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Vorbereitungsplan Sommer 2011

 

 

 

Saison 2011/2012

 

 

Sa., 26.05.12, 16:00 Uhr

RSV Weyer - SV Niedernhausen 2:3 (0:2)

 

Nach der Verabschiedung einiger verdienter Spieler entwickelte sich auf dem Weilersberg ein Sommerkick, bei dem man merkte, dass es um nichts mehr ging. Weyer erwischte den besseren Start und dominierte in der Anfangsviertelstunde, ohne durch Wlochowitz und Kaplan den Abschluss zu suchen. Beide spielten in aussichtsreicher Position ab, anstatt selbst zu vollstrecken. So kamen die Gäste mit ihrem quasi ersten Angriff auch gleich zum 0:1, Tim Pilling konnte ungehindert vollstrecken. Nach einer halben Stunde, Weyer erneut in der Offensive, brachte ein blitzsauberer Konter das 0:2, Torschütze war Manuel Ulm. Nach dem Wechsel waren keine 30 Sekunden gespielt als Andreas Petri dem gegnerischen Torwart den Ball abluchste und zum Anschluss einschob. Weyer war in der Folge weiterhin dominant und drängte auf den Ausgleich, aber ein katastrophaler Querpass von Niko Nakas im Mittelfeld beendete die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Christopher Ihm spritzte dazwischen und bedient Alaa El Funte, der alleine vor Matze Gleissner keine Mühe mehr hatte, auf 1:3 zu erhöhen. Mit dem Schlusspfiff erzielte Nebil Kaplan seinen letzten Treffer fuer den RSV und verabschiedete sich so von seinem Publikum.
Weyer: Gleissner, Kuhn, Horz, Nakas, Loresch, Wlochowitz (46. Wilk), Schneider, Perquku, Kaplan, Voss, Petri
Niedernhausen: Westbeld, Lehner, Marquardt, Thomasberger, Nordholt, Kremer, Sefa, Groeger (75. Gerber), Pilling (62. Ei Funte), Ihm, Ulm
SR: Klingelhoefer (Eschenburg)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Pilling (18.), 0:2 Ulm (31.), 1:2 Petri (46.), 1:3 El Funte (78.), 2:3 Kaplan (90.)
BV:
 

 

So., 20.05.12, 15:00 Uhr

TuS Dietkirchen - RSV Weyer 4:2 (1:1)

Pressestelle: TuS Dietkirchen, Quelle: www.mittelhessen.de

 

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es um nichts mehr ging in diesem Derby. Der Meister schonte zudem einige Stammkräfte. In der 14. Minute war es Andreas Petri, der nach einem Fehler in der Abwehr das 1:0 für Weyer erzielte. Fünf Minuten später war Torwart Manuel Durek nach einem Schuss von Petri auf dem Posten und parierte stark. Der TuS kam nicht so richtig in das Spiel hinein. Kurz vor der Pause nahm Marco Müller dann aber einen Flankenball von Gunnar Egenolf auf und zirkelte das Leder von der Strafraumkante ins lange Eck zum 1:1. Nach der Halbzeit setzte sich der Sommerkick vor 280 Zuschauer fort. Die besseren Chancen hatten dabei noch die Gäste. Daniel Wlochowitz und Dominic Voss zielten aber zu genau und trafen beide nur den Pfosten. 18 Minuten vor dem Ende ging es dann doch noch ein paar Gänge höher. Petri erzielte nach einem schönen Solo durch die Abwehr die Führung für Weyer. Die letzten zehn Minuten kam dann der Meister aber so richtig in Fahrt und drehte die Partie. Michael Schmitz markierte mit einem satten Schuss ins rechte Ecke den Ausgleich. Nur zwei Minuten später war es erneut Schmitz, der zur Führung einschob. Vorausgegangen war ein Zuckerpass von Miguel Granja auf Marco Müller, der dann quer auf Schmitz spielte. Kurz vor dem Ende traf Fabian Frieling zum Endstand. Wieder hatte Granja vorbereitet.


Dietkirchen: Durek, Sancak (39. Frieling), Merfels, Polonio (46. Granja), Balmert, Cicero (63. Dietrich), Stöhr, Egenolf, Müller, Zuckrigl, Schmitz.

Weyer: Gleissner, Kuhn, Jung, Nakas, Loresch (75. Horz), Enderich, Schneider, Wlochowitz (81. Wilk), Petri, Voss, Perquku.

Schiedsrichter: Robin Steitz (SpVgg. Bad Homburg) - Zuschauer: 280 -Tore: 0:1 Andreas Petri (14.), 1:1 Marco Müller (43.), 1:2 Andreas Petri (72.), 2:2 Michael Schmitz (83.), 3:2 Michael Schmitz (85.), 4:2 Fabian Frieling (89.) 

 

So., 13.05.12, 15:00 Uhr

RSV Weyer - SV Frauenstein 4:0 (1:0)

 

Die Zuschauer sahen bei tollem Sonnenschein eine von hohem Tempo geprägte Anfangsphase, ohne dass ernsthafte Chancen dabei herausgesprungen waeren. Tatsächlich resultierte der erste Torschuss der Gastgeber aus der siebzehnten Minute. Der Schuss von Björn Enderich ging aber ebenso über das Tor, wie der Versuch von Andi Petri kurz später. Bis dahin wirkten die Gäste etwas spritziger, ließen sich aber dann zu einem dummen Foul hinreisen, die folgende Flanke verwertete Behar Perquku mustergültig mit dem Kopf.
Im zweiten Durchgang gingen die Gäste natürlich weiter in die Offensive, allerdings ohne Matze Gleissners Tor in Gefahr zu bringen. Nachdem erneut Andreas Petri regelwidrig gestoppt wurde, übernahm der Kapitaen die Verantwortung und versenkte den Freistoß aus Linksaussenposition in den langen Winkel. Noch geschockt vom 2:0 waren die Wiesbadener nicht in der Lage den unmittelbar folgenden Angriff zu verteidigen und Andi Petri vollendete nach schöner Vorarbeit von Artur Loresch. Das Spiel war entschieden, bei Frauenstein lief nicht mehr vielzusammen, Weyer zeigte schoene Kombinationen, von denen Nebil Kaplan eine mit dem Kopf zum  Endstand und Klassenerhalt verwertete.

Weyer: Gleissner, Jung, Kuhn (75. Steinecke), Nakas, Loresch, Enderich, Schneider, Perquku, Petri, Voss (35. Horz), Kaplan
Frauenstein: Ferreira, Swars, Carrera, Hoch, Mantel, Mosca, Podhumljak (40. Karaayak), El Bakkaoui, Gossner, Theis (57. Schmid) Vermeer
SR: Möller (Greifenstein)
Zuschauer: 140
Tore: 1:0 Perquku (26.), 2:0 Enderich (62.), 3:0 Petri (65.), 4:0 Kaplan (83.), 
BV:

 

So., 06.05.12,spielfrei
So., 29.04.12, 15:00 Uhr

RSV Weyer - TuS Hahn 3:4 (1:1)

 

Weyer war zu Beginn die überlegene Mannschaft und verzeichnete zwei hochkarätige Chancen durch Artur Loresch und Nebil Kaplan. In der neunten Spielminute fiel dann die verdiente und sehenswerte Führung durch Andreas Petri. Nachdem er den Ball rund 20 Meter vor dem Tor dreimal hochhalten durfte, schloss er per satten Schuss unter die Latte ab. In der Folgezeit erspielte sich Weyer weitere Chancen: den Heber von Juri Loresch kratzte Hatamian-Tigordi für den geschlagenen Keeper Dominik Gapp von der Linie (22.), Andreas Petri drosch den Ball aus sechs Metern über das Tor (23.). In der 26. Minute spielte Alexander Lauer Nikolaos Nakas schwindelig und erzielte mit einem platzierten Schuss den Ausgleich. Danach war der Spielfluss unterbrochen. Weyer kam nicht mehr zwingend vor das Tor und lief leichtfertig in einige Konter. Dabei traf Gabriel la Pietra den Pfosten (42.). Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Großchance für Andreas Petri, die ungenutzt blieb. Hahn nutzte in Person von Alexander Lauer die Unstimmigkeit zwischen Artur Loresch und Niko Nakas in der Defensive aus und erzielte freistehend vor Keeper Gleissner aus 12 Metern die Gästeführung (55.). Hahn war nun besser. Nach einem Fehler von Manuel Jung kam Kushtrim Zuka aus 20 Metern zum Abschluss, traf zum Glück nur den Außenpfosten. Mit der Einwechselung von Behar Perquku bewies Coach Joachim Wirbelauer ein glückliches Händchen: mit seinem ersten Ballkontakt legte er nach einer Ecke auf Dominic Voss ab, der zum Ausgleich einköpfte und auch beim Führungstreffer steckte Perquku klug durch auf Dominic Voss, der Gästekeeper Dominik Gapp umkurvte und den Ball ins Tor schob. Jetzt war Weyer wieder obenauf, weitere Chancen durch Dominic Voss und Nebil Kaplan blieben aber ungenutzt. So kam Hahn nach zu kurzer Abwehr mit einem sehenswerten Treffer durch Tatul Sarkisian zum Ausgleich und der überragende Gästeakteur Alexander Lauer köpfte zum glücklichen Sieg ein und sorgte für lange Gesichter bei den Grün-Weißen.


RSV Weyer: Gleissner, Kuhn (70. Steinecke), Jung, Nakas, A. Loresch (69. Perquku), Enderich, Schneider, J. Loresch (60. Horz), Petri, Voss, Kaplan
TuS Hahn: Gapp, M. Menger, Stotz, T. Menger, Sarkisian, Lauer (90. Berger), Zuka (89. Kislat), Dehmel, Jude, Hatamian-Tigordi, la Pietra (70. Bertram)

Tore: 1:0 Andreas Petri (9.), 1:1 Alexander Lauer (26.), 1:2 Alexander Lauer (55.), 2:2 Dominic Voss (70.), 3:2 Dominic Voss (77.), 3:3 Tatul Sarkisian (83.), 3:4 Alexander Lauer (88.) - SR: Dennis Becher (Karben) Zuschauer: 85

 

So., 22.04.12, 15:00 Uhr

SV Wallrabenstein - RSV Weyer 4:3 (1:2)

 

Weyer erwischte am Forsthaus einen guten Start, bereits mit dem ersten Eckball köpfte Artur Loresch zur Führung ein. Kurz später schickte Juri Loresch Andi Petri auf die Reise, der mit einem Schuss ins lange Eck auf 0:2 erhöhte. Wallrabenstein wehrte sich mit harten Attacken und dem Anschlusstreffer nach einem Freistoß aufs kurze Eck. Bis dahin war Nebil Kaplan bereits verletzt ausgeschieden und Behar Perquku hatte die Chance auf den dritten Treffer knapp vergeben. Es würde ein hartes Stück Arbeit werden, den knappen Vorsprung im zweiten Durchgang zu verteidigen. 
Doch nach dem Wechsel waren es zunächst die Gäste, die Druck ausübten und das Spiel entscheiden wollten. Der Schuss ging leider nach hinten los, Wallrabenstein kam einmal vor das Tor und erzielte prompt den Ausgleich. Da Weyer auch danach nicht aufsteckte entwickelte sich bei Hagelwetter eine interessante Partie, bis der Schiri aufgrund des Wetters die Partie unterbrach. Kurz zuvor hatte Andi Petri mit einem Heber an die Latte die erneute Führung nur knapp verpasst. Die Unzufriedenheit des heimischen Publikums spiegelte wider, wie gut Weyer in der Partie und auf dem Weg zum Punktgewinn war, bis ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld die Gastgeber ins Spiel brachte und diese auf 3:2 erhöhten. Die Schlussphase wurde turbulent, zunächst wurde Perquku im Strafraum unsanft von den Beinen geholt, Björn Enderich verwandelte den Strafstoß sicher. Doch Kerby Hofmann machte dem RSV noch einen Strich durch die Rechnung und sorgte mit einem Traumschlenzer in letzter Minute für den Endstand.


