Der fällige Eckball wurde aus dem Strafraum geklärt und aus dem Hintergrund nahm sich Reserve-Torjäger Eugen Bethke ein Herz und donnerte den Ball, aus heimischer Sicht leider, nur  an die Querlatte.

 

Weyer: Heupel, Schwarz, Otto, Schallert, Akcakaya, Enderich (83. Bethke), Aaki (36. Ben Youssef), Blasquez, Voss, Schneider, Kaplan

SVW: Ries,, Marzouki, Macrini, Akpinar, Küster, Koleda, Lubojanski, Clemens (71. Voigt), Massfeller (80. Quintana), Zarioh, Theis (88. Buchallal)

SR: Hofheinz (Alemania Sechsfelden)

Tore: 1:0 Kaplan (14.), 1:1 Lubojanski (20.), 1:2 Lubojanski (65.) 2:2 Voss (90.+1)

Zuschauer: 80

Bes. Vorkommn.: -


 

FSV Winkel – RSV Weyer 0:2 (0:1)

 

Weyer ging im Defensivbereich ersatzgeschwächt in die Partie. Für die angeschlagenen Enderich und Schwarz sprangen Youngster Felix Schmidt als Manndecker und Schedi Ben Youssef im defensiven Mittelfeld ein. Gemeinsam mit Manndecker Nummer zwei, Holger Otto, sowie Libero Lars Schallert sollte der RSV jedoch im ersten Durchgang ein Bollwerk stellen, an dem sich der FSV mehr als einen Zahn ausbiss. So verzeichneten die spritzigen Weyerer in Halbzeit Eins ein klares Chancenplus und gingen mit einer verdienten Führung in die Pause. In der neunten Minute traf Tobias Schneider zunächst das Lattenkreuz und spielte nach gut 20 Minuten Marc Blasquez hervorragend frei, der wiederum Kaplan in der Mitte einsetzte, dessen Linksschuss aber nur am Pfosten landete. Auch die nächsten beiden Chancen sollte Schneider vorbereiten, das vermeintliche 0:1 durch Röhrig (25.) wurde noch vom Unparteiische wegen Abseits aberkannt, aber drei Minuten später konnte Voss Schneiders Vorarbeit prima zum 0:1 verwerten. Nach dem Wechsel wollte Winkel es wissen und legte alle Kräfte in die Offensive, Ralf Heupel konnte sich mehrfach auszeichnen und hielt die Führung auch in Unterzahl bis zum Ende fest. Serkan Akcakaya hatte unberechtigt die Ampelkarte gesehen, da nicht er das zweite 'gelbwürdige Foul' begangen hatte und der Unparteiische ihn fälschlicherweise bestrafte. Natürlich hatten die Grün-Weißen auch entsprechende Konterchancen, nach gut einer Stunde vergab 'Vossi' zweimal in aussichtsreicher Position. Beim dritten Versuch, nachdem er von Aaki klasse auf die Reise geschickt wurde, konnte er vom Torhüter nur per Notbremse gestoppt werden und Nebil Kaplan verwandelte mit dem Schlusspfiff sicher zum Endstand.

Winkel: Holen, Armante (79. Krämer), Zinzius, Naghsh-Aipisheh, Brauer, Acar, Bergu, De Sousa, Dillmann, Vogt, Aktan

Weyer: Heupel, Schmidt, Otto, Schallert, Akcakaya, Ben Youssef (43. Aaki), Blasquez, Röhrig (84. Schwarz), Voss, Schneider, Kaplan

SR: Güler

Tore: 0:1 Voss (28.), Kaplan 0:2 (90./FE)

Zuschauer: 90

Gelb/Rot: Akcakaya (77./wiederholtes Foulspiel/Weyer)

Rot: Holen (89./Notbremse/Winkel)


 

RSV Weyer – SG Walluf 7:0 (3:0)

RSV-Coach Markus Schmiedl wollte unbedingt spielen, und seine Jungs waren heiß und setzten die Vorgaben zielstrebig um. Von Beginn an hieß es Dauerdruck auf das SG-Tor, dessen Netz nach neun Minuten erstmals zappelte, als Blasquez nach Vorarbeit von Kaplan die Führung und Röhrig nach Vorarbeit von Blasquez nur eine Minute später das 2:0 markierte. Der Schock saß tief bei den Wallufern, die fortan nichts mehr auf die Beinde brachten. Die Weyerer Offensivkräfte Blasquez, Röhrig und Kaplan waren einfach nicht in den Griff zu bekommen, und überhaupt war das Team vom Weilersberg auf jeder Position besser besetzt. Bezeichnenderweise hatte Keeper Ralf Heupel erstmals nach einer guten halben Stunde eingreifen müssen. Kaplan bediente Blasquez von der Mittellinie, der spielte auf Röhrig, der den Ball wiederum auf den mitgelaufenen Kaplan lupfte – es hieß 3:0. Blasquez traf zudem die Latte (36.), Schneider den Pfosten (40.). Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Dominik Voss ließ schon nach wenigen Minuten überlegt das 4:0 folgen. Als Scheurich mit der Hand auf der Linie rettete, sah er nicht nur Rot, sondern der RSV Weyer bekam einen Handelfmeter zugesprochen, der zum 5:0 durch Kaplan führte. Nebil Kaplan traf kurz darauf noch einmal, aber das Gespann entschied auf Abseits, ebenso wie kurz darauf bei einem vermeintlichen Treffer von Röhrig (60.). Das muntere Scheibenschießen der Schmiedl-Elf ging weiter. Röhrigs abgefälschte Flanke führte zum halben Dutzend (78.) und Kapitän Serkan Akcakaya ließ es sich nicht nehmen, auf Vorarbeit von Voss auf 7:0 (89.) gegen einen alles in allem sehr „dankbaren“ Gegner zu erhöhen.

Weyer: Heupel, Schwarz (55. Ben Youssef), Otto, Schallert, Akcakaya, Enderich (69. Bethke), Blasquez (81. A. Petri), Röhrig, Voss, T. Schneider, Kaplan – SR: Lang (Eintr. Haiger) – Tore: 1:0 Blasquez (9.), 2:0 Röhrig (10.), 3:0 Kaplan (25.), 4:0 Voss (48.), 5:0 Kaplan (50./Handelfmeter), 6:0 Röhrig (78.), 7:0 Akcakaya (89.) – Zuschauer: 120.

Bes. Vorkommnisse: Rot: Scheurich (Walluf, 50, absichtliches Handspiel)


 

 

 

TuS Dietkirchen – RSV Weyer 2:4 (2:1).

Zum Gruppenliga-Derby empfing der TuS Dietkirchen die Gäste vom RSV Weyer. Nach dem ersten respektvollen Abtasten beider Mannschaften in der Anfangsviertelstunde erhielt der Gastgeber nach einem Foulspiel an Granja einen Freistoß. Diesen Freistoß brachte Miguel Granja auf Thomas Liguori, der anschließend Patrick Schmitt bediente. Schmitt ließ sich nicht lange bitten und köpfte zum 1:0 ein. Nach weiteren 15 Spielminuten mit einem offenen Schlagabtausch erhielten die Gäste nach Foulspiel einen verdienten Freistoß. Dieser Freistoß wurde auf den freistehenden Kaplan gezogen, der anschließend keine Mühe hatte, das Leder aus sechs Metern Distanz in das Netz zu befördern. In der 34. Minute hatte Dietkirchen ein großes Glück. Mark Blazquez bediente Dominic Voss, der vor Davide Scaffidi den Ball über das Tor zog. Auf der Gegenseite wurde praktisch mit dem Pausenpfiff Ligouri von Granja mit einer Flanke bedient. Liguori erzielte daraufhin per Direktabnahme den erneuten Führungstreffer für den TuS Dietkirchen zum 2:1. Nach der Pause schien das Spiel zu Beginn ein bisschen zu lahmen, ehe der RSV in der 53. Spielminute nach einer Unachtsamkeit in der Dietkirchener Hintermannschaft durch Lars Schallert den Ausgleich erzielte. Bis zur 82. Spielminute hatte Dietkirchen nun die größeren Spielanteile, jedoch wurden die wichtigen Chancen durch Granja in der 61. und Dempewolf in der 75. Minute nicht genutzt, um den erneuten Führungstreffer zu erzielen. Dies wurde auf der Gegenseite bestraft, als Schallert nach Flanke von Enderich keine Mühe hatte, zum 2:3 einzunetzen. Nach einem aus Dietkirchener Sicht nicht geahndeten Foulspiel an Stöhr passte Röhrig auf Kaplan, der schließlich zum in dieser Höhe etwas glücklichen 4:2-Endstand traf.