Wallrabenstein: Boerdner, Jeromin, Ulmrich, Diehl, Hofmann, Hertling, Tramontana (75. Schüler), Freidel, Emmel, Scheib, Nüchtern (52. Altpeter)
Weyer: Gleissner, Loresch J., Jung, Nakas, Loresch A., Enderich, Schneider, Horz, Petri, Voss, Kaplan (10. Perquku)
SR: Wach (Hattersheim)
Zuschauer: 120
Tore: 0:1 A. Loresch (11.), 0:2 Petri (19.), 1:2 Ulmrich (30.), 2:2 Hertling (52.), 3:2 Hofmann (85.), 3:3 Enderich (88., FE), 4:3 Hofmann (90.)

 

So., 15.04.12, 15:00 Uhr

RSV Weyer - SG Walluf 5:2 (3:1)

 

Das 0:9 vom Hinspiel noch den Köpfen suchte der RSV zunächst sein Heil in der Offensive. Besonders Andreas Petri und Dominic Voss taten sich hervor, ohne die Angriffe zielgerichtet abzuschliessen. Die beste Chance der Anfangsphase hatten jedoch die Gäste, als Christopher Jurka eine Unstimmigkeit der heimischen Abwehr nicht nutzen konnte. Nach einer Viertelstunde hatte Petri die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber am Torwart. Kurz später dann der Doppelschlag zur nicht sehr lange beruhigenden Führung. Petri auf Kaplan und Horz auf Petri lauteten die einfachen, aber erfolgreichen Spielzüge. Doch direkt im Anschluss folgte der Anschluss, Kevin Rybak nutzte eine erneute Unsicherheit und verkürzte. Die Partie ging ebenso interessant weiter wie die vergangenen 6 Minuten, Chancen von Juri Loresch und Andi Petri verpufften noch, bevor der nicht zu kontrollierende Petri wieder einmal davon eilte und seinen zweiten Treffer zum Halbzeitstand erzielte.
Die Gäste kamen dann enorm engagiert aus der Kabine und schnürten Weyer regelrecht ein, aber ein Geniestreich nach gut einer Stunde sorgte für die Vorentscheidung. Björn Enderich leitete den Konter ein und Juri Loresch schlug den langen Pass, den Andi Petri mit der Brust aufnahm und im gleichen Atemzug volley versenkte. Eine Viertelstunde vor dem Ende sorgte Markus Hierath nochmal für Hoffnung auf Seiten der Rheingauer, aber Dominic Voss machte mit seinem Treffer aus kurzer Distanz den Heimsieg klar. 


Weyer: Gleissner, Jung, A. Loresch, Nakas, J. Loresch (75. Kuhn), Enderich, Schneider, Horz, Petri, Voss, Kaplan
Walluf: Fraenzl, Dahlen, Stern (57. Strack), Augustini, Kretschmer, Gebauer (82. Glass), Wolf, Jurka (46. Wolber), Hierath, Rybak, Brox
SR: Scharf (Butzbach)
Zuschauer: 118
Tore: 1:0 Kaplan (17.), 2:0 Petri (19.), 2:1 Rybak (21.), 3:1 Petri (37.), 4:1 Petri (61.), 4:2 Hierath (75.), 5:2 Voss (87.)
BV:

 

Sa, 07.04.12, 15:00 Uhr

Nachholspiel: RSV Weyer - Germ. Schwanheim 1:2 (0:0)

 

Auch wenn erneut auf dem kleinen Hartplatz gespielt wurde, gingen die Gäste doch als klarer Favorit ins Rennen. Umso überraschender sahen die Zuschauer, dass der RSV die Anfangsphase dominierte und zwei, drei kleinere Chancen herausspielte. Da die Grün-Weissen gegenüber dem letzten Auftritt deutlich verbessert aufspielten ging auch der weitere Verlauf des ersten Durchgangs an Weyer, man kaufte den Schwanheimern frühzeitig den Schneid ab. Einzig der Fuehrungstreffer fehlte noch.
Aber Fußball kann ungerecht sein, denn ein unglücklicher Handelfmeter und die erste herausgespielte Chance der Frankfurter führten zum einem absurden 0:2 Rückstand. Da aber Artur Loresch unmittelbar den Anschluss erzielte, konnte man eine spannende Schlussphase erwarten. Zehn Minuten vor dem Ende wurde Artur Loresch elfmeterreif von den Beinen geholt, statt Strafstoß zu verhängen, zeigte der Unparteiische dem Gefoulten die Ampelkarte. Doch auch mit 10 Mann war Weyer noch stärker als der Tabellenzweite, Torhüter Kern vereitelte die beste Schusschance durch Andi Petri. So blieb es bei einer extrem unglücklichen Niederlage für den RSV, da man den Gegner deutlich beherrschte.

Weyer: Heupel, Jung, Kuhn, Nakas, A. Loresch, Enderich, Schneider, Horz (75. J. Loresch), Petri, Voss (69. Waschitzek), Kaplan
Schwanheim: Kern, Weimer, Anand, Terrell, Müller, Derevenko, Elourdani, Eluordni (90. Drehwald), Römer (60. Kramer), Bretthauer (53. Eisbrenner), Lazzara
SR: Horn (Glashuetten) 
Zuschauer: 100 
Tore: 0:1 Lazzara (56.), 0:2 Eisbrenner (58.), 1:2 Loresch (63.)
BV: Gelb/Rot Artur Loresch (80. Meckern)

 

So., 01.04.12, 15:00 Uhr

RSV Weyer - Germania Weilbach 1:2 (1:0)

 

Die beiden Tabellennachbarn lieferten sich erwartungsgemäss ein Duell auf Augenhöhe. Dabei erwischte Weyer den besseren Start und ging mit dem ersten Angriff durch Dominic Voss in Führung, die klasse Vorarbeit dazu lieferten Artur Loresch und Tobias Schneider. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ergaben sich kaum weitere Chancen, ein Pfostenschuss fuer Weilbach und eine Einzelaktion von Nebil Kaplan waren die Hoehepunkte. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie noch weiter, plötzlich tauchte Krause frei vor Gleissner auf und erzielte den Ausgleich. Kein Weyerer Akteur erreichte Normalform und nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Nebil Kaplan musste man das Schlimmste befürchten. Weilbach war auch nicht viel besser, aber feldüberlegen und dem Siegtreffer durchaus näher. Bis zur 75. Minute, als Björn Enderich  einen seiner gefährlichen Freistoesse aus dem Halbfeld vor das Tor schlug und Manuel Jung fast seinen ersten Treffer für die Mannen von Jo Wirbelauer erzielt hätte. Eigentlich hätte Not gegen Elend dann auch Unentschieden enden müssen, aber ein Kopfball von Viktor Fessler in der Nachspielzeit zum 1:2 beendete die Weyerer Hoffnung, der Abstiegssorgen ledig zu sein.

Weyer: Gleissner, Jung, Kuhn, Nakas, Artur Loresch (78. Petri), Enderich, Schneider, Horz (46. Waschitzek), Perquku, Voss, Kaplan (65. Azemi)
Weilbach: Zimmer, Betzler, Wagner (46. Fessler), Krause, Kalyoncu, Hermann, Remsperger, Ciftci, Majura, Jakobi (46. Friedrich), Bernhardt
SR: Schmidt (Buedingen)
Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Voss (7.), 1:1 Krause (49.), 1:2 Fessler (90 + 1)

 

Do., 29.03.12, 19:30 Uhr

Nachholspiel: RSV Weyer - SC Mesopotamien Wiesbaden 3:1 (2:0)

 

Die Zuschauer sahen in der ersten halben Stunde ein zerfahrenes Spiel, bei dem die Gastgeber dominierten und Mesopotamien mit großem Ehrgeiz dagegen hielt. Dominic Voss vergab die Riesenchance zur Führung, als er Nebil Kaplans Hereingabe nicht im Tor unterbrachte. Das besorgte kurz später Nebel Kaplan selbst, als er mit seinem Doppelpack nach einer halben Stunde für die Vorentscheidung sorgte. Doch auch die Gäste kamen noch zu einer guten Möglichkeit, als Björn Enderich für den geschlagenen Gleissner auf der Linie retten musste.
Der zweite Durchgang verlief zunächst recht ereignisarm, Torchancen waren Mangelware, obwohl die Gäste massiv auf den Anschluss drückten. In Unterzahl gelang Meso dann der vermeintliche Anschluss, aber dem Treffer wurde wegen Abseits die Anerkennung verweigert. Vier Minuten vor dem Ende gelang Demjan Duran dann doch der verdiente Anschlusstreffer, um den Weyer lange Zeit gebettelt hat. Mit Glück, aber aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdient, sicherte sich Weyer in der Schlussminute durch einen Konter auf das leere Tor den Sieg.

Aufstellung
RSV Weyer: Gleissner, Jung, Kuhn, Nakas, A. Loresch, Enderich (80. J. Loresch), Schneider, Horz, Perquku (81. Azemi) , Voss (85. L. Schmidt), 
Mesopotamien SC Wiesbaden: Kürzer, Ninos, da Silvia Cunja, Ferreira, Semun, Soccio, Duclervil, Bozan, Shamoun, Duran, Taijou

Tore: 1:0 Kaplan (30.), 2:0 Kaplan (32.), 2:1 Duran (88.), 3:1 Kaplan (90.) BV: Gelb/Rot: Ninos (M, 70., wiederholtes Foulspiel), SR: Klingelhofer (Eschenburg) Zuschauer: 90

 

So., 25.03.12, 15:00 Uhr

Spvgg. Amöneburg - RSV Weyer 0:3 (0:1)

 

Nach dem beiden letzten guten Auftritten, die leider nichts Zählbares einbrachten, mussten an der Kaiserbrücke unbedingt drei Punkte her. In der Anfangsphase mit vielen Fehlpãssen traf Amöneburg den Pfosten, Artur Loresch erzielte einen Abseitstreffer. Weitere Chancen folgten, Kaplan frei vor dem Torhüter und wiederrum Loresch per Freistoss brachten den Ball nicht im Tor unter, Amöneburg versuchte es mit Fernschüssen. Dennoch dauerte es bis zur 40. Minute, als Artur Loresch einen Freistoss an der Grundlinie rausholte und die folgende Flanke auch einköpfte, Ralf Heupel hielt kurz vor der Pause die Führung fest, die aufgrund der weiteren Chancen von Waschitzek, Petri und Voss hôher hätte ausfallen müssen.
Der zweite Durchgang begann mit einer Schrecksekunde, Heupel konnte einen Schuss von Karabegovic nur mit Mühe an die Latte lenken. Weyer schlug aber zurück, vier. fünf Schüsse im Sekundentakt wurden geblockt und gehalten, bis schließlich Nebil Kaplan frei am zweiten Pfosten den Ball bekam und die Führung ausbaute. Dsmit war das Spiel gelaufen, Weyer dominierte nach Belieben und erspielte sich weiterhin zahlreiche Chancen, einzig deren Verwertung bleibt zu kritisieren. Fünf Minuten vor dem Ende startete Behar Perquku von der Mittellinie, ließ dem Keeper beim Abschluss keine Chance und brachte den ersten Sieg von Coach Wirbelauer unter Dach und Fach. 


Amöneburg: Criscione, Soccio, Petry, Sklenar, Sabanovic, Akyuez, Malkmus (76. Demir), Schmitt, Karabegovic, Tsakas, Silakhori
Weyer: Heupel, Jung, Kuhn, Nakas, Loresch, Enderich, Schneider, Waschitzek (87. Azemi), Petri (58. Perquku), Voss (81. Horz), Kaplan
SR: Klein (Offenbach)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Loresch (40.), 0:2 Kaplan (56.), 0:3 Perquku (84.)
BV:

 

Do., 22.03.12, 19:30 Uhr

Nachholspiel: RSV Weyer - FSV Winkel 2:3 (0:1)

 

Weyer stand in den ersten Minuten gleich unter Druck, Ralf Heupel, vierter Torwart in dieser Saison, hatte gleich ein Dutzend Ballkontakte. Nach fünf Minuten die erste Weyerer Chance, Nebil Kaplan wurde aber im Strafraum nicht ganz sauber vom Ball getrennt. In der Folge legten die Hausherren den Respekt ab und gestalteten die Partie ausgeglichen, bis nach 25 Minuten die zweite Hereingabe nach einem Standard den Kopf von Bülent Atas fand und der Ball zum 0:1 im Netz zappelte. Nach einem erneuten Schubser an Kaplan im Strafraum gab es den fälligen Elfmeter, den Bjôrn Enderich aber an den Aussenpfosten setzte. Unmittelbar vor dem Wechsel hatte Dominic Voss nach einer herrlichen Drehung noch eine Schusschance, aber sein Versuch aus kürzester Distanz wurde abgeblockt.
Winkel kam mit drei Freistosschancen aus der Kabine, alle Versuche wurden von der Abwehrmauer geblockt. Die Gäste spielten nun ihre Favoritenrolle und technische Überlegenheit aus und erhöhten durch Marius Dillmann auf 0:2. Doch der Anschluss sollte nicht lange auf sich warten lassen, Andi Petri versenkte mit einem sehenswerten Schuss einen Abpraller. Nun ueberschlugen sich die Ereignisse im Gãstestrafraum, Petri behauptete sich über die rechte Seite, seine Hereingabe vollendete Dominic Voss ebenso sehenswert. Die Grünen drehten nun auf und Kaplan wurde zum zweiten mal regelwidrig gebremst. Diesmal trat Andi Petri an und zielte zum Entsetzen der Zuschauer über das Tor. Wie das Leben dann so spielt gelang Patrick Veith mit einem Sonntagsschuss der Siegtreffer, Weyer kam trotz aller Bemühungen nicht mehr zum verdienten Ausgleich.


Weyer: Heupel, Jung, Kuhn, Nakas, Horz (81. Azemi), Enderich, Schneider, Waschitzek (58. Loresch), Petri, Voss (88. Perquku), Kaplan
Winkel: Tempel, Harrn, Naghsh-Ajpisheh, Sahm, Veith, Vicentic, Dillmann, Faist, Gajda, Atas, Bornwasser
SR: Hermann (Eschenburg)
Zuschauer: 95
Tore: 0:1 Atas (25.), 0:2 Dillmann (55), 1:2 Petri (62.), 2:2 Voss (69.), 2:3 Veith (84.)
BV: Enderich verschießt Foulelfmeter (37.), Petri verschießt Foulelfmeter (71.)

 

So., 18.03.12, 15:00 Uhr

RSV Weyer - Germ. Schwanheim

Der Schiedsrichter pfiff das Spiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht an!

So., 11.03.12, 15:00 Uhr

 SV Zeilsheim - RSV Weyer 0:0 (0:0)

 

Trainer Joachim Wirbelauer musste im Frankfurter Vorort erneut die Mannschaft umbauen. Für den verletzten Gleissner stand Lars Ziemer im Tor, Niko Nakas war wieder dabei, dafür musste Tobias Schneider kurz vor Anpfiff passen. Die Gastgeber übernahmen erwartungsgemäß die Initiative und zwangen Lars Ziemer schon nach drei Minuten zu einer heiklen Fußabwehr. Auf der Gegenseite konterten Petri und Kaplan, aber Letzterer verfehlte die kurze Ecke. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Daniel Wlochowitz und ein wegen vorangegangen Foulspiels nicht gegebener Treffer der Hausherren waren die nächsten erwähnenswerten Szenen. Zeilsheim drückte Weyer in die eigene Hälfte und traf den Pfosten (30.), während Weyer versuchte, die Ordnung zu halten und mit Mann und Maus verteidigte. So konnte man das glückliche 0:0 in die Pause retten.
Mit der ersten Aktion nach dem Wechsel verzeichnete der Aufstiegs-Aspirant seinen zweiten Alu-Treffer, El Khalfioui visierte die Latte an. Nach einer Reihe von vier bis fünf gefährlichen Situationen kam Weyer endlich mal wieder zum Kontern, Kaplan verpasste per Freistoß und Abseitstreffer die Möglichkeit in Führung zu gehen (62.). Auf der Gegenseite musste Ziemer einen Freistoß von Spielmacher Sefa spektakulär entschärfen. Der SV wurde mit zunehmender Spieldauer nervöser, was Kuhn, Jung und Enderich nicht klärten, vereitelte Ziemer. So verstrichen die Minuten und der RSV erkämpfte sich diesen Punkt redlich.


SV Zeilsheim: Klepfer, Schoeberl, Werther, Rreshka, Houness, El Khalfioui (85. Asbai), Schaefer, Aguirre, Pioch, Sefa (75. Verkic), Seibel 
RSV Weyer: Ziemer, Jung, Kuhn, Nakas, Wlochowitz (19. Azemi), Enderich, Waschitzek, Horz (85. Schneider), Petri (78. Perquku), Voss, Kaplan

Tore: Fehlanzeige - SR: Grunenberg (Rodgau) Zuschauer: 110

 

So., 04.03.12, 15:00 Uhr

SG Hausen/Fuss./Lahr - RSV Weyer 2:0 (0:0)

Quelle: www.mittelhessen.de, Pressestelle: SG Hausen/Fussingen/Lahr

 

 

Nach einer Viertelstunde hätte der RSV Weyer im ersten Spiel nach Markus Schmiedl, der am Freitag sein Traineramt niedergelegt hatte, schon 2:0 führen können. So hatten die Westerwälder zunächst große Probleme mit den schnellen Gästestürmern Andreas Petri und Nebil Kaplan, die aber entweder an Torhüter Daniel Erbse, dem Abwehrbein von Martin Krekel oder der fehlenden Zielstrebigkeit scheiterten. Auf der Gegenseite hatte Christian Mehr eine gute Schusschance aus 18 Metern, die Matthias Gleissner prima parierte. Die folgende Ecke von Sebastian Orendi wuchtete Mehr dann per Kopf knapp drüber. In der Folge ging auf beiden Seiten der Spielfluss verloren, so dass sich das Geschehen zwischen den Strafräumen abspielte. Nach der Pause sollte sich dies ändern. Dabei machte sich auf SG-Seite die Einwechslung von Youngster Celin Eisenkopf positiv bemerkbar. So bereitete der Neuzugang von den SF Eisbachtal nach 57 Minuten das 1:0 durch Moritz Hillenbrand, der aus fünf Metern nur noch den Fuß hinhalten musste, mustergültig vor. Doch auch Weyer hatte noch eine dicke Chancen. Daniel Erbse hielt die Führung gegen Nebil Kaplan fest. Insgesamt hatten aber die Hausherren nun ein klares Übergewicht. Die Folge war das 2:0 durch Alexander Haller (72.) nach einem der schönsten Spielzüge der gesamten Partie. "Allein dieser Treffer war das Eintrittsgeld wert", meinte SG-Pressewart Heinz Hofmann. Moritz Hillenbrand und Stanislav Kamerher hätten das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, vergaben aber aussichtsreich. "Hausen/Fussingen/Lahr war in den ersten 20 Minuten nicht auf dem Platz. Da hätte Weyer schon den Sack zumachen können. Nach dem Wechsel aber haben die Gäste mehr und mehr abgebaut. Der Sieg ist auf Grund einer fulminanten zweiten Halbzeit absolut in Ordnung", fasste Heinz Hofmann das Geschehen zusammen.

 

Hausen/Fussingen/Lahr: Erbse, Krekel, Schlimm, Gross, Haller, Mehr (85. Linn), Störzel (15. Kamerher), Orendi, Doll, Hillenbrand, Wagner (46. C. Eisenkopf).

 

Weyer: Gleissner, Jung, Kuhn, Horz, Wlochowitz (75. Azemi), Enderich, Schneider, Waschitzek, Petri, Voss, Kaplan.

 

Schiedsrichter: Boris Kosche (Eltville) - Zuschauer: 250 - Tore: 1:0 Moritz Hillenbrand (57.), 2:0 Alexander Haller (72.).

 

 

 
So., 26.02.12, 14:30 Uhr

RSV Weyer - Tura Niederhöchstadt 2:0 (0:0)

 

Weyer war in der ersten Halbzeit leicht überlegen. Die Gäste verlegten sich in erster Linie aufs Kontern und war damit auch gefährlich. Gleich zu Beginn trudelte der Ball quer zur Torlinie und wurde in höchster Not von Libero Björn Enderich geklärt. Die beste Chance für Weyer hatte Nikolaos Nakas mit einem Lattenknaller aus 18 Metern (30.). Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel offener. Zunächst hatte Andreas Petri die Führung für die Gastgeber auf dem Fuß, er scheiterte aber freistehend an Keeper Marc Klüpfel (50.). Anschließend waren die Gäste am Zug: Christian Scherer scheiterte mit einem sehenswerten Fernschuss am Aluminium (52.) Und vergab anschließend freistehend aus 12 Metern gegen Matthias Gleissner. Der schönste Spielzug des RSV über Tobias Schneider, dessen Flanke Nikolaos Nakas perfekt auf Dominic Voss ablegte, führte zum 1:0 für die Grün-Weißen (70.). Kurz darauf war es Andreas Petri,  der sich schön auf links durchsetzte und klug in den Rückraum passte und der mitgelaufene Niko Nakas mit einem satten Schuss ins Eck die Entscheidung herbei führte (76.) Anschließend verwaltete der RSV den Vorsprung gegen nunmehr harmlose Gäste. 


RSV Weyer: Gleissner, Jung, Kuhn, Loresch, Nakas, Enderich, Schneider, Horz, Petri, Voss (86. A. Schmidt), Kaplan
Niederhöchstadt: Klüpfel, Busch, Hardt, Schreiner, Mansouri, A. Scherer, Ghanem, Blum, C. Scherer, Swiderski (74. Berger), Dietz
Tore: 1:0 Dominic Voss (70.) 2:0 Nikolaos Nakas (76.)
Zuschauer: 120. SR: Wiebke Schneider (Birstein)

 

Sa., 18.02.12, 14:30 Uhr

1. FC Lorsbach - RSV Weyer 2:1 (0:1)

 

Das erste Spiel nach der Winterpause begann zunächst mal sehr verhalten, bis sich in der 10 Minute Niko Nakas über rechts durchsetzte und Tobi Schneider mustergültig auflegte, dieser donnerte jedoch aus 10 Metern über das Tor. Das war der Weckruf, denn nur eine Minute später schickte Andre Schmidt Nebil Kaplan auf die Reise, der tanzte noch seinen Gegenspieler aus und vollendete überlegt ins lange Eck. Doch leider brachte die Führung nicht die erhoffte Sicherheit, unzählige unverständliche Fehlpässe im Spielaufbau brachten die Gastgeber immer wieder ins Spiel, nur mit viel Glück überstand man die nächste halbe Stunde unbeschadet und brachte die knappe Fuehrung in die Pause. Neuzugang Silvio Steineke zeigte als Manndecker eine solide Leistung, musste aber zur Halbzeit mit einer Knoechelverletzung ausscheiden.
Auch im zweiten Durchgang ging es so weiter, Weyer stand extrem unter Druck und schaffte es nicht, sich aus der Umklammerung zu befreien. Die Einwechslung des schellen Konterstürmers Daniel Wlochowitz war die logische Maßnahme. Doch irgendwann wurde der Druck zu groß, Adrien Antinac konnte eine abgefälschte Flanke zum wohlverdienten Ausgleich für Lorsbach einköpfen. Nur 10 Minuten später die identische Situation, Lorsbach kommt über rechts und am langen Pfosten kommt erneut Antinac frei zum Kopfballl und erzielt die Führung für die Hausherren. Weyer hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und musste leider mit leeren Händen die Heimreise antreten.


Lorsbach: Karl, Körner, Schneider (73. Von Allwörden), De Giacomo, Peschel, Keissidis, Beckmann, Bouzachdat, Burakcin (89. Erguel), Zülkülflü, Antinac (90. Sinanaj)
Weyer: Klaus, Jung, Steinecke (46. Kuhn), Nakas, Enderich, Schneider, Horz, Schmidt (56. Wlochowitz), Voss (73. Putz), Kaplan, Perquku
SR: Goetzl
Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Kaplan (11.), 1:1 Antinac (72.), 2:1 Antinac (83.)