Dietkirchen: Scaffidi, Merfels, Schmitt, Kuhl, Voß, Dempewolf, Stöhr, Liguori, Melzig, Granja, Ettingshausen –

Weyer: Heupel, Oster, Otto, Schallert, Akcakaya, Enderich, Voss, Röhrig, Blazquez, Schneider, Kaplan –

SR: Alexander Maringer (SV Wiesbaden) –

Tore: 1:0 Schmitt (16.), 1:1 Kaplan (30.), 2:1 Liguori (45.), 2:2 (53.), 2:3 (82.) beide Schallert, 2:4 Kaplan (90.) – Zuschauer: 250.


RSV Weyer - SV Erbenheim 7:0 (4:0)

Bereits zum Halbzeitpfiff war die Partie gegen den Tabellennachbarn gelaufen. Weyer ließ in der Defensive keine Gästemöglichkeiten zu und zeigte sich im Offensivbereich als äußert effizient und treffsicher. Nach einer Viertelstunde mißglückte nach einem langen Freistoß die Abseitsfalle der Gäste und Dominic Voss ließ den Ball über den Scheitel zur Führung ins Netz rutschen. Nur zwei Minuten später hätten Blasquez, Röhrig und Kaplan in einer einzigen Chance die Führung ausbauen können, aber alle drei Versuche wurden vom Torhüter abgeblockt. So bedurfte es nach einer halben Stunde einer mißglückten Flanke von Dominic Voss, die sich als Bogenlampe in den langen Winkel senkte, um den 2-Tore-Vorsprung zu erzielen. Als dann Tobias Schneider aus 16 Metern und Marc Blasquez aus dem Strafraumgewühl binnen Minutenfrist auf 4:0 erhöhten, konnten einem die gar nicht so schlecht mitspielen Gäste schon leid tun. Nach dem Seitenwechsel war das Spiel zunächst ausgeglichen, bis eine tolle Vorlage von Tobias Schneider nach fast einer Stunde von David Röhrig mit der Brust gestoppt und aus der Drehung versenkt wurde. Kurz vor seiner Auswechslung nahm sich Marc Blasquez nochmal ein Herz, kreuzte quer zum Strafraum und machte das halbe Dutzend mit einem Flachschuss ins Eck perfekt. Den Schlusspunkt setzte David Röhrig mit seinem zweiten Treffer, als er sich über links durchsetzte und mit seiner  'linken Klebe' ins lange Eck vollendete. Kurz vor Schluss wollte sich noch Mirko Lanois für weitere Aufgaben empfehlen und in die Trefferliste eintragen, sein ehrgeiziger Einsatz in diesem so fairen Spiel endete aber in einem unglücklichen Zusammenprall, in dessen Folge sich der Gästekeeper verletzte und Lanois vom ansonsten einwandfreien Schiedsrichter des Platzes verwiesen wurde. Weyer bleibt damit in der so beliebten Erfolgsspur und überrollt Erbenheim, die keine 7 Tore schlechter waren, gnadenlos.

 

Weyer: Heupel, Otto, Oster, Akcakaya, Schuh, Enderich (56. Ben Youssef), Voss, Röhrig (82. Steioff), Blasquez (64. Lanois), Schneider, Kaplan

Erbenheim: Schnell, Sönmez, White, Günag, Gros, Celik, Karanyak (72. Bürger), Herr (61. Aksoy), Strider (46. Breitrück), Guerba, El Bakkaoui

SR: Stupp (E.F.C. Kronberg)

Tore: 1:0 Voss (15.), 2:0 Voss (30.), 3:0 Schneider (35.), 4:0 Blasquez (36.), 5:0 Röhrig (57.), 6:0 Blasquez (63.), 7:0 Röhrig (72.)

Zuschauer: 120

 

Bes. Vorkommnisse: Rot: Lanois (W, 84., übertriebene Härte)


Germ. Schwanheim - RSV Weyer 1:1 (0:1)

Mit dem Halbzeitpfiff erzielte David Röhrig per Flugkopfball die Gästeführung, dem waren zwei Weyerer Ecken und eine Flanke von Björn Enderich vorausgegangen. Zuvor hatten die Zuschauer ein schwaches Spiel mit viel Mittelfeldkampf gesehen, bei dem nennenswerte Aktionen und Chancen Fehlanzeige waren. Einzig eine Parade von Ralf Heupel und ein Freistoss von Nebil Kaplan sorgten für Unterhaltung. Nach dem Wechsel startenen die Gastgeber engagiert und bekamen einen Treffer wegen vorherigem Foulspiel nicht anerkannt. Durch enormen kämpferischen Einsatz gelang es den Grün-Weissen Schwanheim die meiste Zeit vom Tor wegzuhalten und seinerseits eigene Konter zu fahren. So war es nach einer Stunde Marc Blasquez mit einem indirekten Freistoss ans Lattenkreuz und fünf Minuten später David Röhrig, der freistehend von links am langen Pfosten vorbei zielte, die die Führung hätten ausbauen können. Das sollte sich rächen, denn nach 74. Minuten konnte F. Born per Kopf ausgleichen. Nachdem Heupel einen Volley in der 80. Minute parieren konnte, legte Weyer nochmal los. Ein 30-Meter-Kracher von Marc Blasquez ging nur Zentimeter über die Latte. Sechs Minuten vor dem Ende hatte dan Nebil Kaplan seinen stärksten Auftritt, als er zwei Abwehrspieler stehenließ und aus 12 Metern unwiderstehlich abzog, der Torhüter den Ball jedoch an die Unterkante der Latte lenken konnte, von wo der Ball ins Feld zurücksprang. So blieb es am Ende bei einer insgesamt gerechten Punkteteilung.

 

Schwanheim: Kern, F. Born, Günther, Weiner, Kopkow, Schiefner, Lazarra, T. Born, Eisbrenner, Kaissidis (78. Alemdor), Vulcano

Weyer: Heupel, Otto, Oster, Lanois, Akcakaya, Enderich, Ben Youssef, Röhrig (88. Aaki), Blasquez, Schneider, Kaplan

SR: unbekannt

Tore: 0:1 David Röhrig (45.), 1:1 Frank Born (73.)

Zuschauer:: 80

Bes. Vorkommnise: Rot: Alemdor (S., 90., grobes Foulspiel))


RSV Weyer - SV Niedernhausen 2:1 (1:1)