 

 Winterpause
So., 18.12.11, 14:00 UhrRSV Weyer - FSV Winkel
So., 11.12.11, 14:00 UhrRSV Weyer - Mesopotamien SC Wiesbaden
So., 04.12.11, 14:00 Uhr

Türk. Hattersheim - RSV Weyer 4:7 (2:2)

Quelle: www.mittelhessen.de

 Das Spiel begann mit zehn Minuten Verspätung und zwei guten Chancen für Weyer. Zunächst setzte Nebil Kaplan einen an Andreas Petri verwirkten Freistoß knapp über die Latte, danach scheiterte Petri nach Zuspiel von Kaplan am Torwart. Mit der ersten Offensivaktion kam auch Hattersheim zu einer Riesenchance, aber Schlussmann Mario Klaus hielt den schwach geschossenen Foulelfmeter von Junus Akcakaya. Im Gegenzug wirbelte wieder das Sturmduo der Gäste: Kaplan auf Petri, und diesmal passte sein Schuss ins untere Eck. Nach 18 Minuten wurde Petri erneut gefoult und wieder gab es Freistoß aus 20 Metern. Nebil Kaplan trat erneut an und versenkte die Kugel ins linke untere Eck. In der Offensive zeigte Weyer tolle Kombinationen. Weitere Chancen durch André Schmidt, Björn Enderich, Tobias Schneider und nochmal Schmidt waren die Folge. Doch es haperte in der Defensive. Einmal kamen die Türken vor das RSV-Tor und erzielten prompt kurz vor dem Wechsel den Anschluss. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verwertete Bulut einen Eckball zum Ausgleich. "Statt mit fünf Toren zu führen, ging es mit langen Gesichtern in die Kabine", ärgerte sich Weyers Pressewart Roger Barthelmes. Sein Unmut setzte sich zunächst fort: "Das Chaos nahm nach dem Wechsel seinen Lauf. Die beiden ersten Hattersheimer Torschüsse saßen. Plötzlich sah sich Weyer einem Zwei-Tore-Rückstand gegenüber. Zum Glück behielt Björn Enderich die Übersicht." Der Kapitän überlupfte Torhüter Karakaxis aus 30 Metern zum Anschluss. Die Ampelkarte für Junus Akcakaya nutzte Weyer direkt durch einen Fernschuss von Petri zum 4:4 aus. Nachdem auch Dogramaci per Ampelkarte und anschließender Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter den Platz verlassen hatte, sollte in der Schlussphase doch noch der Dreier drin sein. Als Nebil Kaplan im Begriff war, die Führung zu erzielen, rettete Arbana mit der Hand auf der Linie. Björn Enderich übernahm die Verantwortung und schoss Weyer wieder in Front. Ein erneut toller Heber von Enderich und ein der dreifachen personellen Überlegenheit geschuldetes Tor von Petri beendeten eine turbulente Partie.


Hattersheim: Karakaxis, Jamali, Arbana, Bulut, Oguz, Tosun (35. Altinkaya), Gräf (32. Dogramaci), Akcakaya, Masushima, Filippelli, Elouardani.
 Weyer:Klaus, Jung (68. Horz), Kuhn, Philipps, Ben Youssef, Enderich, Schneider, Petri, Voss, Kaplan, Schmidt (75. Schmiedl).
Schiedsrichter: Stübing (Gründau) -  Zuschauer: 75 - Tore: 0:1 Petri (14.), 0:2 Kaplan (18.), 1:2 Elouardani (43.), 2:2 Bulut (45.), 3:2 Dogramaci (46.), 4:2 Filippelli (47.), 4:3 Enderich (53.), 4:4 Petri (66.), 4:5 Enderich (80., Handelfmeter), 4:6 Enderich (82.), 4:7 Petri (86.) - Gelb-Rot Karte: Akcakaya (65 ., Hattersheim, Meckern), Dogramaci (72., Hattersheim, Meckern) - Rote Karte:Arbana (80., Hattersheim, Handspiel auf der Linie) -Bes. Vork.: Klaus (Weyer) hält Foulelfmeter von Akcakaya (12.).

 

So., 27.11.11, 14:30 Uhr

RSV Weyer - SG 01 Höchst 1:1 (0:1)

Eigentlich hatte der RSV die favorisierten Gaeste im ersten Durchgang gut im Griff und bestimmte das Geschehen weitgehend. Es lag daher nur an einem gut platzierten Freistoss von Nermin Lujinovic, dass man mit 0;1 in die Pause musste. Ansonsten war von Hoechst nichts zu sehen, Weyer vergab einige gute Chancen, kam aber nicht entscheidend zum Abschluss. Letztlich kam auch Pech dazu, als Nebil Kaplans Versuch aus 10 Metern nur an die Latte klatschte.
Nach dem Wechsel zunaechst das gleiche Bild, Belagerungszustand im Gaestestrafraum, aber Dominic Voss verzog auch ueber das Tor. So musste nach einer Stunde ein Standard herhalten, um den faelligen Ausgleich zu erzielen. Einen gefaehrlichen Freistoss von Enderich verlaengerte Nikolaos Nakas ins lange Eck. Danach verflachte die Partie zusehends, ohne dass nennenswerte Chancen heraussprangen, aber jetzt wollte man auch den Dreier und schickte mit Andre Schmidt noch einen Stuermer aufs Feld. Aber trotz aller Bemuehungen sollte es nicht mehr sein, aus diesem total ueberlegen gefuehrten Spiel den Sieg mitzunehmen.

Weyer: Klaus, Kuhn, Philipps, Loresch (77. Schmidt), Nakas, Enderich, Schneider, Voss, Petri, Horz (46. Jung), Kaplan
Hoechst: Deda, Gharbi, Haslak, Houness, Jurkovic, Neubauer (77. Ciftci), Karasahin, Lujinovic, Seibel, Maric, Goek
SR: Diehl (Pohlheim)
Zuschauer: 110
Tore: 0:1 Nermin Lujinovic (15.), 1:1 Niko Nakas (60.)
BV:

So., 20.11.11, 14:30 Uhr

SC Offheim - RSV Weyer 0:4 (0:1)

Quelle: www.mittelhessen.de ; Pressestelle: Erich Remy, SC Offheim

"In einer einseitigen, von den Gästen überlegen geführten Partie gingen die Punkte verdient nach Weyer", fasste SCO-Pressewart Erich Remy das Kreisduell zusammen. Bereits nach zwei Minuten zimmerte Björn Enderich einen 30-Meter-Schuss in den Winkel, doch Schiedsrichter Budak entschied auf passives Abseits und gab den Treffer nicht. Das 0:1 fiel aber nur zwei Minuten später, als Nebil Kaplan aus dem Gewühl heraus traf. Offheim hatte während der gesamten ersten Halbzeit keine Chance auf den Ausgleich. Weyer hingegen hätte mit etwas mehr Glück im Abschluss beim Kabinengang schon 3:0 oder 4:0 führen können. Verpasstes holte der RSV nach dem Wechsel nach. Andreas Petri, bester Mann auf dem Platz, setzte den Ball zunächst an den Pfosten, versenkte den Abpraller aber zum 0:2 (59.). Zehn Minuten später fiel das 0:3. Artur Loresch köpfte eine Ecke von André Schmidt in die Maschen. Vom SCO war nichts zu sehen. In der Schlussphase stellte Björn Enderich per Elfmeter (88.) den Endstand her. Schlussmann Philipp Jost hatte Kaplan von den Beinen geholt. Den Ehrentreffer verpasste Tobias Uran (89.), der am Pfosten scheiterte.


Offheim: Jost, Müller, Hofmann (81. Schmidt), Hoferichter, Campana, Tekdas, Frei, Uran, Jung (65. Heibel), Schlitt, Subasi.

Weyer: Klaus, Philipps, Kuhn, Loresch (75. Schedi), Nakas, Enderich, Schneider, Putz (61. F. Horz), Petri, Voss (52. Schmidt), Kaplan.

Schiedsrichter: Budak (Kastel) - Zuschauer: 130 - Tore: 0:1 Nebil Kaplan (4.), 0:2 Andreas Petri (59.), 0:3 Artur Loresch (69.), 0:4 Björn Enderich (88., Foulelfmeter).

So., 13.11.11, 14:30 Uhr

SV Niedernhausen - RSV Weyer 3:1 (3:1)

Weyer begann mit dem buchstaeblich letzten Aufgebot, sogar Markus Schmiedl musste nochmal das Trikot mit der 13 anziehen. Dennoch konnte man nach 10 Minuten in Fuehrung gehen, Tobias Schneider setzte sich gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und vollendete auch zum 0:1. Niedernhausen konnte das Spiel aber bis zur Halbzeit im Stil eines Aufstiegsanwaerters drehen und ging bis zum Wechsel mit 3 zu 1 in Fuehrung. Das kurzfristige Fehlen von Kapitaen Bjoern Enderich wog in der Defensive schwer, Nebil Kaplan vergab kurz vor der Halbzeit nach Vorarbeit von Niko Nakas den moeglichen Anschluss.
Im zweiten Durchgang ging es dann wesentlich ruhiger zu, Weyer konnte soweit mithalten, dass kaum weiteren Chancen zugelassen wurden, wenn, dann klaerte Mario Klaus. Nach 70 Minuten hatte erneut Nebil Kaplan die Chance, aber Nicolas Westbeld gewann das Duell erneut und holte den Ball aus dem Winkel. In der Schlussphase kamen die Gastgeber wieder zu deutlicheren Chancen, aber Mario Klaus konnte sich mehrfach auszeichnen und eine groessere Schlappe verhindern.


Niedernhausen; Westbeld, Renner, Marquardt, Thomasberger, Hoepfner, Kremer, Ihm, Groeger (67. Lehner), Sefa R. (82. Wagner) Ulm, El Funte (78. Sefa B.)
Weyer: Klaus, Philipps, Ben Youssef, Loresch (60. Putz), Kuhn, Schneider, Horz, Voss, Schmidt A., Nakas, Kaplan
SR: Billasch (Echzell)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Schneider (10.), 1:1 Ihm (22.), 2:1 Ulm (32.), 3:1 Hoepfner (35.)
BV:

So., 06.11.11, 14:30 Uhr

RSV Weyer - TuS Dietkirchen 2:2 (1:1)

Es ging heiß her in der Anfangsphase, die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Bei schönstem Fußballwetter vergaben die Gäste in den ersten fünf Minuten drei gute Chancen, ehe Artur Loresch auf der Gegenseite einen Freistoß von Björn Enderich zur Führung einköpfte. Julian Philipps und wieder Artur Loresch hätten in dieser Phase erhöhen können, aber Sebastian Schmitt war diesmal auf dem Posten. Nach 20 Minuten ließ sich Fabian Frieling zu einem Ellenbogencheck hinreisen und wurde des Platzes verwiesen, Björn Enderich sah wegen des vorangegangene taktischen Fouls gelb. Weyer tat sich mit der Überzahl schwer und geriet mit der Zeit immer mehr unter Druck. Als alle aber schon mit den Gedanken beim Pausentee waren, unterlief Serkan Akcakaya ein folgenschwerer Abspielfehler, Michael Schmitz lief alleine Richtung Tor und Björn Enderich konnte ihn nur regelwidrig stoppen. Die Folge war die Ampelkarte für den Weyerer Kapitän und der Ausgleich durch den mit Glück verwandelten Foulelfmeter von Patrick Schmitt.

Nach dem Wechsel ging es also auf dem kleinen Ascheplatz mit 10 gegen 10 weiter, der Tabellenführer bestimmte weitgehend das Geschehen. Nach einer Folge kleinerer Chancen kam Michael Schmitz schließlich frei zum Kopfball und versenkte den Ball schön im Winkel. In der Folge bemühten sich die Grün-Weissen redlich, ohne jedoch zu nennenswerten Chancen zu kommen, die beste hatte der eingewechselte Andre Schmidt, aber Sascha Merfels rettete auf der Linie. Dietkirchen seinerseits vergab einige Konterchancen fahrlässig, was sich am Ende noch rächen sollte. Glücksgöttin Fortuna war den Hausherren doch noch hold und Nebil Kaplan konnte per Seitfallzieher in der letzten Minute den glücklichen Ausgleich erzielen.

Aufstellung
RSV Weyer: Klaus, Philipps, Ben Youssef (85. Kuhn), Loresch, Akcakaya (70. Jung), Enderich, Putz, Horz (62. Schmidt), Voss, Nakas, Kaplan
TuS Dietkirchen: Schmitt, Polonio, Merfels, Sancak, Melzig (10. Balmert), Dempewolf, Stöhr (70. Dietrich), Schmitt, Frieling, Granja (70. Egenolf), Schmitz

Tore: 1:0 Artur Loresch (5.), 1:1 Patrick Schmitt (45.), 1:2 Michael Schmitz (57.), 2:2 Nebil Kaplan (90.) BV: Rote Karte: Frieling (D., 21., Tätlichkeit), Gelb-Rot: Enderich (W., 45., wiederholtes Foulspiel) - Zuschauer: 300

 

So., 30.10.11, 15:00 Uhr

SV Frauenstein - RSV Weyer 1:0 (0:0)

Schock fÜr Weyer kurz vor dem Anpfiff, Marc Blazquez zog sich beim Aufwärmen eine offenbar schwere Verletzung zu und wird wird möglcherweise länger ausfallen.

Da auch Tobias Schneider nicht mit von der Partie war, musste das gesamte Mittelfeld umgebaut werden und hier spielte sich auch fast die gesamte erste Halbzeit ab. Bei Weyer konnte aufgrund der Umstellungen nicht viel zusammenlaufen, Frauenstein spielte etwas gefälliger und verzeichneten die besseren Chancen, ein Abseitstor von Maximilian Gossner war der Höhepunkt. Nach 42 Minuten musste Andre Schmidt zu allem Überfluss auch noch verletzt vom Feld und so konnte man froh sein, unbeschadet in die Pause zu kommen.


Der zweite Durchgang begann zunächst offener, beide Teams spielten in Augenhöhe, allerdings auch wieder nur bis zum Strafraum, Torchancen blieben Mangelware. Nach gut einer Stunde klärte Mario Klaus nicht weit genug, der Ball kam prompt vor das Tor zurück, wo von Michalkowski ungehindert ins leere Tor koepfen konnte. Die angespannte Personalsituation wurde durch die Ampelkarte von Julian Philipps nicht verbessert, dennoch folgte kurz darauf die beste Chance auf den Ausgleich, Torwart Ferreira rettete mit starkem Einsatz gegen Voss und Putz. Mit einem Punkt waere man sicher zufrieden gewesen, aber es sollte nicht mehr sein, Weyer läuft derzeit auf dem Zahnfleisch.

Aufstellung
SV Frauenstein: Ferreira, Pasalic, Bothe, Carrera, von Michalkowski (85. Schmid), Mosca, Vermeer C., Gossner, Theis (90. Raeuber), Mernberger, Vermeer I.
RSV Weyer: Klaus, Jung, Ben Youssef, Philipps, Nakas, Enderich, Putz, Loresch, Schmidt (42. Voss), Horz, Kaplan

Tore: 1:0 von Michalkowski (61.) BV: Gelb/Rot Philipps (W., 73., wdh. Foulspiel) SR: Schneider (Birstein) Zuschauer: 100

So., 23.10.11,spielfrei
So., 16.10.11, 15:00 Uhr

TuS Hahn - RSV Weyer 1:1 (0:0)


Weyer begann ziemlich stark und verbuchte durch Dominic Voss und Marc Blazquez die ersten Einschusschancen, die aber beide knapp am Pfosten vorbeistrichen. Bei Vossie's Chance rettee sogar noch Dominik Gapp, dessen Mannschaftskollegen selbst zum ersten mal nach einer Viertelstunde gefaehrlich wurden. Waehrend die Gastgeber meist zu hoch zielten, hatte Weyer beim Konter die große Chance in Fuehrung zu gehen, aber Nebil Kaplan uebersah den besser postierten Andre Schmidt und scheiterte am Torhueter. Nach einer halben Stunde wurde es nochmal eng fuer die Gaeste, erst musste Mario Klaus sein ganzes Koennen aufbieten, kurz spaeter rettete Julian Philipps fuer den bereits geschlagenen Keeper. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.
Nach Wechel verlagerte sich das Spiel zunehmend in die Haelfte der Gastgeber, die Gruen-Weissen bestimmten das Spiel und hatten unzaehlige Torchancen. Dennoch dauerte es bie zur 74. Minute, ehe eine schoene Kombination über Nakas und Horz von Marc Blazquez abgeschlossen werden konnte. Leider brachten sich die Mannen von Markus Schmiedl selbst um den verdienten Lohn, als sie nach einem unnoetigen Ballverlust im Mittelfeld auch noch einen Querschlaeger fabrizierten und Thomas Lauer Mario Klaus per Kopf ueberwinden konnte. Dennoch haette man die durchaus verdienten drei Punkte noch mitnehmen koennen, aber weder Felix Horz noch Niko Nakas konnten ihre Chancen verwerten.

Aufstellung
TuS Hahn: Hahn, Menger M., Pryzbilla, Menger T. Lauer, Heintz, Losito, La Pietra (80. Hatamian), Jude, Lauer, Burkhardt
RSV Weyer: Klaus, Philipps, Ben Youssef, Putz, Nakas, Enderich, Schneider, Schmidt (65. Loresch), Voss (65. Horz), Kaan

Tore: 0:1 Marc Blazquez (74.), 1:1 Thomas Lauer (83.) BV: -- SR: Trumpheller (Luetzelbach) Zuschauer: 90

So., 07.10.11, 15:00 Uhr

RSV Weyer - SV Wallrabenstein 1:2 (1:2)

Das Spiel fand auf dem kleinen Hartplatz statt und begann gleich mit zwei Großchancen. Zunaechst rettete Mario Klaus in der ersten Minute sensationell, bevor Bastian Boerder auf der Gegenseite einen Schuß von Dominic Voss klasse um den Pfosten lenkte. Nach zehn Minuten erlief sich Dennis Hertling einen weiten Schlag aus dem Mittelfeld und hob den Ball ueber den herausstuerzenden Klaus ins Netz. Als der ehemalige Weyerer Kerby Hofmann auf der Aussenbahn einen Freistoss herausholte, koepfte Vincenco Tramontana die folgende Flanke zum 0:2 ins kurze Eck. Der anschließende Lattentreffer von Marcel Woitalla ließ schon wieder schlimmes befuerchten. Eigentlich hatten die Gaeste das Spiel weitestgehend im Griff, bis die Gruen- Weissen kurz vor der Halbzeit noch mal Gas gaben und einen Handelfmeter erzwingen konnten. Bjoern Enderich verwandelte diesen sicher und es kam noch mal Hoffnung auf.
Weyer war nun im zweiten Durchgang besser im Spiel, konnte aber zunaechst keine zwingenden Chancen erspielen. Die Gaeste verlegten sich aufs Kontern, taten dies aber gefaehrlich und schnell. Mit einem Dreifachwechsel leitete Markus Schmiedl die Schlussoffensive ein, die Ueberlegenheit war da, die Tore noch nicht. Auch die tolle Freistosschance von Enderich in der Schlussminute brachte nicht den erhofften Erfolg, so stand man Ende mit leeren Haenden, in einem Spiel, das im ersten Durchgang verloren wurde, da.

Weyer: Klaus, Jung (65. Kuhn), Ben Youssef, Phillips, Nakas, Enderich, Schneider, Blazquez, Voss, Schmidt (65. Azemi), Putz (65. Loresch)
Wallrabenstein: Boerdner, Jeromin, Ulmrich, Akrri, Diehl, Hofmann (90. Duras), Hertling, Tramontana, Woitalla, Freidel, Scheib
SR: Halbrucker (Lahntal)
Zuschauer: 170
Tore: 0:1 Dennis Hertling (10.), 0:2 Vincento Tramontana (24.), 1:2 Bjoern Enderich (44. Handelfmeter)
Bes. Vork.:

So., 02.10.11, 15:00 Uhr

SG Walluf - RSV Weyer 9:0 (4:0)

Der RSV Weyer liefert im Rheingau eine unterirdische erste Halbzeit ab, das 1:0 durch einen wohlplatzierten Freistoss von Christian Gebhart in den Winkel kann noch passieren. Kurz später hätte man fast noch durch einen Kopfball von Andre Schmidt nach Enderich-Freistoss ausgleichen können, aber der Ball ging knapp vorbei. So war es wiederrum Gebhardt vorbehalten, mit dem nächsten Freistoß für Gefahr zu sorgen, bevor Tobias Schneider sich nach einer halben Stunde auf den Weg Richtung Tor machte, aus Gästesicht regelwidrig im Strafraum gestoppt wurde, der schnelle Gegenzug brachte das 2:0 durch Christopher Jurka. Das war vielleicht der Knackpunkt des Spiels, denn Weyer erholte sich bis zur Pause nicht mehr und musste durch einen erneuten Winkeltreffer von Gebauer und einen Abstauber aus dem Gewühl nach einem Eckball gar noch das 3:0 und 4:0 hinnehmen.

Dass die zweite Halbzeit den Spielverlauf noch toppen sollte, ahnten nur wenige der Zuschauer, aber die Gäste, von allen guten Geistern verlassen, ließen sich nach allen Regeln der Fußballkunst abschlachten. Mit dem Wiederanpfiff erzielte Felix Augustini von der Strafraumgrenze das 5:0, woraufhin Timi Kreuz kurz darauf aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer zum halben Dutzend folgen ließ. Bevor Kevin Rybak nach einer Stunde auf 7:0 erhöhte, konnte Andreas Petri wenigstens einen Pfostentreffer verzeichnen. Bei den Treffern zum acht und neun zu Null mochte man gar nicht mehr hinschauen, Sebastian Gebauer und der eingewechselte Andre Schweissguth schossen die Mannen von Markus Schmiedl ins Tal der Tränen. Exemplarisch für den völlig missratenen Nachmittag verfehlte Andre Schmidt zwei Minuten vor dem Ende aus kürzester Distanz den Ehrentreffer und bugsierte den Ball aus zwei Metern über das Tor.

Was gibt es Positives an diesem Resultat: besser einmal 9:0 als neunmal 1:0 verlieren ... .

Aufstellung
SG Walluf: Fränzl, Dahlen, Stern, Augustini, Gebauer (66. Wolber), Wolf, Jurka, Kreuz, Rybak (66. Schweissguth), Brox, Gebhardt
RSV Weyer: Klaus, Kuhn, Ben Youssef (72. Azemi), Phillips, Nakas, Enderich (50. Horz), Schneider, Blazquez, Schmidt, Voss, Petri

Tore: 1:0 Christian Gebhardt (5.), 2:0 Christopher Jurka (30.), 3:0/7:0 Sebastian Gebauer (37./64.), 4:0/6:0 Timi Kreuz (45./52.), 5:0 Augustini (47.), 7:0 Rybak (68.), 8:0 Schweisguth (74.) BV:: -

So., 25.09.11, 15:00 Uhr

Germania Weilbach - RSV Weyer 2:0 (1:0)

Beim RSV, erstmals als Gejagter in der Gruppenliga unterwegs, lief in der Anfangsphase nicht viel zusammen. So war das schnelle 1:0, das auch der wiedergenesene Mario Klaus nicht verhindern konnte, die logische Folge. In der Folge war die Germania noch eine Weile ueberlegen und es dauerte knapp eine halbe Stunde bis Weyer den ersten Eckball und die erste Chance durch Voss verzeichnete. Bis zum Seitenwechsel dominierten dann die Gruen-Weissen und erspielten sich einige Chancen, die aber allesamt nicht genutzt werden konnten. Weder Nakas per Fernschuss noch Schneider per Freistoss oder Svhmidt aus kurzer Distanz konnten den Ball versenken.
Zur zweiten Halbzeit gab es dann einige Wechsel, Nakas wechselte ins Mittelfeld und Bjoern Enderich uebernahm gleich das Kommando. Weitere Chancen waren die Folge, Weilbach konterte nur noch, das aber gefaehrlich. So musste Mario Klaus nach einer Stunde Kopf und Kragen riskieren, um das 2:0 zu verhindern. Auf der Gegenseite zeigte sich Ronny Zimmer ebenfalls als Meister seines Faches, als er den Schuss des freigespielten Andre Schmidt zur Ecke lenkte. Beim naechsten Konter fiel dann aber doch die vermeintliche Vorentscheidung, Marvin Friedrich ueberlupfte den herauseilenden Mario Klaus. Weyer in der Folge ausser Rand und Band, Weilbach uebernahm wieder das Kommando verballerte aber im Minutentakt einige Hochkaraeter. So lief das Spiel dann bis zum Ende aus, Weyer war heute nicht in der Lage, einen Treffer zu erzielen und Weilbach nutzte die individuellen Fehler aus.