Die zahlreichen Zuschauer sahen ein hochklassiges, temperamentvolles Spiel, das bis zur letzten Minuten spannend bleiben sollte. Man merkte den Grün-Weißen an, dass sie von der ersten Minute an gewillt waren, die 6:1 – Schlappe vom Hinspiel auszumerzen. Und so legte man in der Anfangsviertelstunde ein Tempo vor, so dass dem Tabellenführer schwindelig wurde. Bereits nach zwei Minuten erzielte Nebil Kaplan einen Treffer, der aber wegen Abseits keine Anerkennung fand, nach fünf Minuten scheiterte Marc Blasquez knapp mit links und der Heber von Kaplan landete nur zwei Minuten später auf dem Aluminium. Nach 13. Minuten war es dann soweit, ein langer Ball von Röhrig sprang hoch in den 16er und Marc Blasquez nutzte die Uneinigkeit zwischen Torhüter und Verteidiger, spritzte dazwischen und erzielten per Kopf die hochverdiente Führung aus 15 Metern. Auch danach steckte der RSV nicht zurück, wiederrum Blasquez per Volley scheiterte am Torwart, Kaplan wurde in letzter Sekunde abgedrängt und Dominic Voss‘ Flanke zischte knapp am langen Winkel vorbei. Bis dahin war von den Gästen rein gar nichts zu sehen, was sich in zwei wütenden Auswechslungen nach nur gut 20. Minuten auswirkte. Nach einer Ecke für Weyer jedoch zeigten die Gäste einen Konter im Stil einer Spitzenmannschaft, der auch prompt den Ausgleich durch Christopher Arz brachte. Danach verlagerten sich die Spielanteile mehr und mehr, der SVN kam langsam aber sicher ins Spiel. Dennoch hätte Marc Blasquez in der 35. Minute die erneute Führung erzielen können, aber sein Gewaltschuss ging über den Kasten, da wäre mehr Gefühl vielleicht besser gewesen. So ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang ließen sich die Gäste nicht wieder so überrennen, sondern nahmen ihrerseits das Heft in die Hand und drängten Weyer zunächst in die eigene Hälfte zurück. Weyers Defensive stand allerdings diszipliniert und konnte nach gut einer Stunde drei Standards binnen Minutenfrist abwehren. Nach dem großen Powerplay kam man in der 65. Minute zu einem schönen Konter, der Schuss von Blasquez wurde jedoch abgeblockt und David Röhrig scheiterte aus kurzer Distanz am Torhüter. Doch nur drei Minuten später sollte die Entscheidung fallen. Ein gefühlvoller Freistoss von David Röhrig landete am langen Pfosten auf dem Kopf von Mike Schuh, der keine Mühe hatte, den Ball zur Führung einzuköpfen. Der SVN holte nun die Brechstange raus und die Mannen von Markus Schmiedl bekamen herrliche Konterchancen. Während Mike Schuh, Holger Otto und Markus Oster mit allen zur Verfügung stehenden Körperteilen die wütenden Angriffe abwehrten, leitete Nebil Kaplan, mittlerweile ins Mittelfeld beordert, zwei schöne Konter ein, die aber weder von David Röhrig noch von Serkan Akcakaya verwertet werden konnten. In der Schlussminute wäre fast noch das 3:1 gefallen, als Mirko Lanois einen Pressschlag gegen den Torhüter gewann, der Ball aber aus 35 Metern nur Zentimeter am Tor vorbeitändelte. So blieb es beim verdienten Dreier über den bisherigen Tabellenführer.

Aufstellung
RSV Weyer: Heupel, Otto, Oster, Akcakaya, Schuh, Enderich, Ben Youssef, Röhrig (88. Lanois), Blasquez, Kaplan (90. Aaki), Voss
SV Niedernhausen: Höpfner, Kalayci, Sefa, Arz, Simmer, Renner, Marquardt, Ihm, Marx (25. Herbst (70. Wein)), Basol (Huand), Keskin

Tore: 1:0 Marc Blasquez (13.), 1:1 Christopher Arz (19.), 2:1 Mike Schuh (68.) - SR: Götzl (Germ. Großkrotzenburg) Zuschauer: 130

 


RSV Weyer - TuRa Niederhöchstadt 3:1 (1:1)

Bei herbstlichem Wetter sahen die Zuschauer lange Zeit  ein mittelmäßiges, von der Spannung lebendes Spiel, das aber in der Endphase nochmal richtig turbulent wurde. Zu Beginn erschien Weyer leicht feldüberlegen und verpasste in den Anfangsminuten bei viel Klein-Klein um den Strafraum eine zwingende Situation herbeizuführen. Daher kam die Führung der Gäste etwas überraschend, als Constantin Berger einen Freistoß per Kopf verwerten konnte. Zum Glück ließ Nebil Kaplan im direkten Gegenzug seine Klasse aufblitzen und vollendete sein Solo mit einem Flachschuss ins lange Eck zum Ausgleich, der bis zum Seitenwechsel Bestand haben sollte. Nach einem Vorstoß von Marc Blasquez über rechts (50.) hätten die Grün-Weißen in Führung gehen können, seine Hereingabe kam allerdings nicht wie geplant beim Gegner an. Die Partie verflachte zusehends, für einen Aufreger sorgte lediglich der in dieser Situation überforderte Unparteiische, der Gästeakteur Abdel Mansouri nach seinem Nachtreten gegen Shedi Ben Youssef korrekterweise des Platzes verwies und in gleichem Atemzug Lars Schallert ohne erkennbaren Grund zum Duschen schickte. So ging es mit zehn gegen zehn ohne weitere Torchancen im Mittelfeld weiter, bis Mike Schuh zehn Minuten vor Schluss den durchgebrochenen Sascha Albrecht von den Beinen holte und der Referee auf Elfmeter entschied. Dieser Strafstoß sollte die entscheidende Szene im Spiel werden, denn Ralf Heupel parierte den von Dominik Tünger hart und platziert geschossenen Ball bravourös. Während die Gäste dieser Chance noch nachtrauerten, bediente Tobias Schneider mit einem feinen Pass Nebil Kaplan, der den Ball mit rechts stoppte und gleichzeitig volley mit links im Netz versenkte, sehenswert. Nur zwei Minuten später sorgte Serkan Akcakaya per Kopf nach einer Ecke von Enderich für die Entscheidung, die in den letzten Minuten nicht mehr in Gefahr geraten sollte, zumal die Mannen von Harald Karger per Ampelkarte noch weiter dezimiert wurden.

 

Weyer: Heupel, Otto, Oster, Schallert, Shcuh, Enderich, Ben Youssef (64. Akcakaya), Röhrig, Blasquez (69. Schneider), Voss (25. Lanois), Kaplan

Niederhöchstadt: D. Albrecht, Busch, Lehmann, Sanfiatello (39. S. Albrecht), Mansouri, Scheuer (50. Charni), Eckner, Ghanem, Grati, Tünger, Berger

SR: Diehl (TSV Bellersheim)

Tore: 0:1 Berger (19.), 1:1 Kaplan (20.), 2:1 Kaplan (82.), 3:1 Akcakaya (84.)

Zuschauer: 100

Rot: Mansouri (N, 63., Nachtreten), Schallert (W, 63., Rangelei)

Gelb/Rot: Tünger (N, 87., wdhlt. Foulspiel)

 


Fvgg. Kastel - RSV Weyer 0:0

Der RSV trat in Kastel weiterhin sehr ersatzgeschwächt an, neben dem langzeitverletzten Petri fielen weiterhin Mike Schuh, Tobias Schneider und Nebil Kaplan aus, Björn Enderich saß angeschlagen nur auf der Bank. Entsprechend ging man beim Favoriten aus Kastel eher defensiv ins Rennen, Dominic Voss sollte mit Marc Blasquez und Mirko Lanois für Entlastung sorgen. Dennoch hatte David Röhrig die erste Chance des Spiels, sein Schuss nach einer Ecke wurde aber abgeblockt. Bei den Gastgebern lief nicht fiel zusammen, die taktische Stärke der Gäste ließ keinen Spielfluss aufkommen. Nach 25 Minuten wurden die Wiesbadener etwas stärker und sorgten binnen Minutenfrist mit einem Knaller an die Unterkante der Latte und einen Freistoss, den Ralf Heupel abwehrte für zwei brenzlige Situationen. Nach einer halben Stunde zischte ein 30-Meter-Freistoss von Blasquez nur knapp am langen Winkel vorbei und so ging es nach einem mäßigen Spiel torlos zum Pausentee. Während die Wiesbadener Vorstädter im zweiten Durchgang immer stärker drückten, konnte der RSV bei seinen wenigen Kontern gefährlich. Direkt nach dem Wechsel wurde Röhrig über links freigespielt, seine Hereingabe, die parallel zur Torlinie durch den Strafraum segelte fand keinen Abnehmer. Auch nach einer Stunde, als Schedi Ben Youssef sich über rechts durchsetzte und Dominic Voss bediente, wäre mit etwas mehr Fortune mehr drin gewesen, so kam 'Vossi' leider nicht zum Abschluss. Dass Kastel erst nach 75 Minuten per Freistoss zur ersten ernsthaften Chance im zweiten Durchgang kam, war u.a. ein Verdienst vom bärenstarken Libero Serkan Akcakaya, der dank gutem Stellungsspiel weitgehend alle Bälle souverän und fair abfangen konnte. Eine Minute später sorgte der Spielmacher der Gastgeber Caliscan für den größten Aufreger im zweiten Durchgang, als er nach einer Kopfnuss des Feldes verwiesen wurde, sein Widerpart Marc Blasquez musste mit Gelb/Rot ebenfalls das Feld verlassen. Als alle Grün-Weißen den Abpfiff herbeisehnten, fasste sich Rother nochmal im Mittelfeld ein Herz und knallte in der 92. Minute nur Zentimeter am Weyer Tor vorbei, Ralf Heupel wäre hier machtlos gewesen, aber in dem Moment half das Glück des Tüchtigen, den wohlverdienten Punkt vom haushohen Favoriten mitzunehmen.