Aufstellung
Germania Weilbach: Zimmer, Betzler, Wagner, Kalyoncu, Hermann (29. Mueller), Hirschle, Majura, Friedrich, Jakobi, Bernhardt, Adam
RSV Weyer: Klaus, Jung, Ben Youssef, Philipps, Nakas, Putz (46. Horz), Schneider, Blazquez (72. Wlochowitz), Schmidt, Voss (46. Enderich), Azemi

Tore: 1:0 Manuel Adam (13.), 2:0 Marvin Friedrich (67.) BV: -- SR: Filges (Karben) Zuschauer: 70

So., 18.09.11, 15:00 Uhr

RSV Weyer - Spvgg. Amöneburg 4:3 (3:2)

Neben dem verletzten Torjäger Nebil Kaplan musste der RSV Weyer auch kurzfristig auf Kapitän Björn Enderich verzichten. Tobias Schneider übernahm dessen Kapitänsbinde, Rolle und die Verantwortung im Mittelfeld und sollte zum entscheidenden Spieler der Partie werden. Schon nach sieben Minuten schlug derselbe einen Freistoß von rechts in die Mitte, der Ball konnte nicht geklärt werden und der in der Anfangsphase sehr agile Hati Azemi staubte zur frühen Führung ab. Nachdem sich dann beide Teams etwas beschnuppert hatten, gab es an der exakt gleichen Stelle erneut Freistoß für den RSV. Diesmal schlug Schneider den Ball so scharf vors Tor, dass ein Abwehrspieler den Ball nur noch ins eigene Netz lenken konnte, das 2:0 war perfekt. Die frühe deutliche Führung hätte den Mannen von Markus Schmiedl eigentlich Sicherheit geben sollen, aber weitere Standards sollten in der turbulenten ersten Hälfte für weitere Tore sorgen. Nach einer halben Stunde war Amöneburg an der Reihe, Dimitrios Tsakas hämmerte einen Freistoß an die Querlatte, den Nachschuss parierte Matthias Gleissner, aber gegen den folgenden Abstauber von Prince Smith war auch er machtlos. Nach 38. Minuten folgte der schönste Spielzug der Partie, über Nakas kam der Ball zu Voss in die Spitze, der ließ abprallen auf Andre Schmidt, der wiederrum dem in den Strafraum eindringenden Tobias Schneider in den Lauf legte und dieser schob mit seinem schwachen rechten Fuß ein. Doch die Freude sollte nicht lange halten, nur eine Minute verwandelte Edis Sikiric einen Freistoß von links außen direkt in den langen Winkel, als die Abwehrmauer der Grün-Weißen sich noch formte.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel etwas ruhiger und es dauerte fast bis zur Stundenfrist, als Blazquez losmarschierte und der Ball erneut über Andre Schmidt den nachrückenden Tobias Schneider fand, so dass dieser ungestört vor dem Keeper auftauchte und seinen dritten Treffer am heutigen Tag erzielen konnte. Für eine ganze Weile schien das Spiel entschieden, die Heimmannschaft hatte das Geschehen und den Gegner im Griff, den wackeren Gästen schienen die Kräfte und Mittel auszugehen, allerdings ohne dass Weyer hätte entscheiden nachlegen können. So kam es dann, nach etlichen Auswechselungen, dass der eingewechselte Sven Petry mit einem sensationellen Lupfer in den langen Winkel sein Team nochmal weckte und zum Schlussspurt aufrüttelte. Weyer hingegen hielt mit aller Kampfkraft dagegen und schaffte es, am Ende den knappen, aber insgesamt verdienten Sieg über die Zeit zu retten.



Aufstellung
RSV Weyer: Gleissner, Jung, Ben Youssef, Phillips, Nakas, Azemi (56. Petri), Schneider, Blazquez, Schmidt, Voss (83. Wlochowitz), Putz (42. Horz)
Sportvereinigung Amöneburg: Criscione, Akuyez, Smith, Sklenar, Bata, Sabanovic (58. Petry), Sikiric, Schmitt (62. Badal), Chuaydee (62. Dikmen), Tsakas, Karadag

Tore: 1:0 Azemi (7.), 2:0 Schneider (25.), 2:1 Smith (30.), 3:1 Schneider (38.), 3:2 Sikiric (39.), 4:2 Schneider (58.), 4:3 Petry (85.) - Zuschauer: 132 SR: Sönmez (Bad Homburg) Bes. Vork.: --

So., 11.09.11, 15:00 Uhr

Germ. Schwanheim - RSV Weyer 1:3 (0:1)

Weyer verbuchte bereits in den Anfangsminuten zwei Hochkaraeter, Andre Schmidt nach zwei und Nebil Kaplan nach zehn Minuten zielten nur knapp drueber. Nach 15 Minuten musste Kaplan dann verletzungsbedingt ausscheiden, Andreas Petri kam ins Spiel. Schwanheim hingegen kam zum ersten mal nach 20 Minuten vor's Weyerer Tor, Matthias Gleissner stand aber sicher. Nach gut 25 fiel dann die verdiente Fuehrung, aus dem Gewuehl heraus konnte Tobias Schneider mit dem schwachen rechten Fuss abstauben, waehrend Gleissner im Gegenzug die gerade erzielte Fuehrung klasse festhielt. Das wegen Abseitsstellung aberkannte Tor von Andre Schmidt kurz vor dem Wechsel brachte leider nicht den 2-Tore-Vorsprung, unterstrich aber die Korrektheit der Fuehrung. Diese sollte aber trotzdem nicht lange auf sich warten lassen, die erste Ecke nach dem Wechsel verwertete erneut Tobi Schneider mit dem rechten Fuss. Leider waehrte die Freude nicht lange, Fredi Eisbrenner konnte per Abstauber im Gegenzug verkuerzen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, Andi Petri ging auf und davon und konnte nur per Foulspiel, das mit der Ampelkarte geahndet wurde, im Strafraum gestoppt werden. Andre Schmidt scheiterte jedoch mit dem faelligen Strafstoss am Torhueter. Kurz spaeter die identische Szene, Petri ist nicht zu halten, umspielt sogar noch den Torhueter und verzieht dann von der rechten Seite am Tor vorbei. Das Spiel haette laengst entschieden sein koennen, so blieb es noch eine halbe Stunde spannend und Schwanheim draengte immer mehr. In der 80. Minute parierte Gleissner nach einer Ecke praechtig, die Defensive hatte allerhand zu tun und die Konter wurden nicht konsequent ausgespielt. Jedenfalls nicht bis zur Nachspielzeit, dann schcikte Hati Azemi Felix Horz auf die Reise, dieser flankte zurueck und Azemi konte den Endstand herstellen.

Aufstellung
FC Germ. 06 Schwanheim: Kern, Weimer, Anand, Terrell, Derevenko, Eisbrenner, Elourdani, Roemer, Kraemer, Bretthauer, Lazzara Weyer:
RSV Weyer: Gleissner, Ben Youssef, Jung, Nakas, Schneider, Enderich, Putz (75. Horz), Blazquez, Schmidt, Kaplan (15. Petri), Voss (80. Azemi)

Tore: 0:1 Schneider (25.), 0:2 Schneider (47.), 1:2 Eisbrenner (48.), 1:3 Azemi (90 + 1) BV: gelb/rot Elourdani (S.,51., Foulspiel) rot Kraemer (S., 90., Ball wegschlagen) - SR: Bechthold (Beerfelden) Zuschauer: 80

 

So., 04.09.11, 15:00 Uhr

RSV Weyer - SV Zeilsheim 4:0 (1:0)

In einem mittelmäßigen Gruppenliga-Spiel hatte der RSV mehr Anteile, jedoch wurden diese durch André Schmidt, Dominic Voss und Nebil Kaplan zunächst vergeben. Der Führungstreffer fiel in der 43. Minute nach einem schönen Freistoß von Björn Enderich, den Dominic Voss unhaltbar ins lange Eck verlängerte. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit parierte Keeper Matthias Gleissner zwei Mal stark gegen Markus Pioch sowie Ivan Yousif. Nach dem Seitenwechsel baute Zeilsheim Druck auf, die Chancen wurden jedoch durch Gleissner zunichte gemacht oder gingen am Tor vorbei. Ab der 60. Spielminute gewann Weyer wieder die Oberhand und konnte ein dickes Chancenplus verzeichnen. Sowohl Michael Putz als auch André Schmidt scheiterten zunächst am starken Christoph Weber, der letztlich eine schlimmere Niederlage des SVZ verhinderte. Die Schlussviertelstunde war die große Zeit von André Schmidt: Zunächst wurde er von Matthias Terzic regelwidrig von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. Nur zwei Minuten später war Schmidt nach einem schönen Angriff über Nebil Kaplan und Nikolaos Nakas erneut zur Stelle und schob aus kurzer Distanz zum 3:0 ein. Auch in der nächsten Situation stand der Torjäger goldrichtig, konnte die scharfe Herieingabe von Felix Horz zum 4:0-Endstand verwerten und schnürrte somit seinen Hattrick binnen vier Minuten. Die Kaltschnäuzigkeit von André Schmidt bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung war heute die Grundlage für den Erfolg der Grün-Weißen.

Aufstellung
RSV Weyer: Gleissner, Kuhn (46. Jung), Loresch, Nakas, Philipps, Enderich, Putz (62. Azemi), Blazquez (40. Horz), Schmidt, Kaplan, Voss
SV Zeilsheim: Weber, Terzic, Elmrhanni, Houness, Bouchen, Toprak (71. Feibig), Yousif, Aguirre, Schäfer, Ortega-Tapia (71. Asbai), Pioch

SR: Dennis Becher (Karben) Zuschauer: 140

Tore: 1:0 Dominic Voss (43.), 2:0 (75., Foulelfmeter), 3:0 (77.), 4:0 (79.) alle André Schmidt

So., 28.08.11, 15:00 Uhr

Mesopotamien SC Wiesbaden - RSV Weyer 1:5 (0:0)

Auf dem Kunstrasen in Wiesbaden Frauenstein entwickelte sich bereits im ersten Durchgang ein schnelles und aggressives Duell zweier hochmotivierter Mannschaften. Bereits nach vier Minuten hätte Marc Blazquez nach einem Alleingang abschließen können, Torwart Pascal Kürzer war aber zur Stelle. Da die Gastgeber mehr auf Fernschüsse setzten, die aber entweder nicht das Tor oder aber Torhüter Matthias Gleissner als Ziel fanden, blieb es den Mannen von Markus Schmiedl vorbehalten, vor der Pause für die gefährlichen Strafraumszenen zu sorgen. So traf Andre Schmidt nach gut einer halben Stunde den Ball nicht richtig, als er in Torjägermanier aus der Drehung abziehen wollte. Nach 37 Minuten folgte der bis dahin schönste Angriff, eine lange Flanke von Michael Putz fand am langen Pfosten Andre Schmidt, der mit dem Kopf auf Niko Nakas ablegen wollte, doch bevor dieser die sichere Führung erzielen konnte, spitzelte ein Abwehrbein noch im letzten Moment den Ball davon. So ging es mit einem noch gerechten Unentschieden zum Halbzeittee. Aber auch nach dem Wechsel bestimmte Weyer weiter das Geschehen, Chancen von Nebil Kaplan und Dominic Voss alleine vor dem Torhüter wurden vergeben und wie das im Fußball dann so ist, erzielte Frauenstein per Kopfball von Metin Akbaba die überraschende Führung. Doch damit hat er die Gäste offenbar erst richtig aufgeweckt, denn innerhalb der nächsten zehn Minuten spielte sich Unglaubliches ab. Zunächst leitete Niko Nakas mit zwei unwiderstehlichen Alleingängen (68. und 70.) die Wende ein, zweimal konnte Andre Schmidt die sehenswerten Angriffe vollenden. Als dann kurz später Nebil Kaplan von den Beinen geholt wurde, ließ Andre Schmidt es sich nicht nehmen, per Foulelfmeter seinen Hattrick zu vollenden. Mesopotamien setzte nun vollends auf Offensive, was den schnellen Weyerern natürlich bei den Kontern in Karten spielte. Marc Blazquez zog dementsprechend in typischer Manier auf und davon, seine überlegte Hereingabe versenkte Niko Nakas routiniert. Die Gastgeber waren natürlich ob der vier Gegentore in 10 Minuten konsterniert und geschlagen und mussten auch noch durch einen sehenswerten Fernschuss von Michael Putz das bittere 1:5 hinnehmen. Insgesamt geht der Sieg voll und ganz in Ordnung, Weyer war die gesamte Spielzeit überlegen, Grundlage des Erfolges waren nicht einzelne Spieler, sondern eine geschlossene Mannschaftsleistung.