 

Kastel: Herilein, Bonss (28. Chatar), Rothard, Kurpiers, Lüllig, King, Hofem, Caliscan, Otto (60. Rother), Huyuh, Neumann

Weyer: Heupel, Oster, Otto, Schallert, Akcakaya, Lanois, Ben Youssef, Röhrig, Blasquez, Steioff (53. Enderich), Voss

SR: Müller

Tore: -

Zuschauer: 50

Bes. Vorkommnisse: Rot: Caliscan (K, Kopfstoss, 75.) Gelb/Rot: Blasquez (W, Rangelei, 75.)


RSV Weyer - SG Orlen 3:1 (2:0)

Weyer landete am Samstag Nachmittag einen wohlverdienten Kirmessieg gegen die SG Orlen. Vor allem im ersten Durchgang wusste man auch ohne Nebil Kaplan und Tobias Schneider zu überzeugen, verlor aber im Laufe des Spiels auch noch Björn Enderich und Paul Waschitzek. Die erste Chance verzeichnete die Gäste, die aber Ralf Heupel vereiteln konnte. Nach 13 Minuten schlug der RSV zu, Paul Waschitzek, erstmals nach fast 2 Jahren Verletzungspause von Beginn an wieder dabei, bekam den Ball am 16er mustergültig aufgelegt und versenkte unhaltbar, aber der Assistent hatte unverständlicherweise auf Abseits entschieden. Nach 22 Minuten hämmerte Marc Blasquez einen Freistoss aus gut 30 Metern an die Unterkante der Latte, den Abpraller versenkte der schnelle reagierende David Röhrig mit dem Kopf zur Führung. Fünf Minuten später Weyer mit aggressivem Forechecking, Blasquez erobert den Ball auf Röhrig, der schickt Dominic Voss (Bild) in die Spitze, wo dieser die Vorlage eiskalt zum Halbzeitstand verwandelt.
Nach dem Wechsel sah man zunächst ganz starke Gäste, fünf Minuten lang wurde Weyer in die eigene Hälfte, gar in den eigenen Strafraum gedrängt. Dann der Konter, Heupel wirft auf Röhrig, der schickt den schnellen Blasquez auf die Reise, dessen Hereingabe Dominic Voss in der Mitte leicht verwandeln kann, 3:0 nach 50 Minuten. Orlen spielt kurioserweise nach diesem Rückstand deutlich besser mit und das Spiel ist nun nahezu ausgeglichen. Nach gut einer Stunde vergibt Marc Blasquez zwei weitere Chancen das Ergebnis auszubauen, aber er scheitert am Pfosten bzw. setzt den Ball kurz daneben. Vor der Abwehr räumt Lars Schallert fast alles ab, mehrere Chancen der Gäste werden vom prima aufgelegten Ralf Heupel vereitelt, bevor in der 84. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoss doch noch der Anschluss fällt. Der insgesamt verdiente Sieg geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr.

Aufstellung
RSV Weyer: Heupel, Otto, Oster, Schuh, Enderich (40. Steioff), Schallert, Ben Youssef, Röhrig, Blasquez, Voss, Waschitzek (17. Akcakaya) Orlen: leider Spielbericht verlegt ... peinlich
SG Orlen: noch nicht bekannt

Tore: 1:0 David Röhrig (22.), 2:0 Dominic Voss (27.), 3:0 Dominic Voss (49.), 3:1 Damian Maciol (84.) Zuschauer: 70 Bes. Vorkommnisse: - SR: Putz


Germania Weilbach - RSV Weyer 0:2 (0:0)

*Weyer zeigte die mit Abstand beste Saisonleistung und spielte Weilbach fast nahezu an die Wand*, freute sich RSV-Pressewart Roger Barthelmes über den zweiten Auswärtssieg der laufenden Runde. Diese Überlegenheit schlug sich in 14 hochkarätigen Chancen nieder, die bis auf eine Ausnahme aber von Nebil Kaplan, Mark Blazquez, David Röhrig und Dominic Voss versiebt wurden. Dem gegenüber standen nur drei Weilbacher Möglichkeiten über 90 Minuten: Zwei harmlose Schüsse, die sichere Beute von Schlussmann Ralf Heubel wurden, und eine verunglückte Flanke, die auf die Latte fiel. Das Geheimnis des Erfolges lag aus Sicht von Roger Barthelmes in einer *aggressiven Spielweise. Weyer hat spätestens ab der Mittellinie dem Gegner keinen Platz mehr zum Spielaufbau gelassen*. Der Knoten in Form der Führung platzte durch ein Eigentor nach 78 Minuten: Ein Steilpass von Mark Blazquez auf Dominic Voss fand nicht den dreifachen Torschützen vom vergangenen Sonntag, sondern den Weilbacher Sven Bernhardt, der aber die Aufgabe des Stürmers übernahm und den Ball aus 16 Metern in den eigenen Kasten grätschte. Die Entscheidung fiel fünf Minuten vor Schluss, als Voss seinen Teamkollegen Blazquez mit einem langen Ball auf die Reise schickte, den dieser in Höhe der Strafraumgrenze zum 0:2 veredelte. *Damit waren alle Weyerer nach den verschenkten Punkten am Sonntag beim 3:3 gegen den TuS Hahn wieder glücklich*, freute sich Roger Barthelmes, der aus der geschlossen starken Mannschaftsleistung Libero Mike Schuh und den defensiven Mittelfeldspieler Schedi Ben Youssef heraushob.

Weilbach: Asmerom, Bernhardt, Neuheuser (53. Philipps), El Khalfioui, Gädke, Behmüller, Wrage, Rottenau, Zellner, Engelhardt (68. Terrell), Chiftar.

Weyer: Heubel, Otto, Oster, Schallert, Schuh, Enderich, Ben Youssef, Voss, Blazquez, Röhrig, Kaplan.

Schiedsrichter: Hannemann (Geinsheim) - Tore: 0:1 Bernhardt (78., Eigentor), 0:2 Blazquez (85.) - Zuschauer: 110.


RSV Weyer - TuS Hahn 3:3 (2:0)

Vor dem Spiel wäre jeder mit dem Punkt zufrieden gewesen, im Nachhinein ärgert man sich ob des Spielverlaufs über zwei verlorene Zähler. Weyer weiterhin ohne den verletzten Schneider, Akcakaya fiel kurzfristig aus und Marco Schwarz befindet sich auf einem längeren Auslandsaufenthalt. Das Spiel begann munter mit guten Chancen für Marc Blasquez und Arne Dehmel, die jedoch hüben wie drüben nichts einbrachten. In der Folge nahmen die Gäste das Heft in die Hand und drängten die Weyerer Rumpfelf permanent in die eigene Hälfte, David Röhrig musste nach 24. Minuten auf der Linie retten. Nach gut einer halben Stunde lieferten die Grün-Weißen einen ersten sehenswerten Angriff, nach Doppelpass mit Björn Enderich spielte David Röhrig überlegt in die Mitte, wo Dominic Voss nur noch einzuschieben brauchte. Nur kurz später gelang demselben Spieler per Flugkopfball nach einer Ecke das sehenswerte 2:0. Der Doppelschlag stellte das Geschehen etwas auf den Kopf, gab dem RSV aber die Sicherheit, das Spiel von nun an zu kontrollieren. Kurz vor der Pause versäumte man, den Sack zuzumachen, als David Röhrig eine scharfe Hereingabe von Blasquez aus kurzer Distanz über das Tor beförderte. Unmittelbar nach dem Wechsel die nächste Chance, wiederrum David Röhrig setzt sich am linken Flügel durch scheitert aber am Außennetz. Doch das 3:0 ließ trotzdem nicht lange auf sich warten, Röhrig schickte Blasquez auf die Reise, dessen Flanke nahm Dominic Voss an, umspielte noch einen Gegenspieler und schlenzte herrlich in den Torwinkel. Weyer nun völlig überlegen, Chancen wurden leichtfertig verspielt, so z.B. als Nebil Kaplan nach 70 Minuten alleine vor dem Torwart den Ball vorbeischob, den macht er normal mit links. Als dann in der 73. Minute der Schiedsrichter überraschend auf den Elfermeterpunkt zeigte, verwandelte Halamian sicher zum Anschluss und das Spiel geriet völlig aus den Fugen. Weyer war nun unnötigerweise völlig verunsichert und die Gäste dominierten wie in der Anfangsphase. Steffen Jude knallte nur eine Minuten nach dem Anschluss an den Pfosten und der eingewechselte Christof Paschek erzielte 12 Minuten vor dem Ende den Anschluss zum 3:2. Nach viel Hektik in der Schlussphase bekam das Spiel ein kurioses Ende. Quasi mit dem Schlusspfiff fiel eine Bogenlampe auf Holger Otto’s Kopf, von wo sich der Ball unglaublicherweise für Freund und Feind in den langen Winkel senkte und einen glücklichen Punkt für die Gäste bedeutete.
RSV Weyer: Heubel, Oster, Otto, Schallert, Schuh, Enderich, Ben Youssef, Voss (67. Waschitzek), Blasquez, Röhrig (87. Wlochowitz), Kaplan
TuS Hahn: Gapp, Werner (46. Paschek), Heintz, Kremer, Przybilla, Kremer, S. Jude, M. jude, Halamian, Müller, Dehmel

 

Tore: 1:0 Dominic Voss (32.), 2:0 Dominic Voss (36.), 3:0 Dominic Voss (61.), 3:1 Tirgondi Halamian (73.), 3:2 Christof Paschek (78.), 3:3 Holger Otto (90., ET) Zuschauer: 120 Bes. Vorkomnisse: -

 


 

RSV Weyer - SC Niederhadamar 4:2 (4:0)

Nach einer erstklassigen ersten Hälfte seitens des RSV war das Derby bereits zum Pausenpfiff entschieden. Die Gäste offenbarten eklatante Abwehrschwächen und waren nicht in der Lage, Kaplan, Blasquez und Röhrig zu stoppen. Nachdem Marco Schwarz‘ Schuss noch zur Ecke gewehrt werden konnte, zog Nebil Kaplan über rechts davon, in der Mitte rutschte Marc Blasquez zunächst aus, kam aber nochmal an den Ball und versenkte aus Mittelstürmerposition ins Eck. Das 2:0 lies nicht lange auf sich warten, Nebil Kaplan tänzelte vor dem Sechszehner und zog dann unwiderstehlich mit links ab, der Ball zappelte zum Tor des Tages im linken Winkel. In der weiteren Drangphase der Hausherren vor der Halbzeit erzielte wiederrum Kaplan mit einer Volleyabnahme die Vorentscheidung zum 3:0, worauf David Röhrig, ebenfalls per Volley den Halbzeitstand herstelle. Bei beiden Treffern stand die Gästeabwehr katastrophal. Nach der Auswechslung der erneut angeschlagenen Röhrig und Kaplan zur Halbzeit schaltete man seitens der Grün-Weißen drei Gänge zurück, so dass die Gäste kurz vor Schluss noch zwei Treffer erzielen konnten, ohne dem Heimsieg in Gefahr zu bringen. Sehenswert waren die gelegentlichen Konter von Marc Blasquez, der als Einzelkämpfer die gesamte Abwehr Niederhadamars beschäftigte.

Aufstellung
RSV Weyer: Heupel, Otto, Oster, Akcakaya, Schallert, Enderich, Birke (78. Waschitzek), Schwarz, Blasquez, Röhrig (36. Voss), Kaplan (46. Steioff)
SC Niederhadamar: Müller, Phillips, Hussong, Polonio (61. Göncüoglu), Kim, Kierdorf, Weser, Jung, Leptien, Baydar, Perquku

Tore: 1:0 Marc Blasquez (7.), 2:0 Nebil Kaplan (12.), 3:0 Nebil Kaplan (25.), 4:0 David Röhrig (35.), 4:1 Tayfun Baydar (80.), 4:2 Manuel Weser (90.)


SG Hausen/Fussingen/Lahr – RSV Weyer 2:0 (1:0).

Tolles Herbstwetter führte etwa 400 Zuschauer zum Derby und Oktoberfest auf die «Kunst-Wies’n» nach Hausen. Die Gastgeber begannen mit dem Selbstvertrauen der jüngsten Erfolge und setzten Weyer energisch unter Druck. Das frühe Ausscheiden von Schneider auf Gästeseite führte dazu, dass lediglich Kaplan mit einigen Aktionen für Offensivbemühungen der Grün-Weißen sorgte. HFL wirkte von der Spielanlange und Physis wesentlich stärker und unterstrich dies mit der Führung (16.), als Michael Schick nach einem Eckball einköpfte. Nur eine Minute später hätte die Führung schon ausgebaut werden müssen; Winkler scheiterte jedoch allein vor Heubel. Krekel (HFL) und Schwarz für Weyer verfehlten per Kopf. In der zweiten Hälfte ließen die Hausherren zunächst die Zügel etwas schleifen und machten die Gäste mit Ungenauigkeiten stark. Gross musste zudem das Feld mit Gelb/Rot verlassen, und so verliefen die letzten 25 Minuten sehr spannend. Allerdings konnte Weyer aus der Überzahl kein Kapital schlagen, und die SG setzte mit dem letzten Angriff die Entscheidung, als Winkler über die rechte Seite den mitgelaufenen Hillenbrand bediente und dieser nur einschieben musste.

Hausen/Fussingen/Lahr: H. Schick, Krekel, Gross, M. Schick, Hillenbrand, Kamerher, Doll, Haller (65. Linn), Orendi, Winkler, Schmidt (77. A. Wagner) –

Weyer: Heubel, Otto, Schallert, Schuh, Akcakaya, Enderich, Schwarz, Blasquez, Voss (75. Schmiedl), Schneider (11. Ben Youssef), Kaplan –

SR: Klimpke –

Tore: 1:0 Michael Schick (16.), 2:0 Moritz Hillenbrand (89.) –

Zuschauer: 400 –

Gelb/Rot: Gross (63./wiederholtes Foulspiel).


SV Wiesbaden - RSV Weyer 3:0 (1:0)

Das Spiel begann mit einer satten Verspätung, da die Landeshauptstadt aufgrund eines Heimspiels von SV Wehen Wiesbaden verkehrstechnisch eine hohe Hürde für die Unparteiischen darstellte, die erst 53 Minuten verspätet am Spielort ankamen. Weyer startete verletzungsbedingt mit einigen Umstellungen in der Startformation. Uwe Steioff rückte für Mike Schuh auf die Liberoposition, Holger Otto als zusätzlicher Manndecker und Marc Blasquez übernahm die Rolle des verletzten Torjägers David Röhrig. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis die ersten Torraumszenen zu sehen waren. In bravouröser Manier parierte Heubel zunächst einen Kopfball des freistehenden Massfeller und wehrte nur eine Minute später einen Schuß von Lubojanski zur Ecke. Von Weyer war ganz lange Zeit nichts zu sehen, Wiesbaden erspielte sich wenigstens eine hohe Anzahl an Eckbällen, ohne jedoch richtig zwingend zu werden. Dennoch ging der SVW folgerichtig nach 37. Minuten durch einen Schuss von Zarioh in den kurzen Winkel in Führung. Marc Blasquez vergab nach 41. Minuten die große Chance zu Ausgleich, als er alleine auf den Torhüter zusteuerte, sich aber zu weit abdrängen ließ, so dass der Keeper seinen Schuss parieren konnte.
Als zum zweiten Durchgang auch noch der angeschlagene Nebil Kaplan ausgetauscht werden musste, standen die Aktien für den RSV mehr als schlecht. Und so dauerte es nur fünf Minuten, bis Acar nach Hereingabe von rechts auf 2:0 erhöhren konnte. In der Folgezeit versuchte man dann wenigstens den Anschluss zu erzielen, aber die schwachen Versuche vion Schwarz, Blasquez und Schneider wurden problemlos abgewehrt. Nach 75. Minuten zeigte der Unparteiische berechtigterweise auf den Elfmeterpunkt, Youcef Zarioh erzielte seinen zweiten Treffer ohne Mühe.