 

Mesopotamien: Kürzer, Akpaba A., Akpaba L. (5. Benchallal), Rashica, Clemens, Ferreira, Akbaba M, Bozan, Shamoun, Semun, Taijou

Weyer: Gleissner, Kuhn, Lanois, Nakas, Phillips, Enderich, Putz, Blazquez (82. Jung), Schmidt (81. Azemi), Voss (80. Ben Youssef), Kaplan

SR: Schmidt (Nidda)

Zuschauer: 120

Tore: 1:0 Metin Akbaba (66.), 1:1 (68.), 1:2 (70.), 1:3 (75., FE) alle Andre Schmidt, 1:4 Nikolaos Nakas (78.), 1:5 Michael Putz (85.)

Bes. Vorkommnisse:

Mi., 24.08.11, 19:00 UhrRSV Weyer - Türk. Hattersheim 4:2 (2:1)
Die Partie begann wegen der verspäteten Ankunft der Gäste, die durch die starken Regenfälle bedingt wurde, mit einer halbstündigen Verzögerung. Dadurch wechselten die Akteure nach rund einer Stunde vom Rasenplatz auf den dann hergerichteten Hartplatz mit Flutlicht. Weyer kam gut in die Partie und führte zur Pause verdient. Beide Treffer bereitete Neuzugang Nikos Nakas vor. Der zwischenzeitliche Ausgleich resultierte aus einem abgelenkten Freistoß, der einzigen Gästechance. Sehenswert war der erneute Hattersheimer Ausgleich nach der Pause durch einen Schuss in den Winkel (58.). Bedingt durch den Wechsel auf den kleinen Hartplatz wurde die Partie intensiver. Dort dauerte es nur zwei Minuten, bis Weyer durch Björn Enderich wieder in Führung ging. Mit dem 4:2 nur zwei Minuten später durch Marc Blazquez war die Vorentscheidung gefallen. Hattersheim gab zwar nie auf, musste aber froh sein, dass der RSV nicht noch einen Konter erfolgreich abschloss.

Weyer: Gleissner, Kuhn, Lanois (80. Schedi), Nakas, Philipps, Enderich, Schneider (47. Horz), Blazquez, Putz (46. Petri), Voss, Kaplan.

Hattersheim: Karakaxis, Jamali, Akpinar, Gräf (39. Akcakaya), Dogramaci, Tosun, Dogan, Solak, Arbanar, Arac, Elcioglu.

Schiedsrichter: Jantz (Wiesbaden) - Zuschauer: 100 - Tore: 1:0 Putz (8.), 1:1 Solak (33.), 2:1 Kaplan (39.), 2:2 Akcakaya (58.), 3:2 Enderich (62.), 4:2 Blazquez (64.) - gelb-rote Karte: Elcioglu (90., Hattersheim, Foulspiel).

 
So., 21.08.11, 15:00 Uhr

 SG 01 Höchst - RSV Weyer 1:1 (0:1)

Weyer begann im Hoechster Stadtpark recht schwungvoll und hatte bereits in der 3. und 4. Minuten die ersten Einschusschancen durch Neuzugang Nikoloas Nakas und Dominic Voss. Und auch während fast der gesamten ersten Halbzeit blieben die Grün-Weissen spielbestimmend, die Gastgeber versuchten sich lediglich mit zwei gefährlichen Kontern, die aber beide leichte Beute des sicheren Schlussmannes Matthias Gleissner wurden (14. und 25.). Da aber auch Nebil Kaplan und Andre Schmidt ihre Chancen nicht zwingend genug abschlossen, blieb es lange beim 0:0, gegen Ende von Halbzeit Eins verflachte das Spiel etwas, beide Mannschaften mussten den hohen Temperaturen Tribut zollen. Trotzdem gab es vor dem Wechsel noch den ersten Torerfolg zu vermelden, Tobias Schneider schlug einen Freistoß mit links von der rechten Seite, in der Mitte lauerte Nebil Kaplan, dessen Torversuch noch abgefälscht wurde und somit unhaltbar für Torhüter Deda einschlug. Die knappe Führung spiegelte auch den Spielverlauf der ersten Hälfte wieder.

Nach dem Seitenwechselsorgte zunächst der Unparteiische für die ersten Aufreger, indem er im Minutentakt aus Gästesicht einseitige Verwarnungen verteilte, während das Spiel eigentlich noch relativ ruhig dahinplätscherte. Interessanter wurde es erst wieder ab der 70. Minute, als die Gastgeber sich offenbar des Rückstandes bewusst wurden und nochmal auf's Gas traten. Die ersten beiden Schusschancen gingen noch knapp am Tor vorbei, als aber Schedi Ben Youssef aus kurzer Distanz an die Hand geschossen wurde, zeigte der Schiedsrichter zehn Minuten vor dem Ende auf den Elfmeterpunkt. Der eingewechselte Ali Mahboubi ließ sich die Chance nicht entgehen und verlud Matthias Gleissner zum etwas schmeichelhaften Ausgleich. Mit etwas Glück nämlich hätte der RSV durch Tobias Schneider den Vorsprung längst ausgebaut haben können, aber Deda klärte dessen Versuch aus kurzer Distanz (72.). In der nun durch viele Unterbrechungen geprägten Schlussphase sollte sich aber nochmal für die Mannen von Markus Schmiedl die Möglichkeit zum Matchpoint ergeben, der durchgebrochene Andre Schmidt wurde von Kofi Deda regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt und es gab Foulelfmeter. Torjäger Nebil Kaplan legte sich den Ball zurecht, scheiterte aber mit seinem Versuch an der Querlatte, so dass man am Ende mit nur einem Punkt die Heimreise antrat, wo die Möglichkeit, einen Dreier zu holen, greifbar gewesen wäre.

 

Hoechst: Deda, Gharbi (76. Ciftci), Haslak, Rumpeltes, Covello, Neubauer, Babic, Teca Feijo (72. Maric), Seibel, Hartmann (46. Mahboubi), Goek

Weyer: Gleissner, Ben Youssef, Lanois (66. Kuhn), Nakas, Phillips, Enderich, Schneider, Blazquez, Schmidt (90. Horz), Voss (86. Putz), Kaplan

SR: Reimund (Zwingenberg)

Zuschauer: 130

Tore: 0:1 Kaplan (41.), 1:1 Mahboubi (79.)

Bes. Vorkommnisse: Kaplan schießt FE an die Querlatte (85.)

Sa., 13.08.11, 15:30 Uhr

 RSV Weyer - SG Hausen/Fuss./Lahr 4:0 (1:0)

Im anlässlich der Hausener Kirmes vorgezogen Gruppenliga Kreis-Derby zwischen dem RSV Weyer und der SG Hausen/Fussingen/Lahr gab es eine dicke Überraschung. Die von Trainer Markus Schmiedl hervorragend eingestellte Elf vom Weilersberg agierte aus einer sattelfesten Defensive heraus und ihr gelang es, mit schnell vorgetragenen Angriffen Nadelstiche zu setzen. Den Treffern von André Schmidt (21.), Julian Philipps (63.), Artur Loresch (83.) und erneut André Schmidt (86., Handelfmeter) hatten die Westerwälder nichts Zählbares entgegenzusetzen. Die Spielgemeinschaft war zwar zu Beginn des Spiels besser und konnte mit gefälligem Flügelspiel überzeugen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß vom guten Tobias Schneider setzte sich aber André Schmidt in unwiderstehlicher Manier gegen seine Ex-Kollegen durch und zielte präzise zur bis dato überraschenden Führung ins kurze Eck. Der Aufstiegskandidat aus dem Westerwald tat sich in der Folgezeit gegen die taktisch diszipliniert spielenden Weyerer sehr schwer. Nebil Kaplan verpasste vor der Pause die 2:0-Führung (30.) und SG-Spieler Steffen Rücker fand in Gleissner seinen Meister (40.). Im zweiten Spielabschnitt rettete zunächst erneut Matthias Gleissner dreimal mit einer starken Fußabwehr gegen David Röhrig und Mario Erbach. Auf das 2:0 durch Julian Philipps nach einer Enderich-Ecke reagierte SG Trainer Henkes mit der Einwechselung von Dominic Merz, der gemeinsam mit seinen Kollegen nun mehr Druck auf die Defensive aufbaute. Somit ergaben sich für die Grün-Weißen um die schnellen Kaplan, Petri und Schmidt auch viele Freiräume und das 3:0 hätte früher fallen müssen. Nebil Kaplan verpasste jedoch eine Hereingabe von André Schmidt und  Schmidt übersah den besser postierten Schneider und scheiterte an SG-Keeper Erbse. In der 84. Minute nutzte Loresch eine Unstimmigkeit zwischen Daniel Erbse und dem eingewechselten Patrick Störzel mit einem sehenswerten Volleyschuss aus. Kurz darauf zeigte Referee Geipel auf dem Punkt und schickte Martin Schlimm von der SG mit gelb-rot vorzeitig zum Duschen. André Schmidt verwandelte souverän zum 4:0-Endstand. Neben Torwart Matthias Gleissner und Doppeltorschütze André Schmidt verdiente sich heute bei einer klasse Mannschaftsleistung auch Mirko Lanois, der kaum einen Zweikampf verlor, ein Sonderlob.

Weyer: Gleissner, Kuhn (51. Ben Youssef), Philipps, Lanois, Voss (64. Petri), Enderich, Schneider, Blazquez, Schmidt, Putz (46. A. Loresch), Kaplan.

Hausen/Fussingen/Lahr: Erbse, Kreckel (80. Störzel), Schlimm, Gross, Haller, Mehr (69. Merz), Röhrig, Orendi, Hillenbrand (57. Doll), Rücker, Erbach.

Schiedsrichter: Wolfgang Geipel (Wiesbaden) -  Zuschauer: 240 - Tore: 1:0 André Schmidt (21.), 2:0 Julian Philipps (63.), 3:0 Artur Loresch (83.), 4:0 André Schmidt (86., Handelfmeter) - gelb-rote Karten: Martin Schlimm (Hausen/Fussingen/Lahr, 84.), Björn Enderich (Weyer, 87.).

Di., 09.08.11, 19:30 Uhr

 TuRa Niederhöchstadt - RSV Weyer 3:0 (0:0)

Nach der enttäuschenden Vorstellung vom letzten Sonntag hatte Markus Schmiedl seine Jungs richtig heiß gemacht. Im ersten Durchgang zeigte Weyer schönen Tempofussball und kam zu einem Chancenverhältnis von 6:2. Alleine Nebil Kaplan hätte dreimal die Führung erzielen können (12., 14. und 35.), scheiterte aber jedesmal am hervorragenden Marc Klüpfel im Niederhöchstädter Tor. Auch Andre Schmidt fand im Keeper der Taunuself seinen Meister, Julian Phillips setzte einen Kopfball mit dem Pausenpfiff knapp neben den Kasten. Zwischenzeitlich hatten die in der Defensive mit Gleissner, Ben Youssef und Lanois völlig neu formierten Gäste Pech, dass der ebenfalls in die Startformation gerückte Dominic Voss mit einem Heber nur die Querlatte traf. Die so stark in die Runde gestarteten Hausherren enttäuschten ihrerseits in der Offensive, einzig ein Pfostenschuss von Mansouri nach 21 Minuten und eine Rettungstat von Julian Phillips nach 26 Minuten brachten Gefahr für das Weyerer Tor. So ging es leider mit einem torlosen Remis in die Pause und man konnte gespannt auf den zweiten Durchgang sein.