Aufstellung
SV Wiesbaden: Ries, Brake (36. Pfeiffer (73. Vogt)), Lubojanski (27. Marzovki), Akpinar, Koleda, Riggio, Küster, Clemens, Massfeller, Zarioh, Acar
RSV Weyer: Heubel, Otto, Oster, Schallert, Steioff, Akcakaya, Schneider, Enderich (83. Lanois), Schwarz, Blasquez, Kaplan (46. Ben Youssef)

Tore: 1:0 Youcef Zarioh (37.), 2:0 Ibrahim Acar (51.), 3:0 Youcef Zarioh (75., FE) Zuschauer: 100 Bes. Vorkommnisse. Rot: Ibrahim Acar (82., SVW, Tätlichkeit) - SR: Bretthauer (BSV Rinderbügen)


RSV Weyer - FSV Winkel 1:2 (0:1)

Nach diesem verdorbenen Sonntag mit zwei verletzten Spielern und einer mehr als unglücklichen Niederlage sah es eine Stunde auf dem Weilersberg überhaupt nicht aus. Weyer lieferte 60 Minuten eine ganz starke Partie, spielte den Gegner phasenweise an die Wand, aber wer die Tore schießt, gewinnt halt am Ende. Weyer begann mit einem Fernschuss von Tobias Schneider aus 16 Metern, der nur knapp am Winkel vorbeistrich (5.). Nach 12 Minuten tauchte Lars Schallert frei vor dem Tor auf, scheiterte mit seinem Kopfball aber aus kurzer Distanz am Torwart. Nachdem auch David Röhrig's Freistoß über die Latte gelenkt wurde, zappelte mit der vierten Chance der Ball endlich im Netz, aber Schallerts Abstauber wurde wegen Abseits nicht anerkannt (24.). Mit aggressivem Forechecking wurden die Gäste in die eigene Hälfte bedrängt, die schnellen Weyerer Angriffe waren oft nur durch Foulspiel zu bremsen. René Krämer und Nebil Kaplan platzierten ihre Volleys über das Tor, Marco Schwarz aus 25 Metern zog am langen Pfosten vorbei und wiederrum René Krämer scheitere aussichtsreich am Torhüter, den Nachschuss von Tobias Schneider holte ein Abwehrspieler von der Linie. Ohne eine einzige Chance gehabt zu haben, kamen die Gäste zur glücklichen Halbzeitführung. Einen Rückpass von Akcakaya schlug Ralf Heupel gegen den Rücken von Mustafa Aktan, der schnell reagierte und den Ball mit dem Pausenpfiff einschob. Aber auch nach dem Wechsel setzte Weyer seine Druckphase zunächst sofort fort, mit Wiederanstoß wurde David Röhrig im Strafraum von Matthias Zinsius rüde von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Elfer höchstpersönlich. Bis zur 60. Minute kam man durch Tobias Schneider, Björn Enderich, René Krämer, Nebil Kaplan und nochmal Björn Enderich zu weiteren Chancen, in Führung zu gehen, aber das Gästetor schien wie vernagelt. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kaplan wendete sich das Blatt, die Mannen von Markus Schmiedl zollten dem hohen Tempo Tribut und die Gäste wurden mit jeder Aktion ballsicherer und gefährlicher. Ein Solo von Marius Dillmann konnte Heupel mit Glanztat noch abwehren, dem Freistoss von Christian George schaute er nur hinterher, aber dieser klatschte an den Pfosten. Als David Röhrig nach einem weiteren harten Foul von Zinsius ausscheiden und ins Krankenhaus musste (Gute Besserung seitens des RSV), kippte das so überlegen geführte Spiel am Ende doch noch.  Erneut brachte man die Gäste per schwachem Rückpass in Ballbesitz, Dennis Vogt ging eine Minute vor Schluss über links vorbei und stocherte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck.

 

Weyer: Heupel, Oster, Schallert, Schwarz, Schuh, Akcakaya, Enderich, Röhrig (84. Ben Youssef), Krämer (84. Steioff), Kaplan (60. Voss), Schneider

Winkel: Halm, Zinsius, Nagsh-Ajpisheh, Bauer, Amante, Berger, C. George, De Sousa (M. George), Dillmann, Vogt, Aktan

SR: Lepper (TuS Naunheim)

Tore: 0:1 Mustafa Aktan (45.), 1:1 David Röhrig (47.), 1:2 Dennis Vogt (89.)

Zuschauer: 120

Bes. Vorkommnisse: -


SG Walluf- RSV Weyer 0:3 (0:1)

Der RSV Weyer kam am Sonntag im Rheingau zu einem ungefährdeten und verdienten Sieg. Da auf dem unangenehmen Hartplatz bei sommerlichen Temperaturen keine spielerischen Highlights zu erwarten waren, fanden beide Mannschaften erst nach einer Abtastviertelstunde und den Kampf ins Spiel. Die erste Chance verzeichnete David Röhrig, der einen Kopfball auf das Netz setzte. Die Gastgeber, die auf dem schwierigen Geläuf nicht zu gutem Fussball in der Lage waren, suchten ihr Heil ausschließlich in langen hohen Bällen und Standards. So kamen zwei bis drei Freistöße von Steinbrück aus dem Halbfeld gefährlich vors Weyerer Tor, aber Ralf Heupel machte seine Sache im Kasten sehr gut und klärte zweimal zur Ecke. Nach einer Doppelchance, wiederrum durch David Röhrig (36.), bei der der Ball nur knapp von der Linie gekratzt wurde, machte es Tobias Schneider kurz vor dem Wechsel besser. Elegant hielt er den Ball mehrmals in der Luft, lupfte über zwei Gegenspieler und vollendete ins untere Toreck zur Pausenführung.

Im zweiten Durchgang wurden die weiteren Angriffsversuche der Rheingauer bereits im defensiven Mittelfeld im Keim erstickt oder spätestens von der gut organisierten Abwehr um Mike Schuh konsequent abgewehrt, so dass der Sieg in keiner Phase des Spiels noch in Gefahr geriet. Im Gegenteil erspielten sich die Mannen von Markus Schmiedl einige gefährliche Konter, bereits in der 47. Minute hätte René Krämer alles klar machen können, Torhüter Piemonte vereitelte aber bravourös. Nach gut einer Stunde war das Spiel aber spätestens gelaufen, als David Röhrig seinen Gegner so massiv unter Druck setzte, ihm den Ball abluchste und zur Vorentscheidung einschob. Nebil Kaplan, Marco Schwarz und Dominic Voss hätten noch leicht erhöhen können, der dritte Treffer sollte aber erst kurz vor Schluss fallen. Wiederrum war es Nebil Kaplan, der über rechts in den Strafraum startete, zwei Gegner umkurfte, aber dann letztendlich am Torhüter scheiterte. Den Abpraller schnappte sich Dominic Voss und schlenzte aus spitzen Winkel ins lange Eck.

Aufstellung
SG Walluf: Piemonte, Martin (71. Rempel), Kabashi (46. Achoud), Stern, Augustini, Rybak, Blum, Cantoria, Vincentie, Steinbrück (65. Jelicic), Zarate
RSV Weyer: Heupel, Oster, Schallert, Akcakaya, Schuh, Enderich, Schwarz, Röhrig (88. Otto), Krämer (62. Voss), Schneider, Kaplan

Tore: 0:1 Tobias Schneider (41.), 0:2 David Röhrig (61.), 0:3 Dominic Voss (87.) - SR: Gökcer Zuschauer: 100


RSV Weyer - Germania Wiesbaden 6:1 (4:0)

Endlich gelang der seit langem ersehnte und dringend notwendige Befreiungsschlag für den RSV Weyer. Nach einer furiosen Anfangsviertelstunde, einer weiteren starken halben Stunde und einer routinierten zweiten Halbzeit wurde der Neuling aus Wiesbaden mit einer deftigen Packung nach Hause geschickt. Bereits nach drei Minuten schickte Marc Blasquez den überragenden Marco Schwarz in die Gasse, seine Hereingabe von rechts brauchte David Röhrig nur noch über die Linie zu drücken. Der nächste Angriff lief über links, Tobias Schneider, diesmal wieder offensiv aufgeboten, drang in den Strafraum ein und konnte nur regelwidrig gebremst werden. Den fälligen Strafstoss verwandelte Nebil Kaplan hart und sicher nach nur acht Minuten. Nach einer Viertelstunde war es wieder Tobias Schneider, der sich im Mittelfeld den Ball schnappte, drei Schwarz-Weisse stehen ließ und diesmal auch zum Abschluss kam, sein platzierter Schuss ins lange Eck bedeutete eine sichere Führung. Nach den Erfahrungen aus dem Dietkirchen-Spiel steckte man aber diesmal nicht zurück und suchte das Heil weiter in der Offensive. Röhrig, Schallert, Kaplan und Enderich hätten innerhalb von sechs Minuten erhöhen können, aber der Ball wollte zunächst nicht mehr über die Linie. Kurz vor dem Wechsel setzte sich Schneider aber wieder über links durch, seine lange Flanke vollendete der mitgelaufene Lars Schallert wuchtig mit dem Kopf zum Halbzeitstand von 4:0. Von Wiesbaden war bis dahin rein gar nichts zu sehen, auch das Auswechselkontingent der Gäste war bereits erschöpft. Nach dem Anschluss unmittelbar nach der Pause durch Kevin Weiss nahm Weyer das Heft wieder in die Hand, Marco Schwarz bereitete erneut super vor, aber Marc Blasquez grätschte den Ball aus zwei Metern drüber. Dann geschah bei sommerlichen Temperaturen 20 Minuten recht wenig, bevor Dominic Voss mit einem öffnenden Pass Tobias Schneider anspielte, der wiederrum Nebil Kaplan mustergültig in den Lauf legte und dieser erzielte per Flachschuss seinen zweiten Treffer. Nach einem zwischenzeitlichen Lattentreffer von Jens Jung-König hebelte in der Schlussphase Uwe Steioff mit seinem Pass auf den durchgestarteten Manndecker Holger Otto die Abseitsfalle aus, der legte uneigennützig in die Mitte, wo der heranrauschende Björn Enderich (Bild) den Ball zum halben Dutzend nur noch versenken musste.

Aufstellung
RSV Weyer: Tillmann, Oster (77. Steioff), Otto, Schallert, Akcakaya, Enderich, Schwarz, Röhrig (74. Jung-König), Blasquez (70. Voss), Schneider, Kaplan
SG Germania Wiesbaden: Birkenmeyer, Lauf (31. Youness Benchalal), Linsmeier, Kudla, Fröhlich, Maus, Serhat Yolver (21. Weiss), Polat Yolver, Erik Becker, Mourad Benchallal, Patrick Hülhwahl (47. Marc Mielke)

Tore: 1:0 David Röhrig (3.), 2:0 Nebil Kaplan (8., FE), 3:0 Tobias Schneider (15.), 4:0 Lars Schallert (43.), 4:1 Kevin Weiss (46.), 5:1 Nebil Kaplan (73.), 6:1 Björn Enderich (88.)


Türk Hattersheim - RSV Weyer 1:1 (1:1)

In einem hart umkämpften Spiel holte der RSV den ersten Zähler, ein Punkt für die Moral sozusagen. Die taktische Umstellung mit Blasquez als zweite Spitze neben Kaplan und Tobias Schneider dahinter machte sich sofort bezahlt. Bereits mit dem ersten Angriff sorgte das Trio für die frühe Führung, Schneider spielt auf Blasquez, der passt von rechts in die Mitte, wo Nebil Kaplan mit einem schönen Drehschuss aus 10 Metern das 0:1 erzielte. Lars Schallert, David Röhrig und Marc Blasquez, der eine Flanke nicht erreichte, hätten dabei den Vorsprung ausbauen können. Als die Gastgeber vor dem Wechsel deutlich stärker wurden und eine Reihe von Freistößen aus dem Halbfeld erzielten, fiel der insgesamt verdiente Ausgleich. Lars Schallert unterlief eine Flanke, den Kopfball konnte Kai Tillmann prima parieren, gegen den Nachschuss von Ali Amiri war er machtlos. Das Halbzeit-Unentschieden hielt aufgrund der Gleichverteilung der Spielabteile im zweiten Abschnitt Bestand, obwohl beide Seiten Chancen hatten, das Spiel für sich zu entscheiden. Während Blasquez, Schallert und Kaplan weitere Chancen für den RSV vergaben, hielt Kai Tillmann den Punkt gegen Amiri und Yunas Akcakaya fest.
 

Aufstellung
Türk Hattersheim: Kofi, Frimpong, Cengi (77. Fereira), Öktay, Ulas (71. Türkmen), Sahin, Sharabati, Karasahin, Amiri (65.
RSV Weyer: Tillmann, Oster, Jung-König, Schallert, Akcakaya, Enderich, Röhrig, Schneider, Steioff (75. Ben Youssef), Blasquez, Kaplan

Tore: 0:1 Nebil Kaplan (3.), 1:1 Ali Amiri (42.) Zuschauer: 60


RSV Weyer - TuS Dietkirchen 3:5 (3:2)

Weyer zeigte in der ersten halben Stunde, dass es gewillt war, die Auftaktniederlagen vergessen zu machen und den ersten Dreier einzufahren. Auf der anderen Seite kamen die Gäste, bedingt durch individuelle Abwehrfehler, auch zu zwei großen Chancen von Ettingshausen. Nach einer Viertelstunde gelang mit der ersten zwingenden Chance für Weyer die Führung, David Röhrig hämmerte einen Ball aus halblinks volley unter die Latte. Nur drei Minuten später verwandelte derselbe Spieler einen direkten Freistoss aus halbrechts in den Winkel. Diese Führung sollte gegen den Aufsteiger eigentlich ein beruhigendes Polster sein, jedoch nutze Tobias Ettingshausen nach einer halben Stunde einen weiteren katastrophalen Stellungsfehler zum Anschluss. Jetzt war Weyers Spielfluss gestört, aber Stimmung auf dem Weilersberg und die Tore fielen wie reife Früchte. Denn im Gegenzug vollendete wiederrum David Röhrig mit seinem dritten Treffer, diesmal per Kopf, einen schönen Angriff der Grün-Weissen zum erneuten Zwei-Tore-Vorsprung. So stark wie in der Offensive, so schwach war man defensiv. Unmittelbar nach dem Wiederanstoss konnte sich die Verteidigung erneut nicht auf Ettingshausen einstellen und der brauchte freistehend nur noch zum nochmaligen Anschluss einzuschieben. Was sich in den ersten 12 Minuten im zweiten Durchgang abspielte, läßt sich unter der Überschrift Miguel Granja (Bild) gegen Hühnerhaufen beschreiben. Der Gästespielmacher erzielte in der 48. Minute per direktem Freistoßkracher den Ausgleich, legte nur zwei Minuten später einen weiteren Freistoß mustergültig auf den Kopf von Gunnar Egenolf zum 3:4 und erzielte nach 57 Minuten erneut per direktem Freistoß aus 35 Metern, der sich seinen Weg durch Freund und Feind bahnte, den Endstand zum 3:5. Blankes Entsetzen machte sich unter den Anhängern der Schmiedl-Truppe ob der dargebotenen Defensivschwäche breit. Ohne zu übertreiben kann man jedoch sagen, dass bei Chancen von Kaplan und Roßbach noch der Ausgleich möglich gewesen wäre, allerdings hätte man auch ohne weiteres noch mehr Gegentore fangen können. Dietkirchen war stets gefährlich und nahm am Ende die Punkte verdient mit.