Leider ist der Fußball manchmal ungerecht und wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür übel bestraft. So in der 50. Minute als Christian Scherer nach einer tollen Rettungstat von Matthias Gleissner zur Führung abstauben konnte, der bisherige Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Die Grün-Weissen waren sichtlich geschockt, das Spiel nun ausgeglichen, ohne dass sich weitere nennenswerte Möglichkeiten ergeben hätten. Die Zuschauer mussten bis zur 70. Minute warten, ehe der kurz zuvor eingewechselte Constantin Berger die Führung, wiederrum aus kurzer Distanz, ausbauen konnte. Das war quasi der KO-Schlag, die Weilersberger waren trotz der folgenden Wechsel und Offensivbemühungen nicht mehr in der Lage, das Spiel zu drehen. 'Matze' Gleissner hielt zehn Minuten vor Schluss mit einem parierten Foulelfmeter das letzte Fünkchen Hoffnung aufrecht, aber Dennis Blum erzielte kurz später gegen die entblöste Deckung das 3:0. Heute wurde Weyer absolut unter Wert geschlagen, das scheinbar eindeutige Ergebnis spiegelt nicht den gesamten Spielverlauf wieder. Aufgrund der ersten Halbzeit hätte man mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Hört sich komisch an, ist aber so.

 

Niederhöchstadt: Klüpfel, Busch, Hardt (8.Roth), Gädke, Mansouri, Zaluk, Scherer A., Ghanem (65. Berger), Blum (88. Pawlenko), Scherer C., Dietz

Weyer: Gleissner, Ben Youssef, Phillips, Lanois, Voss (61. Wilk), Enderich, Schneider, Blazquez, Schmidt (75. Azemi), Putz (72. Horz), Kaplan

SR: Flauaus (Frankfurt)

Zuschauer: 80

Tore: 1:0 C. Scherer (50.), 2:0 Berger (71.), 3:0 Blum (86.)

Bes. Vorkommnisse: Gleissner (Weyer) hält FE von Zaluk (82.)

So., 07.08.11, 15:00 Uhr

 RSV Weyer - 1. FC Lorsbach 1:3 (1:1)

Mit einer ganz schwachen Leistung und einer viel zu defensiven Einstellung verdiente sich der RSV diese Heimniederlage gegen einen unerwartet starken Gegner. Zunächst bekamen die Zuschauer 15 Minuten Langeweile pur geboten, bevor Marc Blazquez eine erste Ecke erzwingen konnte. Daraus resultierte eine Doppelchance von Tobias Schneider und Andre Schmidt, die aber beide abgeblockt werden konnten, bevor sie gefährlich wurden. Nach gut 20 Minuten befindet sich die gesamte Abwehr der Gastgeber im Tiefschlaf, als der Lorsbacher Spielertrainer Mahmut Oerten quer durch den Strafraum spielt, von rechts Volkan Burakcin in die Mitte passt und Valon Sinanaj ungehindert einschieben kann. Zum Ausgleich nach 32. Minuten bedurfte es daher der Mithilfe der Gäste, die beim Aufbauspiel einen leichten Ball an Schedi Ben Youssef verloren und Kaplan und Schmidt sich gegen fünf Gegner durchsetzen und Nebil Kaplan abschließen konnte. Da sonst keine weiteren Chancen zu verzeichnen waren, ging es mit dem schmeichelhaften Remis in die Pause. Auch im zweiten Durchgang gab es kaum nennenswerte Szenen, harmlos Versuche von Schmidt und Schneider gingen der erneuten Gästeführung voraus. Der Treffer zum 1:2 allerdings war sehenswert, einen bereits abgewehrten Ball drosch Lucas Körner vom rechten Strafraumeck volley in den Winkel. 'Matze' Gleissner, im zweiten Durchgang für den verletzten Mario Klaus im Tor, war einfach nur machtlos. Wer nun eine Aufholjagd erwartet hatte, sah sich ge- und enttäuscht, nicht eine nennenswerte Chance brachten die gestern Rot-Gelben, sonst Grün-Weissen, zustande. Im Gegenteil hätte Volkan Burakcin bei zwei Kontern längst den Sack zumachen können, aber er verzog bzw. rettete Julian Phillips in höchster Not. Nach dem 1:3 zehn Minuten vor Schluss durch einen vom Rücken ins Tor abgeprallten Eckball durch Marco De Giacomo war die Partie gelaufen und plätscherte bis zum Ende dahin. Insgesamt geht der Auswärtserfolgt der Lorsbacher voll und ganz in Ordnung, da kein Mittelfeldspiel seitens der Gastgeber stattfand und somit Weyers Stürmer permanent gegen drei Gegenspieler auf sich alleine gestellt waren. Mit dieser Ausrichtung und Laufbereitschaft braucht man in Niederhöchstadt gar nicht antreten.

Aufstellung
RSV Weyer: Klaus (46. Gleissner), Kuhn, Phillips, Ben Youssef (63. Azemi), Akcakaya (46. Loresch), Enderich, Schneider, Blazquez, Schmidt, Putz, Kaplan
FC Lorsbach: Karl, Zimmer, Peschel (69. De Giacomo), Hofmann (69. Erguel), Keissidi, Sinanaj (78. Beyuki), Burakcin, Oerten, Zuelkueflue, Körner, Beckmann

Tore: 0:1 Sinanaj (19.), 1:1 Kaplan (32.), 1:2 Körner (55.), 1:3 De Giacomo (80.)Bes. Vork.: - Zuschauer: 95 SR: Fuchs (Bad Endbach

Di., 02.08.11, 19:30 Uhr

FSV Winkel - RSV Weyer 2:2 (0:1)

Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Hälfte mit einem besseren Ende für den RSV Weyer. Nach dem ersten Abtasten, bei dem sich beide Torhüter je einmal auszeichnen konnten, hatten die Gastgeber nach 15 Minuten die große Chance zur Führung, aber Mario Klaus machte in Weltklassemanier eine hochkarätige Doppelchance zunichte. Nach gut einer halben Stunde musste wie vergangenen Samstag ein Standard herhalten, um für das erste Tor zu sorgen. Björn Enderich flankte von der Mittellinie in den Strafraum, wo Tobias Schneider per Kopf vorlegte und Andre Schmidt zum 0:1 einschob. Kurz vor dem Seitenwechsel noch mal bange Minuten, Torwart Klaus hatte einen Rückpass auf der Torauslinie aufgenommen, es gab indirekten Freistoß. Der Zerberus wäre beim anschließenden harten Ball auch machtlos gewesen, aber Mittelstürmer Andre Schmidt, diesmal hinten zu finden, klärte per Kopf auf der Linie.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich auf beiden Seiten ein munteres Spielchen, bei dem der gut leitende Unparteiische seine einzige, aus Weyerer Sicht, unglückliche Entscheidung traf und nach einem Zweikampf auf den ominösen Punkt deutete. Sebastian Gajda ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher. Quasi im direkten Gegenzug konnte Weyer aber wieder in Führung gehen, aus dem Gewühl heraus drosch Nebil Kaplan den Ball zur Freude der mitgereisten Fans unhaltbar in die Maschen. Als wiederrum Kaplan sich über rechts durchsetzte, schien die Entscheidung nahe, aber David Tempel im Rheingauer Tor konnte den Abschluss von Andre Schmidt parieren. Nach 72. fiel der vermeintliche Ausgleich, der Treffer fand aber wegen Foulspiels an Mario Klaus keine Anerkennung, kurz später zeigte der Weyerer Keeper erneut seine Klasse und hielt die Führung fest (80.). So war es dem eingewechselten Jannik Pleuger vorbehalten, fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den tatsächlichen und verdienten Ausgleich zur leistungsgerechten Punkteteilung zu erzielen.

 

Winkel: Tempel, Arnante, Harm, Nagsh-Ajpisheh, Sahm, Weiss (65. Faist D.), Faist K. (65. Claudy), Mantel, Dillmann (81. Pleuger), Gajda, Bornwasser

Weyer: Klaus, Schedi, Phillips, Loresch, Akcakaya, Enderich, Schneider, Blazquez, Schmidt (70.), Voss, Kaplan

SR: Güler (Wiesbaden)

Zuschauer: 95

Tore: 0:1 Schmidt (29.), 1:1 Gajda (56., FE), 1:2 Kaplan (58.), 2:2 Plenger (85.)

Bes. Vorkommnisse: -

Sa., 30.07.11, 18:00 Uhr

RSV Weyer - SC Offheim 5:2

 

Standardsituationen entscheiden Derby

 

(jes). In der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden hat der RSV Weyer einen Start nach Maß erwischt. Vor ungefähr 280 Zuschauern gewann die Elf von Trainer Markus Schmiedl das Kreisderby gegen den SC Offheim mit 5:2 (2:2). Sechs der sieben Treffer resultierten aus Standardsituationen. Offheims Keeper Philipp Jost parierte außerdem einen Foulelfmeter von Nebil Kaplan.

 

Es hätte ein Heimspiel werden können, wie es der RSV Weyer so oft in der vergangenen Saison erlebt hat: Der Schuss geht nach hinten los. Schon in der zehnten Minute entschied Referee Sebastian Gonsior auf Elfmeter für den SC Offheim. Marc Blazquez hatte den Ball mit der Hand berührt, und David Schlitt (10.) verwandelte Strafstoß sicher.

Licht und Schatten lagen bei Blazquez, der kurz vor der Pause durch Dominic Voss ersetzt wurde, nah beieinander. Vor dem 1:1 durch André Schmidt (17.) tankte sich der Mittelfeldspieler erfolgreich gegen drei Akteure durch. Die erneute Gäste-Führung besorgte Blazquez (17.) selbst: Ihm rutschte der Ball nach einer Freistoß-Flanke ins Netz.

Die turbulente und RSV-Pressewart Roger Barthelmes zufolge teilweise hart geführte erste Halbzeit endete unentschieden. Zunächst scheiterte RSV-Spieler Nebil Kaplan (34.) mit einem an ihm verschuldeten Foulelfmeter an Philipp Jost. Danach spitzelte Artur Loresch (35.) den Ball nach einem Freistoß zum 2:2 ins Netz.

Nach dem Seitenwechsel kam von Offheim offensiv nicht mehr viel. Trotzdem hielten die Fans der Grün-Weißen den Atem an, Tobias Uran (75.) frei vor Mario Klaus auftauchte. Den Unterschied in diesem Spiel machten die Freistoß- und Eckball-Flanken von Björn Enderich. Julian Philipps (76.) und Dominic Voss (89.) profitierten bei ihren Treffern davon. Felix Horz wiederum schickte Michael Putz (86.) auf die Reise * der Sieg war unter Dach und Fach.

Weyer: Klaus, Kuhn, Philipps, A. Loresch (51. Ben Youssef), Akcakaya, Enderich, Wlochowitz (63. Horz), Blazquez (45. Voss), Schmidt, Putz, Kaplan.

Offheim: Jost, Müller, Hoferichter, Schenk, Campana, Tektas, Schmidt (66. Subasi), Uran (80. Hoffmann), Brennecke, Schlitt, Heibel.

Schiedsrichter: Sebastian Gonsior (Egelsbach)

 * Zuschauer: 280

 * Tore: 0:1 David Schlitt (10., Handelfmeter), 1:1 André Schmidt (17.), 1:2 Marc Blazquez (20., Eigentor), 2:2 Artur Loresch (35.), 3:2 Julian Philipps (76.), 4:2 Michael Putz (86.), 5: 2 Dominic Voss (89.)

* besonderes Vorkommnis: Nebil Kaplan (Weyer, 35.) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Philipp Jost.

 

  Quelle: Weilburger Tageblatt, mittelhessen.de

 

 

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