Aufstellung
RSV Weyer: Foth, Otto (33. Jung-König), Oster, Schneider, Akcakaya, Enderich, Blasquez, Röhrig (66. Schallert), Kaplan, Steioff (60. Schmiedl), Roßbach
TuS Dietkirchen: Braun, Schmitt A., Hoffmann, Merfels, Liguori, Dempewolf (69. Kohl), Stöhr, Schmitt P., Egenolf, Granja (66. Buns), Ettingshausen (Hepp)

Tore: 1:0 Röhrig (15.), 2:0 Röhrig (18.), 2:1 Ettingshausen (30.), 3:1 Röhrig (31.), 3:2 Ettingshausen (32.), 3:3 Granja (48.), 3:4 Egenolf (50.), 3:5 Granja (57.) - SR: Hofmann Zuschauer: 200


SV Erbenheim - RSV Weyer 3:1 (0:1)

Nach der unglücklichen und unnötigen Niederlage unter der Woche gegen Schwanheim wollten die Grün-Weißen in Erbenheim endlich die ersten Punkte der Saison einfahren.
Zur Halbzeit waren die mitgereisten Anhänger des RSV Weyer auch noch guter Dinge, doch nach einem Doppelschlag in der 55. und 57. Minute von Sakhi und Celik wendete sich das Blatt. In einem insbesondere von den Gastgebern übertrieben hart geführten Spiel musste der RSV bereits in der vierten Spielminute einen Foulelfmeter hinnehmen, den Celik jedoch nicht im Tor unterbrachte. In der Folgezeit entwickelte sich ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Spieler des RSV konnten sich bei ihrem Torhüter Christopher Foth, der den verletzten Kai Tillmann ersetzte, bedanken, dass Erbenheim nicht schon in der ersten Halbzeit in Führung ging, nachdem Sakhi völlig frei vor dem Gäste-Tor auftauchte. Die Gäste hatten ihrerseits die Chance durch einen Fernschuss von Kaplan in Führung zu gehen, ehe David Röhrig in der 30. Spielminute nach einem wunderbaren Zuspiel von Björn Enderich die Führung für den RSV erzielen konnte. Kurz vor der Pause war der RSV im Glück: Enderich rettete für den bereits geschlagenen Christopher Foth.
Nach der Pause stürmten die Gastgeber auf das Tor des RSV zu. In der 52. Minute konnte Foth noch den Ausgleich verhindern, bevor die RSV-Abwehr in einen kurzen Tiefschlaf fiel und Erbenheim gleich doppelt traf. Im weiteren Verlauf des Spiels gelang es den Schützlingen von Markus Schmiedl nicht mehr, noch einmal wirklich gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Stattdessen kam der SV Erbenheim nach dem Platzverweis gegen Nebil Kaplan noch zu mehreren guten Chancen. Mit dem Schlusspfiff des insgesamt schwachen Schiedsrichtergespanns fiel dann der Endstand zum 3:1 durch Guerba. Es bleibt zu hoffen, dass der RSV dieses schwache Spiel ganz schnell abhakt und im Kreisderby gegen Dietkirchen am kommenden Sonntag an die Leistung der knappen Niederlage gegen Schwanheim anknüpft.

Tore: 0:1 Röhrig (30.) , 1:1 Sakhi (55.) , 2:1 Celik (57.) , 3:1 Guerba (90.)


RSV Weyer - Germania Schwanheim 0:1 (0:1)

 

Eine ganz bittere Niederlage musste der RSV am Mittwochabend einstecken. Obwohl man das Spiel über die gesamte Distanz überlegen gestalten konnte und gut ein Dutzend Torchancen herausspielte, nahmen die Gäste glücklich die Punkte mit. Ein abgefälschter Freistoss von André Schieke war die einzige nennenswerte Aktion der Gäste, die auch gleich zum Tor des Abends führte. Weyer hingegen fehlte oftmals die Präzision im Abschluss oder scheiterte an der eigenen Unzulänglichkeit. Zum fehlenden Glück kam auch noch Pech dazu, denn in Halbzeit eins wurde ein Tor von David Röhrig aus zweifelhafter Abseitsstellung aberkannt, Lars Schallert scheiterte an der Latte und ein vermeintlicher Elfmeter wurde nicht gewährt. Im zweiten Durchgang spielten die Gäste auch nicht gut, aber dicht gestaffelt und clever im Mittelfeld, so dass die Chancen auf Weyerer Seite weniger wurden. Dennoch hatte Lars Schallert, der beste Weyerer, noch zwei klare Einschussmöglichkeiten, zunächst platzierte er seinen Kopfball nach einer Ecke am Kasten vorbei (69.), dann sprang ihm der Ball quasi auf der Torlinie an den Knöchel und wieder raus (84.).

Diese Niederlage tut deutlich mehr weh, als die Klatsche vom vergangenen Sonntag, da Schwanheim ein mehr als schlagbarer Gegner war.

Weyer: Tillmann, Oster, Otto, Schallert, Akcakaya, Enderich, Schwarz, Röhrig, Blasquez (61. Roßbach), Schneider, Kaplan

Schwanheim: Kern, Born, Gürtler, Müller A., Köksal, Schiefke, Müller S., Born T. (75. Andres), Eisbrenner, Keissidis (90. Weimer), Usbasghi

SR: Panzer (TSV Oberkleen)

Tore: 0:1 Schiefke (17.)

Zuschauer: 100

 

 


SV Niedernhausen - RSV Weyer 6:1 (2:0)

Beim Ausflug ins Autal war für den RSV am gestrigen Sonntag aber auch gar nichts zu holen. Nach einem eigentlich guten Start mit einem Pfostenkracher von Lars Schallert (5.) spielte man noch 10 Minuten ordentlich mit, bevor man SVN-Stürmer Christopher Arz den Ball vorlegte und dieser nur noch zur Führung einschieben musste. Bis zum Halbzeitpfiff konnte sich Kai Tillmann noch mehrmals auszeichnen, musste aber bei einem Freistoss des überragenden Akteurs Rahim Sefa nochmal hinter sich greifen. Die guten Vorsätze zum zweiten Durchgang, das Spiel offener zu gestalten und den Anschluss zu erzwingen, gingen gnadenlos nach hinten los. Bereits nach drei Minuten konnte der völlig freistehende Souleyman Keskin auf 3:0 erhöhen. Von nun an lief die Maschinerie der Gastgeber ohne Pause, jeder Angriff war brandgefährlich, Hacke, Spitze, eins, zwei, drei und die Tore fielen wie reife Früchte. In gleichem Maße ging bei den Grün-Weissen alles schief, jeder Abpraller zum Gegner, jeden Zweikampf verloren und am Ende mit sechs Gegentreffern noch gut bedient. Den Ehrentreffer erzielte Nebil Kaplan per Freistoss zum zwischenzeitlichen 4:1. Bei den Gastgebern war keine Schwachstelle zu erkennen, in dieser Form sicher ein Titelanwärter, beim RSV schienen einige Akteure sehr müde und blieben dementsprechend weit unter ihren Möglichkeiten. Am Mittwoch gegen Schwanheim ist vor eigenem Publikum Wiedergutmachung angesagt.

Aufstellung
SV Niedernhausen: Simmer, Basol, Marquard, Ihm, Marx, Herbst (64. Amand), Keskin, Gnoyke, Kalayci, Sefa (76. Höpfner), Arz
RSV Weyer: Tillmann, Otto (50. Schwarz), Oster, Schallert, Jung-König (70. Lanois), Akcakaya, Enderich, Röhrig (78. Ben Youssef), Blasquez, Kaplan, Schneider

Tore: 1:0 Arz (19.), 2:0 Sefa (31.), 3:0 Keskin (48.), 4:0 Sefa (59.), 4:1 Nebil Kaplan (61.), 5:1 Gnoyke (77.), 6:1 Arz (78.)

 

 

 


 


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